News

(Stand: 23. Oktober 2020, bitte achten Sie auf aktuelle Änderungen)

A) Studienbetrieb Bachelor 

  1. Wann beginnen die Vorlesungen des Wintersemesters 2020/2021?
    Der Vorlesungsbeginn für alle Bachelor-Studiengänge ist der 12.10.2020.
    Der Vorlesungsbeginn für die Master-Studiengänge ist der 08.10.2020.
  2. In welcher Form werden die Vorlesungen im Wintersemester 2020/2021 stattfinden?
    Aufgrund des aktuellen Situationsgeschehens rund um die Pandemie des Covid-19-Erregers finden bei StudiumPlus leider keine Präsenzveranstaltungen mehr statt. Ab 24.10.2020 werden alle Module und Praxisphasenpräsentationen ausschließlich online durchgeführt. Sollte sich das Situationsgeschehen ändern, kann es kurzfristig zu weiteren Anpassungen des Lehrbetriebs kommen.

B) Praxisphasen und Projektphasen

  1. In welcher Form findet die Betreuung während der Praxisphasen/Projektphasen statt?
    Seit dem 1. August 2020 können die Hochschulbetreuer, unter Wahrung der geltenden Hygieneregeln, den Partnerunternehmen wieder Unternehmensbesuche anbieten. Wird das Angebot seitens der Partnerunternehmen oder der Dozenten nicht gewünscht, erfolgt die Abstimmung per Videokonferenz.
  2. In welcher Form finden die Präsentationen der Praxisphasen in der KW 46 statt?
    Per Videokonferenz. Für die Praxisphasenpräsentationen stellen die Hochschulbetreuer einen virtuellen Raum via Zoom zur Verfügung. Insofern Zoom von Unternehmensseite nicht verwendet werden darf, ist eine Alternative direkt mit dem Hochschulbetreuer abzustimmen. Die geplante Zeitspanne vom 9. bis zum 12. November 2020 bleibt bestehen.

C) Partnerunternehmen

  1. Hat es Auswirkungen auf die Studierenden, wenn ein Partnerunternehmen Kurzarbeit anmelden muss?
    In den Praxisphasen gelten die Regelungen des Unternehmens. In den Vorlesungszeiten besteht weiterhin Teilnahmepflicht.
  2. Welche Regelungen gelten für dual Studierende in Unternehmen mit Kurzarbeit?
    Den Unternehmen wird empfohlen, sich diesbezüglich mit den zuständigen Behörden in Verbindung zu setzen.
  3. Was passiert, wenn mir mein Partnerunternehmen aufgrund der Krise kündigt oder schließen muss? Behalte ich meinen Studienplatz?
    Der/die Studierende kann zunächst sein/ihr Studium weiter fortführen. Erster Ansprechpartner ist hier der Studiengangsleiter. Sollte der/die Studierende zeitnah kein neues Partnerunternehmen finden, werden individuelle Absprachen getroffen.

D) Sonstiges

  1. Dürfen die Räumlichkeiten von StudiumPlus betreten werden?
    Zurzeit sind alle THM-Gebäude bis auf Weiteres für den öffentlichen Zugang geschlossen. Die Gebäudezugänge werden für Einzelfälle wie z.B. Klausurphasen, Präsenzphasen gesondert geregelt. Ausnahmen gelten für Mitarbeiter.
  2. Können aktuell Klausureinsichten stattfinden?
    Wir bitten darum, Klausureinsichten, wenn möglich auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. In Einzelfällen wenden Sie sich bitte an den entsprechenden Ansprechpartner im Studienbetrieb.
  3. Wie kann ich mein Semesterticket aktualisieren, wenn ich die Gebäude von StudiumPlus nicht betreten kann?
    Aktuell ist kein Aufdruck des Semestertickets möglich, da alle Gebäude der THM geschlossen sind. Weitere Informationen zum Ersatzticket erhalten Sie auf der THM Seite unter https://www.thm.de/site/corona-info.html#wie-bekomme-ich-ein-gueltiges-semesterticket-waehrend-der-corona-krise.
  4. Wo finde ich das Hygienekonzept von StudiumPlus?
    Das Hygienekonzept wird kurz vor Vorlesungsbeginn den dann aktuellen Pandemiebestimmungen angepasst und an alle Studierenden und Dozenten verteilt.
  5. Wie werde ich über Neuerungen informiert?
    Bitte beachten Sie die FAQ in der jeweils aktuellen Fassung.


HMWK fördert Digitalisierungskultur mit Millionenbetrag

Grund zu feiern gibt es bei StudiumPlus, dem dualen Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e. V. (CCD). Der Antrag für die zweite Förderphase des Programms „proDual“ des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) war erfolgreich. Verteilt auf die nächsten drei Jahre erhält das duale Studienprogramm daher insgesamt beeindruckende 1,15 Mio. Euro zur Förderung der Digitalisierungskultur. 400.000 Euro hat StudiumPlus in der ersten Förderphase, die nun zu Ende geht, bereits erhalten. Digitalboost fr StudiumPlus web

Der Antrag von StudiumPlus beruht auf insgesamt drei Säulen. Eine ist der neuartige duale Master-Studiengang „Future Skills und Innovation“, in dem die Studierenden aus verschiedenen Partnerunternehmen gemeinsam in crossfunktionalen Teams an interdisziplinären Projekten arbeiten. Außerdem plant StudiumPlus die Einrichtung einer digitalen regionalen Bildungsplattform, in der alle bestehenden digitalen Campus-Systeme integriert werden und die der regionalen Vernetzung mit den Partnern von StudiumPlus dient. Last but not least soll im Rahmen des Projekts ein so genanntes Partner Relationship Management System ins Leben gerufen werden, das alle Partner von StudiumPlus in dem starken Netzwerk von über 900 Partnerunternehmen bezüglich Wissens- und Technologietransfer noch enger zusammenbringt.

Der Leitende Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH) Prof. Dr. Harald Danne freut sich über diesen neuen Meilenstein in der Entwicklung von StudiumPlus: „Wir sind froh und sehr dankbar, dass das HMWK uns Mittel in dieser Höhe bewilligt hat. Diese Entscheidung dokumentiert die Wertschätzung, die das duale Studium in Hessen und insbesondere StudiumPlus mit seinen sechs Außenstellen bei der Landesregierung genießt. Die digitale Transformation verändert auch die Hochschulen: Nicht die Wissensvermittlung, sondern der Erwerb von Kompetenzen und deren praxisorientierte Anwendung sichern dauerhaft die Zukunft.

Auch der Vorstandsvorsitzender des CCD Uwe Hainbach ist hocherfreut über diesen Erfolg: „In der aktuellen Situation, insbesondere vor dem Hintergrund der Herausforderungen durch die Coronavirus-Pandemie, stellt sich den Partnerunternehmen mehr denn je die Notwendigkeit, sich Kompetenzen für die Zukunft zu sichern. Dabei ist nichts aktueller, als die Chancen der Digitalisierung in jeder Facette zu nutzen. Das HMWK gibt damit einen zusätzlichen Schub für die regionale Vernetzung, für neue Studiengänge und für spezielle Veranstaltungen zur Wissenstransformation. Im Namen der Partnerunternehmen kann ich da allen Beteiligten des ZDH aber auch des HMWK nur besonderen Dank übermitteln“, so Hainbach.


20. Jahrgang und 10 Jahre Hochschulstandort Wetzlar

Die 19. Rekordzahl in Folge kann Prof. Dr. Harald Danne, Leitender Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH), zum Start des Wintersemesters bei StudiumPlus verkünden: Mit 444 Erstsemstern klettert die Gesamtstudierendenzahl von 1.601 auf nunmehr insgesamt 1.815 Studierende. In Wetzlar beginnen 261 Erstsemester, an den sechs Außenstellen 183.

„Neben Wetzlar mit nun 1.114 Studierenden entwickeln sich auch die Außenstellen von StudiumPlus sehr gut“, sagt Danne. In Biedenkopf und Frankenberg sind mittlerweile über 100 Studierende immatrikuliert, in Bad Hersfeld und Bad Vilbel bereits fast 200. Weitere Steigerungen verzeichnen auch Bad Wildungen und Limburg. Das Wintersemester 2020/21 werde ein hybrides sein: „Wir gehen mit einem Großteil der Veranstaltungen wieder in die Präsenz.“ Das sei von den Studierenden trotz gut funktionierender digitaler Veranstaltungen ausdrücklich gewünscht. „StudiumPlus lebt vom persönlichen Austausch“, so Danne. Das hybride Semester werden unter Beachtung aller Hygieneregeln der THM und des Landes Hessen abgehalten, mit Abstandsregeln, Maskenpflicht außer an den Sitzplätzen, fester Zuordnung von Hörsälen zu bestimmten Studierendengruppen und genau gekennzeichneter Wegeführung. 444 Erstsemester sorgen fr Rekordzahl bei StudiumPlus MS

Die offizielle Begrüßung der Erstsemester ist wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht in der Stadthalle möglich, Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner gratuliert ihnen auf digitalem Wege, sich in der Zeit des Umbruchs für ein duales Studium entschieden zu haben. „Gerade in einer solchen Phase kann man im Unternehmen an interessanten Entwicklungen teilhaben.“ Und der der neue Vorstandsvorsitzende des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD), Uwe Hainbach, rät den Erstsemstern, sich zu prüfen, woran sie wirklich Spaß haben und wofür sie Talent haben, um den Anforderungen des Berufs auf Dauer gewachsen zu sein und Erfüllung darin zu finden. Er wünscht ihnen auf diesem Weg viel Erfolg und Freude. Auch Landrat Wolfgang Schuster wünscht den Erstsemestern einen guten Start: Mit ihrer Entscheidung für StudiumPlus eröffneten sich neue Zukunftsperspektiven – inklusive Selbstbestätigung und Existenzsicherung. Eine gute Ausbildung, Weiterbildung, Qualifizierung und „Lernen ein Leben lang“ sei insbesondere für junge Menschen wichtiger denn je.

StudiumPlus feiert den 20. Jahrgang und in Wetzlar auch ein besonderes Jubiläum: In diesem Monat jährt sich der Senatsbeschluss der damaligen Fachhochschule Gießen-Friedberg (heute Technische Hochschule Mittelhessen/THM), der Wetzlar zum offiziellen Hochschulstandort machte. „Das Erfolgsmodell StudiumPlus war in Wetzlar immer sehr willkommen“, sagt Wagner. Die Stadt habe sich von Anfang an stark für StudiumPlus engagiert. „Dass wir Hochschulstandort sind, ist ein wesentliches Signal für den Wirtschaftsstandort Wetzlar, StudiumPlus prägt maßgeblich das Profil der Stadt!“, sagt Wagner. „Wir sind hier stark industriegeprägt und Fachkräftegewinnung ist daher ein wichtiges Thema.“ Er freue sich, dass mittlerweile auch viele Studierende von außerhalb in die Region kommen, um in Wetzlar dual zu studieren. StudiumPlus wächst auch in der Fläche: 2002 mit Büro- und Hörsaalfläche von 841 Quadratmetern gestartet, verfügt StudiumPlus heute in Wetzlar und an den Außenstellen über 12.500 Quadratmeter.

Darin, den Erfolgskurs von StudiumPlus zu halten, sieht der frisch ins Amt gewählte CCD-Vorstandsvorsitzende Uwe Hainbach seine Aufgabe. Es gelte weiterhin, Talente in der Region zu halten und qualifizierten Nachwuchs für die Firmen bereitzustellen. „Es wird nur gelingen, junge Leute zu gewinnen, wenn wir uns mit unserem Studienangebot an aktuelle Entwicklungen anpassen.“ Sehr wichtig sei es ihm auch, den Wissenstransfer zwischen Hochschule und Unternehmen zu verfestigen und auszubauen, denn dies sei ein großer Zusatznutzen für alle Beteiligten.

„Ich habe in meinem Leben zu viel Wandel erlebt, um davor Angst zu haben“, sagt Hainbach, der Geschäftsführender Gesellschafter der Christmann + Pfeiffer Gruppe und Präsident der IHK Lahn-Dill war. Es reize ihn, als CCD-Vorstandsvorsitzender Teil dieses Wandels zu bleiben und an den aktuellen Entwicklungen mitzuwirken. Aktuell hat das CCD 965 Partnerunternehmen, die für den praktischen Teil des dualen Studiums stehen. Laut Hainbach gibt es viele Gründe, Mitglied zu werden: „Man kann Mitarbeiter motivieren, indem man sie an wichtigen Themen mitwirken lässt – so gewinnt man Nachwuchskräfte, die hinter dem Unternehmen stehen.“ Die Partnerunternehmen könnten zudem vom Wissenspool profitieren, auch wenn sie aktuell keinen Studierenden im Unternehmen haben.

Für die Zukunft gelte es, Offenheit zu bewahren und mit neuen Studiengängen flexibel auf neue Schwerpunkte zu reagieren. Mit dem im Wintersemester 2021/22 startenden Master-Studiengang „Future Skills und Innovation“ gehe man in die richtige Richtung. Wegen der Umstellung der Bachelor-Studiengänge auf sieben Semester und der Master-Studiengänge auf drei Semester starten die Master-Studiengänge künftig im Sommersemester – Ausnahme ist der Master-Studiengang „Future Skills und Innovation“, der erstmals im Wintersemester 2021/22 starten wird. Aktuell hat das duale Studienprogramm 111 Master-Studierende. Für alle Master-Studiengänge nimmt StudiumPlus gerne noch Anmeldungen entgegen.


Uwe Hainbach folgt auf Norbert Müller

Wechsel an der Spitze des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD): Bei der Jahreshauptversammlung wurde Uwe Hainbach zum Vorstandsvorsitzenden einstimmig gewählt. Er folgt auf Norbert Müller, der dieses Amt acht Jahre lang innehatte.

Im CCD sind die Partnerunternehmen von StudiumPlus organisiert, den dualen Studiengängen der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM). Die Unternehmensvertreter kamen mit gebotenem Abstand und unter strengen Hygieneregeln in der Wetzlarer Stadthalle zusammen, wo Norbert Müller die stolze Zahl von aktuell 965 Partnerunternehmen verkünden konnte. Als er sein Amt als Vorstandsvorsitzender angetreten hatte, waren es noch knapp 500 gewesen. Uwe Hainbach folgt auf Norbert Mller

Müller gab einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2019, das mit der Rekordzahl von 428 Absolventen und 611 neuen Studierenden ein sehr gutes gewesen sei. 2020 habe sich die Investition in die Digitalisierung ausgezahlt, StudiumPlus habe ohne Probleme auf Online-Vorlesungen umstellen können. Bis zu 250 Online-Veranstaltungen täglich seien gestemmt worden, berichtete CCD-Geschäftsführer Christian Schreier. Auch mehrere digitale Business-Meetings mit Vertretern von Wirtschaft und regionaler Politik hätten den so wichtigen Austausch im Netzwerk aufrechterhalten. Auch der Leitende Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH), Prof. Dr. Harald Danne, betonte, dass über 90 Prozent der Studierenden zufrieden mit dem digital gestalteten Semester gewesen seien, allerdings wünschten sich 85 Prozent dennoch wieder Präsensveranstaltungen, „das ist ein Auftrag an uns, wir werden im Wintersemester hybrid starten.“

Der neue Vorstandsvorsitzende Uwe Hainbach war Geschäftsführender Gesellschafter der Christmann und Pfeiffer Gruppe, außerdem jahrelang Präsident der IHK Lahn-Dill. Bereits im vergangenen Jahr wurde er in den CCD-Vorstand gewählt. Der Biedenkopfer betonte in seiner Antrittsrede, dass er sowohl in seiner Funktion als Geschäftsführer, als auch durch seine Arbeit in der IHK Lahn-Dill den wachsenden Druck verspürt habe, qualifizierten Nachwuchs zu finden. Die Bedeutung von StudiumPlus, das mittlerweile über 4.000 Absolventen in der Region und für die Region ausgebildet hat, sei immens. Ein weiteres wichtiges Thema seien die digitalen Veränderungen der vergangenen Jahre. „Wer diese Entwicklungen ignoriert hat, für den ist das zum Teil zum Fluch geworden“, sagte er. In beiden Bereichen müsse man „die Nase im Wind“ haben – das sei aber auch das reizvolle an seiner neuen Position. In seiner Laudatio würdigte Hainbach, dass unter dem CCD-Vorstandsvorsitz von Norbert Müller im Zusammenspiel aller Partner, zukunftsorientierte Strukturen geschaffen wurden, die auch auf lange Sicht die wesentliche Erfolgsbasis für StudiumPlus bilden.

Prof. Dr. Harald Danne und THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems dankten Müller für seinen unermüdlichen und leidenschaftlichen Einsatz in den vergangenen acht Jahren. Er habe sich intensiv und mit großem Erfolg für die Unternehmen und die Studierenden eingesetzt und zudem seinen Erfahrungsschatz auch als Dozent und in unzähligen Vorträgen weitergegeben. „Norbert Müller hat früh erkannt, dass wir am Beginn einer neuen industriellen Epoche stehen und dafür gesorgt, dass die Digitalisierung bei StudiumPlus an der Spitze steht“, sagte Danne.

Müller dankte seinen Weggefährten bei StudiumPlus, in den Unternehmen und den IHKn, die alle gemeinsam das Ziel verfolgten, kluge Köpfe in der Region zu halten. „StudiumPlus ist ein bundesweit einmaliges Modell, für das ich mich gerne eingesetzt habe“, sagte er.

Schatzmeister Prof. Dr. Hubert Jung präsentierte den Mitgliedern das erfreuliche Ergebnis des Jahresabschlusses 2019 – zum letzten Mal, denn auch er stellte sich wie der Stellvertretende Vorstandsvorsitzende Andreas Tielmann nicht mehr zu Wiederwahl. Die CCD-Mitglieder wählten den Hauptgeschäftsführer der IHK Lahn-Dill, Burghard Loewe, zum neuen Stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden. Auf Prof. Dr. Hubert Jung folgt Andreas Giersbach von der Sozietät Möller Theobald, Jung und Zenger in Gießen als Schatzmeister. Jung wurde von Müller als Schatzmeister mit großer Kompetenz gewürdigt, Prof. Dr. Harald Danne freute sich, dass Jung StudiumPlus als Dozent erhalten bleibt. Beide würdigten Andreas Tielmann als Mitbegründer von StudiumPlus, unermüdlichen Visionär und Teamplayer, der StudiumPlus mit seiner Begeisterung all die Jahre mitgetragen habe. „Ich bin im richtigen Moment mit den richtigen Ideen auf die richtigen Menschen getroffen“, resümierte Tielmann, der bis Mitte 2019 Hauptgeschäftsführer der IHK Lahn-Dill war.

Neu in den Vorstand gewählt wurde zudem Dr. Anne-Kathrin Roth, Geschäftsführerin bei Roth Industries GmbH & Co. KG in Dautphetal. In den Vorstand wiedergewählt wurden Dr. Thomas Steffen, Geschäftsführer der Rittal GmbH & Co. KG, sowie Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner. Weitere Vorstandsmitglieder sind Marion Gottschalk (Ille Papier-Service GmbH), Michael Parsch (Elkamet Kunststofftechnik GmbH), Steffen Buch (Viessmann Werke GmbH & Co. KG) und Dr. Arno Roth (Schunk Group). Die CCD-Mitglieder wählten außerdem die Wirtschaftsvertreter im StudiumPlus-Kuratorium. Neu hinzugekommen ist bei ihnen Michaela Hanz von der Carl Cloos Schweißtechnik GmbH in Haiger.

Zum Abschluss gab es noch einen Einblick in ein Praxisprojekt, das ein Studierender erfolgreich in seinem Unternehmen abgeschlossen hat. Daniel Mantler hat für Rittal eine Wissensdatenbank für Servicetechniker entwickelt. Er stellte eindrucksvoll dar, wie er ein Programm so mit Daten „trainiert“ hat, dass das gesammelte Wissen für Maschinen verständlich modelliert und für den Anwender abrufbar ist. So können Servicemitarbeiter problemlos auf den gesamten Erfahrungsschatz aus tausenden von Serviceanfragen zugreifen.


Gemeinsame Veranstaltung von StudiumPlus und Lahn-Dill-Kreis

Das Thema Bildung in vielen Facetten beleuchtet, hat das dritte Digitale Bildungsforum des Lahn-Dill-Kreises, welches der Landkreis dieses Jahr erstmalig gemeinsam mit dem Partner StudiumPlus organisierte. Referenten und Diskussionspartner waren bei StudiumPlus auf der Spilburg in Wetzlar vor Ort oder per Video zugeschaltet. Die Vorträge und Gespräche konnten Interessierte live verfolgen und sich über hochaktuelle Themen wie Künstliche Intelligenz, Future Skills oder die Bildungssituation im Landkreis informieren. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte das Forum nicht wie gewohnt ablaufen. Gemeinsam mit StudiumPlus hatten die Verantwortlichen eine Alternative gefunden, die es den über 100 Teilnehmern ermöglichte, auf zwei Kanälen die Beiträge am Bildschirm zu verfolgen.  Digitales Bildungsforum I

Aus dem Kreishaus zugeschaltet war Landrat Wolfgang Schuster, der die zahlreichen Teilnehmer begrüßte. Schuster nannte Bildung den „Schlüssel für die Zukunft“. „Es ergibt Sinn, das Expertenwissen zum Thema Bildung und Digitalisierung zu bündeln“, sagte Prof. Dr. Harald Danne, Leitender Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH). Corona habe Entwicklungen im Zusammenhang mit Digitalisierung beschleunigt, Themen wie Künstliche Intelligenz und Digitalisierung der Unternehmen träfen exakt den Kern dessen, was die Gesellschaft umtreibt, so Danne. Norbert Müller, als Vorstandsvorsitzender des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD) Sprecher der über 950 Partnerunternehmen von StudiumPlus, nannte Bildung „die Voraussetzung dafür, dass wir uns weiterentwickeln.“

Den Auftakt des Bildungsforums bildete die Verleihung des Bildungspreises der Bildungslandschaft Lahn-Dill an das Kinderhaus Kunterbunt in Hüttenberg. Schuldezernent Heinz Schreiber übergab ihn an die Leiterin Mirjam Fräßdorf und die Erzieherin Karin Möglich für die innovative Weise, wie die Kinder im Kinderhaus dabei unterstützt werden, eigenständig Fragen nachgehen, neugierig und kreativ an Themen heranzugehen.

Digitales Bildungsforum IIDas korrespondierte hervorragend mit dem Thema des Beitrags von CCD-Geschäftsführer Christian Schreier, der den neuen Master-Studiengang „Future Skills und Innovation“ vorstellte und erläuterte, wie dieser dazu befähigen wird, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Auch bei ihm waren die Stichworte Kreativität, Kritisches Denken und Problemlösungsfähigkeit die Begriffe, die als Future Skills, also Fähigkeiten für die Zukunft, benötigt werden – und zwar über alle Branchen hinweg. In einer Zeit, die als kompliziert, mehrdeutig und unsicher wahrgenommen werde, würden Future Skills die Studierenden dazu befähigen, sich in dieser Welt zurechtzufinden.

Einen weiteren Aspekt der Arbeitswelt von morgen – und auch schon von heute – vermittelte Prof. Dr. Michael Guckert mit seinem Vortrag über „Künstliche Intelligenz (KI) am Arbeitsplatz“. Dabei erläuterte er, wie maschinelles Lernen funktioniert und wie Programme mit großen Mengen von Daten trainiert werden. Guckert betonte, dass Bedenken, ob Maschinen den Menschen nicht überflüssig machen und gewissermaßen die Herrschaft übernehmen könnten, nicht berechtigt seien. Die Schwache KI könne zwar hochspezialisiert und sehr leistungsfähig sein, bis zur Starken KI, die nicht reaktiv, sondern aus eigenem Antrieb handele, sei es jedoch noch ein weiter Weg. „Die Systeme machen Vorschläge, die Entscheidungen trifft nach wie vor der Mensch“, so Guckert.

Weitere spannende Themen waren „Fressen ohne gefressen zu werden! Zukunft - Digital – Gestalten“ von Friedhelm Rücker von der Firma Advacon und „Zukunft der Bildung“ von Prof. Dr. Olaf-Axel Burow. Live vor Ort diskutierten Heike Rühl, Leiterin der Kindertagesstätte Niederwetz, Norbert Schmidt, Schulleiter der Johann-Textor-Schule in Haiger, und Dr. Gerd Hackenberg, Abteilungsleiter Aus- und Weiterbildung der IHK Lahn-Dill, über die Auswirkungen von Corona auf die Bildungssituation im Lahn-Dill-Kreis.


Größtes duales Bildungsnetzwerk in Hessen verabschiedet Vorstandsvorsitzenden Norbert Müller

Faszination, Begeisterung, nimmermüde Neugierde und ebenso nimmermüder Einsatz für StudiumPlus: Norbert Müller hat als Vorstandsvorsitzender des CompetenceCenter Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD) viel bewegt. Auf der Mitgliederversammlung des CCD hat Norbert Müller nun sein Amt an seinen Nachfolger den langjährigen Geschäftsführer der C+P GmbH & Co. KG und früheren Präsidenten der IHK Lahn-Dill, Uwe Hainbach, übergeben. Grtes duales Bildungsnetzwerk in Hessen verabschiedet Vorstandsvorsitzenden

Der Vorstandsvorsitzende Norbert Müller hat StudiumPlus in den vergangenen acht Jahren von 2012 bis heute stark geprägt. Schon bei Amtsantritt nannte Müller schon damals vier große Herausforderungen für Unternehmen und damit auch für das CCD: den technologischen Wandel, die Globalisierung, die demographische Entwicklung und den Trend zur Urbanisierung. Er wolle seinen Beitrag dazu leisten, diese Probleme in der Region anzupacken.

Das hat er in den darauffolgenden Jahren getan, und zwar mit Ausstrahlung weit über die Region heraus, in der er bestens vernetzt ist. Norbert Müller war Vorsitzender der Geschäftsführung des Unternehmens Rittal, ist heute geschäftsführender Inhaber des Consulting Unternehmens Advacon in Aßlar und Mitglied in verschiedenen Beiräten und Aufsichtsräten. Aus all diesen Tätigkeiten weiß er: „Zukunftssicherung im Unternehmen hat immer mit Nachwuchsförderung zu tun.“ Gerade in einer Zeit großer Umbrüche in der Wirtschaft brauche man Nachwuchskräfte vor Ort, und dass man die nicht aus Berlin, Hamburg oder München bekommt, ist dem Wirtschaftskenner klar. Und Qualifizierung könne gar nicht nah genug an der Praxis sein, darauf wies Müller immer wieder hin.

Die Mitglieder des CCD bestätigten Müller 2016 in seinem Amt als Vorstandsvorsitzender. Er warb weiterhin unermüdlich bei den Unternehmen für StudiumPlus, das Industrie und Hochschule auf einzigartige Weise verbindet, wie Müller stets herausstellte. Sein Werben zeigte Erfolg: Heute hat StudiumPlus über 960 Partnerunternehmen – 2012 waren es noch 512. Und sie haben ihren Standort in zunehmender Zahl auch außerhalb der Region und sogar außerhalb Hessens. „Dass Hochschule und Partnerunternehmen gleichermaßen dazu beitragen, dass die Absolventen für den globalen Wettbewerb hervorragend qualifiziert sind, stellte Müller bei vielen Gelegenheiten als Alleinstellungsmerkmal von StudiumPlus mit Leidenschaft heraus, so der Leitende Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium, Prof. Dr. Harald Danne, in seiner Laudatio. THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems lobte in seiner Rede den immensen zeitlichen Aufwand, den Norbert Müller stets in sein Ehrenamt investiert hat.

Auch als Dozent brachte Norbert Müller im Masterstudiengang Prozessmanagement von 2010 bis 2013 seine Erfahrung und sein Wissen ein und lehrte Internationales Management sowie Informations- und Führungsprozesse. Sein Wissen, das er permanent und konsequent als lebenslang Neugieriger vermehrte, hat er auch in anderen Formaten gerne weitergegeben: Bei Vorträgen vor Unternehmern, Studierenden oder auch vor Schülern und Schulleitern referierte er immer wieder über Digitalisierung, über die Vor- und Nachteile von Künstlicher Intelligenz und über Führung in Zeiten des digitalen Wandels.

Dass die Digitalisierung Unternehmen in einem nie gekannten Ausmaß verändern wird, war Müller dabei schon früh klar. Weil er die intensive Beschäftigung mit diesem Thema bei StudiumPlus anstieß und begleitete, haben die dualen Studiengänge der Technischen Hochschule Mittelhessen den Themenkomplex Digitalisierung schon früh in allen Studiengängen verankert.

„Wir stehen am Beginn einer neuen industriellen Epoche“, sagte Müller beim ersten Smart Teaching Workshop von StudiumPlus 2017. Dieser Workshop ist nur eine von vielen Neuerungen der vergangenen Jahre, die das Thema Digitalisierung in vielen Facetten bei StudiumPlus in den Vordergrund gestellt haben – beispielsweise die Einrichtung von Digital Labs, Digital Boxen oder 3D-Druckern sowie in neuen Studiengängen wie dem Master-Studiengang „Future Skills und Innovation“. Weil das Thema Digitalisierung die Unternehmen in nie gekanntem Ausmaß und in nie gekannter Geschwindigkeit verändere, müsse die Bildung darauf reagieren, wusste Müller stets zu vermitteln. Sein Nachfolger im Vorstandsvorsitz Uwe Hainbach versprach bei seinem Amtsantritt, dass StudiumPlus und das CCD bei diesem Thema auch zukünftig Impulsgeber für die Region bleiben werden.

Bei seiner Überzeugungsarbeit setzte Norbert Müller stets auch auf die Mitwirkung der Studierenden selbst: „Wer überzeugt ist, kann andere überzeugen“, gab er Schulbotschaftern, die über StudiumPlus in den Schulen informieren, auf den Weg. Diese Maxime galt auch für ihn selbst: Unzählige Male ist Norbert Müller in den Jahren seiner Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender an die verschiedenen Standorte von StudiumPlus gereist, hat Unternehmen besucht, Erstsemester begrüßt oder Absolventen verabschiedet. Hat an Sitzungen und Unternehmergesprächen teilgenommen, Reden und Vorträge gehalten. Seine Leidenschaft für das, an was er glaubt, war dabei stets ansteckend, seine Faszination für Innovation übertrug sich auf die Zuhörer. „Bleiben Sie Zukunftsdenker“, dazu hat Norbert Müller die Absolventen stets aufgefordert. Als ein solcher Zukunftsdenker hat er selbst StudiumPlus geprägt.  Norbert Müller ist gläubiger Christ und weist gerne darauf hin, dass er seine Kraft für die vielseitigen Aktivitäten aus seinem Glauben erfährt und sich durch viel Bewegung an der frischen Luft – sei es durch ausgiebige Wanderungen oder E-Bike-Touren – fit hält.

Ein ausführlicher Bericht über die CCD-Mitgliederversammlung folgt.


Verabschiedung bei StudiumPlus dieses Jahr ganz anders

Es war diesmal alles ein wenig anders als in den vergangenen Jahren, wenn die Master-Absolventen von StudiumPlus in Wetzlar feierlich verabschiedet wurden. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Hygiene- und Abstandsvorschriften verhinderten eine feierliche Würdigung im festlichen Rahmen. Die Absolventen bekamen ihre Zeugnisse einzeln zusammen mit einem Absolventenhut und einem symbolischen „StudiumPlus-Prosecco“. Herausragende Leistungen zeigten die Absolventen trotz der erschwerten Bedingungen sowohl an der Hochschule als auch in ihren Partnerunternehmen. Foto CCD Hr Mller MasterStudiengangsleiter

Verabschiedet werden in diesem Jahr 102 Master-Absolventen, neun davon am Campus Frankenberg, die anderen am Campus in Wetzlar. Sie verteilen sich auf die Master-Studiengänge Prozessmanagement in den Fachrichtungen Steuerung von Geschäftsprozessen (44) und Technische Prozesse (17), Systems Engineering in den Fachrichtungen Elektrotechnik (10) und Maschinenbau (14) sowie Technischer Vertrieb (17).

Auch wenn der Start als frischgebackene Master in diesem Jahr anders ausfällt als bei den Vorgängern, so können sie sich doch ebenso wie diese sicher sein, dass sie einen guten Start ins Berufsleben haben – dessen ist sich Prof. Dr. Harald Danne, Leitender Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH), gewiss. „Die Unternehmen, in denen die Absolventen sich bereits während des Studiums bewiesen haben, brauchen sie – eine bessere Basis ist nicht denkbar“, sagt er. Er sei überzeugt, dass die Absolventen für die Herausforderungen, die sich gerade jetzt in den Unternehmen stellen, bestens gerüstet seien.

Im Namen der im CompetenceCenter Duale Hochschulstudien - StudiumPlus e.V. organisierten 950 Partnerunternehmen gratuliert dessen Vorstandsvorsitzender Norbert Müller den Master-Absolventen: „Sie haben den Vorzug erlebt, wissenschaftliche Bildung mit praktischer Umsetzung zu verbinden.“ Mit diesem dualen Studium sei ihnen ein hervorragendes Fundament für einen erfolgreichen beruflichen Weg gelungen. Dazu gratuliere er mit Respekt und freue sich über die exzellenten Perspektiven, die sich den jungen Leuten eröffnen. „Wichtig ist mir, in die Gratulation auch die Unternehmen einzubeziehen“, betont Müller. Schließlich hätten diese für das Gelingen des Studiums einen beachtlichen finanziellen Beitrag geleistet, um die wirkungsstarken „Plus-Leistungen“ im dualen Studienbetrieb zu ermöglichen.

Auch wenn er nicht persönlich gratulieren kann, so richtet Landrat Wolfgang Schuster doch einige Worte an die Absolventen: „Da im Rahmen von StudiumPlus Theorie und Praxis – Hochschule und Partnerunternehmen – gleichzeitig stattfinden, bedeutet dies optimale Bedingungen für den Einstieg ins oder den Aufstieg im Berufsleben“, sagt er. „Von den auf diese Weise erworbenen (Fach-)Kenntnissen und durch die allgemeine Berufserfahrung profitieren und partizipieren Partnerunternehmen sowie Absolventen von StudiumPlus gleichermaßen. Hier werden Synergieeffekte genutzt, die auch die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung einer Region positiv beeinflussen.“

„Die Absolventen haben in den zurückliegenden Jahren hart gearbeitet, um ihren Master-Studiengang mit Erfolg abzuschließen“, lobt Oberbürgermeister Manfred Wagner. Er sei sich sicher, dass die Absolventen eine hervorragende Grundlage für ihre erfolgreiche berufliche Entwicklung gelegt haben, die gerade in dieser besonderen Zeit mit mancher Unwägbarkeit nicht hoch genug eingeschätzt werden könne.

Die Studiengangsleiter sind stolz auf die Absolventen: „Sie haben wirklich hervorragende Arbeiten abgeliefert“, sagt Prof. Dr. Jens Minnert, Studiengangsleiter Prozessmanagement mit der Fachrichtung Technische Prozesse. „Wenn sie das in diesen besonderen Zeiten so gemeistert haben, dann gelingt ihnen auch in Zukunft alles.“Auch Prof. Dr. Jens Hoßfeld ist sich sicher, dass die Absolventen für ihre Aufgaben gut gerüstet sind: „Die aktuelle Situation bietet viel Spielraum, sich einzubringen.“ „Unsere Master-Absolventen haben mit ihren Abschlussarbeiten im März dieses Jahres begonnen - zu einer Zeit mit sehr großer Unsicherheit aufgrund der Corona-Pandemie. Trotz der damit verbundenen Schwierigkeiten haben sie in ihren Master-Thesen wirklich beeindruckende Ergebnisse erarbeitet, die für ihre Partnerunternehmen sehr wertvoll sind“, lobt auch Prof. Dr. Pia Robinson, Studiengangsleiterin Prozessmanagement. Und Prof. Dr. Fabian Tjon, Studiengangsleiter Technischer Vertrieb, betont, dass die Absolventen die Arbeitswelt in den Unternehmen bereits sehr gut kennengelernt hätten, auch und gerade unter den durch die Pandemie erschwerten Bedingungen.

StudiumPlus, das duale Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD), mit Hauptsitz in Wetzlar und sechs Außenstellen verabschiedet in diesem Jahr insgesamt 102 Master-Absolventen.


„Herzensprojekt der Hessischen Landesregierung“  

Bereits zum zweiten Mal seit ihrem Amtsantritt Anfang 2019 war die Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn bei StudiumPlus am Campus Wetzlar zu Gast. Die Ministerin nahm sich fast zwei Stunden Zeit, um mit den Verantwortlichen zu reden und sich vor Ort über die aktuellen Entwicklungen beim dualen Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. zu informieren. Ihre Begeisterung für das Konzept brachte sie auch dieses Mal klar zum Ausdruck, indem sie StudiumPlus als Herzensprojekt der Hessischen Landesregierung lobte. Hessische Wissenschaftsministerin besucht StudiumPlus Kopie

Staatsministerin Dorn, die sich bereits bei der Absolventenfeier 2019 als Fan des dualen Studienprogramms geoutet hatte, betonte: „StudiumPlus ist ein Erfolgsprojekt. Die passgenaue Kooperation zwischen Hochschule und Unternehmen für die Sicherung von Fachkräften für die Region, ist ein wichtiger Meilenstein, um Hessen zukunftsfähig zu halten. Auch deshalb hat die Landesregierung bereits 2008 die Kampagne Duales Studium Hessen initiiert, um duale Studienangebote zu fördern. Nicht nur in dem besonders innovativen Bereich der Digitalisierung ist StudiumPlus immer am Puls der Zeit. Als gebürtige Mittelhessin weiß ich ganz genau, wieviel Potenzial in der starken Wirtschaftsregion Mittelhessen steckt. Hier ist StudiumPlus ein großartiger Innovationsmotor.“

Der Leitende Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH), Prof. Dr. Harald Danne ging in seiner Präsentation insbesondere auch auf die Herausforderungen ein, vor welche die Coronavirus-Pandemie StudiumPlus gestellt habe: „Auch, wenn wird das vergangene digitale Semester perfekt meistern konnten, werden wir im kommenden Wintersemester doch auf eine Mischform aus Präsenzvorlesung und digitaler Lehrveranstaltung umstellen. Gerade im dualen Studium ist der persönliche Austausch durch nichts zu ersetzen“, berichtete Danne. Jede Studiengruppe solle für mindestens drei Wochen die Möglichkeit haben, am Präsenzunterreicht teilzunehmen. THM-Präsident Willems garantierte StudiumPlus diesbezüglich die volle Unterstützung der Hochschule. Zudem lobte Willems: „StudiumPlus ist das größte Alleinstellungsmerkmal unserer Hochschule. Eine derart intensive Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Unternehmen ist bundesweit einmalig.“

Der Vorstandsvorsitzende des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD) Norbert Müller, der seit insgesamt acht Jahren dem Verein der inzwischen über 950 Partnerunternehmen von StudiumPlus vorsteht, betonte: „Bildung muss Chancen eröffnen und jungen Menschen zeigen – hier kann ich beweisen, was ich kann. Nur mit einer Zielübereinstimmung von Wirtschaft und Hochschule, wie StudiumPlus sie hat, können wir die Region nach vorne bringen. Wettbewerbsfähigkeit entscheidet sich nicht in Werkshallen, sondern in Hörsälen. Genau diese Wettbewerbsfähigkeit sichert Arbeitsplätze. Dies war all die Jahre mein Antrieb, mich für StudiumPlus zu engagieren.

Bei ihrem Besuch erhielt die Staatsministerin und Diplom-Psychologin auch Gelegenheit, mit zwei Alumni von StudiumPlus ins Gespräch zu kommen, die im Modul Coaching Erstsemestern von StudiumPlus unter die Arme greifen. Maria Meuser und Senouci Allam vermitteln den Studienanfängern aufgrund ihrer eigenen Erfahrung, worauf es im dualen Studium ankommt und wie sie am besten mit der Doppelrolle in Hörsaal und Betrieb zurechtkommen.  „Ich wollte nach dem Studienabschluss keinen Theorieschock bekommen, daher habe ich mich damals bewusst für ein duales Studium entschieden“, so erzählte Meuser. „Wenn man von Anfang an viel Verantwortung im Unternehmen hat, laufen natürlich auch einige Dinge mal nicht glatt. Hier konstruktiv mit Kritik umzugehen und daraus positiven Antrieb zu schöpfen, vermitteln wir den Erstsemestern.

Allam berichtete über seine Erfahrung als Coach: „In meinem dualen Studium war es für mich immer eine großartige Motivation, mein neu erworbenes Wissen in meinem Partnerunternehmen einzubringen und dieses so voran zu bringen. Die Begeisterung für diese Chance und für den Freiraum, eigene Projekte zu gestalten, möchte ich den Studienanfängern mitgeben. Dorn nutzte die Gelegenheit, um von ihrer eigenen Entscheidung für das Studienfach Psychologie zu berichten und sagte zum dualen Studium: „Schon damals hatte ich großen Respekt vor dem Einsatz von dual Studierenden, die parallel in den beiden Welten Hochschule und Betrieb Zuhause sind. Bei StudiumPlus sieht man einfach, hier herrscht eine persönliche Atmosphäre, von der die Studierenden profitieren.“


StudiumPlus-Absolvent Marc Leske leitet die Fertigung von Elkamet

Biedenkopf. Vom dualen Studenten zum Leiter der Fertigung für den Geschäftsbereich Beleuchtungstechnik bei der Elkamet Kunststofftechnik GmbH in weniger als zehn Jahren – diesen beeindruckenden Karriereweg absolvierte Marc Leske. Dabei hat er sich bis zum heutigen Tag seine bodenständige Art bewahrt. Diese war es auch, die ihn ursprünglich zu einem heimatnahen dualen Studium bei StudiumPlus inspirierte, das die Technische Hochschule Mittelhessen und das CompentenceCenter Duales Hochschulstudium – StudiumPlus e.V. gemeinsam verantworten.

Mit 20 Jahren begann der aus Ebsdorfergrund stammende Leske nach seinem Abitur 2009 ein duales Bachelor-Studium in Betriebswirtschaft mit der Fachrichtung Mittelstandsmanagement am StudiumPlus-Campus in Wetzlar. Das Partnerunternehmen, in dem er seine Praxiserfahrung sammelte, war sein gegenwärtiger Arbeitgeber Elkamet. „Mir war es wichtig, mein in der Theorie erworbenes Wissen direkt in der Praxis anwenden zu können“, berichtet Leske. „Außerdem war die Vergütung schon während des Studiums ein großer Pluspunkt.“ Schon frh Verantwortung im Partnerunternehmen web

Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums sammelte Leske zunächst ein Jahr lang Berufserfahrung im Bereich Vertrieb in einem der vier Geschäftsfelder von Elkamet – der Beleuchtungstechnik. Da er sich schon in seinem Bachelor-Studium intensiv mit dem Thema Kundenzufriedenheit beschäftigt hatte, war er in dieser Position für den Aufbau des Key-Account-Managements zuständig. Unter anderem betreute Leske die drei größten Kunden im Geschäftsfeld Beleuchtungstechnik.

2013 ermöglichte Elkamet Leske dann ein duales Master-Studium bei StudiumPlus in Wetzlar und zwar im Studiengang Prozessmanagement. Fachgemäß wechselte er 2014 noch während seines Studiums aus dem Vertrieb in den Bereich Projektmanagement, dessen Leitung er direkt nach dem Abschluss übernahm. Doch damit war der Karriereweg von Leske noch lange nicht zu Ende: Im Herbst 2018 wurde der parallel Abteilungsleiter der Fertigung im Geschäftsfeld Beleuchtungstechnik und ist seitdem für 45 Mitarbeiter verantwortlich.

Auch wenn der heute 31-Jährige die Leitung des Projektmanagements seit Herbst 2019 nicht mehr parallel innehat, wird ihm als Abteilungsleiter der Fertigung garantiert nicht langweilig. Drei andere Abteilungsleiter aus den Bereichen Technikum, Serie und Anwendungstechnik berichten an ihn. Über das Verhältnis zu seinen Kollegen erzählt er: „Über die Jahre sind richtige Freundschaften entstanden. Ich bin ein bodenständiger Mensch, der nicht gerne im Vordergrund steht. Menschlich passt es daher für mich einfach gut bei Elkamet und ich fühle mich sehr mit dem Unternehmen verbunden. Außerdem bin ich in meiner Heimatregion fest verwurzelt, was damals auch ein wichtiger Grund für mich war, das duale Studium in Wetzlar zu beginnen.“

An den Schilderungen von Elkamet-Personalleiter Michael Honndorf merkt man, dass die Wertschätzung auf Gegenseitigkeit beruht: „Herr Leske hat sein Bachelor-Studium mit sehr gut absolviert und wurde im direkten Anschluss in unsere Vertriebsabteilung integriert. Seine Affinität zur Technik konnten wir förmlich spüren, so dass er neben seinen beruflichen Aufgaben seinen Master of Science ebenfalls mit sehr gut abschloss. Wir übertrugen ihm die Leitung der Projektierungsabteilung und schließlich die Leitung der gesamten Fertigungsabteilung. Bis hierhin ist dies bereits ein beachtlicher, toller beruflicher Werdegang von Herrn Leske, den Elkamet in Zusammenarbeit mit StudiumPlus ermöglicht hat.“

Leske ist überzeugt davon, dass seine beiden dualen Studiengänge, die er bei StudiumPlus absolviert hat, massiv zu seinem heutigen beruflichen Erfolg beigetragen haben:„Sowohl im Bachelor- als auch im Master-Studium habe ich sehr von der Nähe zu den StudiumPlus-Dozenten profitiert“, berichtet Leske. „In den Lehrveranstaltungen und bei der Betreuung in den Praxisphasen nahmen sich die Professoren immer viel Zeit, um auf einzelne Fragen einzugehen. Der Austausch mit den Kommilitonen hat mir im Studium dabei geholfen, andere Blickwinkel einzunehmen. Und last but not least, nur durch die Praxisphasen lernt man, was von der Theorie für die Tätigkeit im Unternehmen wirklich wichtig ist.“

Prof. Dr. Gerd Manthei, Direktor am Wissenschaftlichen Zentrum Duales Hochschulstudium, zeigt sich wenig überrascht von der beruflichen Biographie: „Der beeindruckende Karriereweg von Herrn Leske zeichnete sich schon im Studium ab, wo er sich als besonders wissbegieriger und zielstrebiger Student erwies. Sowohl im Bachelor- als auch im Master-Studium war seine Hochschulbetreuerin Prof. Dr. Anita Röhm. Besonders schön: Inzwischen betreuen beide gemeinsam StudiumPlus-Studierende – Leske von Unternehmensseite und Röhm von Hochschulseite.“

Marc Leskes Lebenslauf zeigt eindrucksvoll, wie StudiumPlus als Karriereturbo wirken kann. Dies funktioniert natürlich nur mit dem richtigen Partner: „Meine eigenen Karrierepläne haben immer sehr gut zu den Perspektiven gepasst, die mir die Verantwortlichen bei Elkamet angeboten haben“, freut sich Leske. Und dass diese Pläne noch nicht zu Ende sind, kann man sich gut vorstellen.


StudiumPlus lädt ein zum digitalen Austausch

Nicht nur bei der Vermittlung der Lehrinhalte geht StudiumPlus wegen der Corona-Pandemie neue Wege, auch in der Kommunikation mit seinen Partnerunternehmen ist StudiumPlus kreativ: Bei einem Online-Meeting, das anstelle des sonst regelmäßig veranstalteten Unternehmerfrühstücks angeboten wurde, konnten sich Vertreter von Hochschule, Wirtschaft und Politik austauschen. 

Das duale Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD) hatte zum Treffen mittels eines Online-Videokonferenzsystems eingeladen, und viele Unternehmensvertreter folgten der Einladung, ebenso wie die Vertreter der regionalen Politik. Und auch wenn diesmal auf Kaffee und Brötchen verzichtet werden musste, gab es einen interessanten Austausch. „Danke, dass Sie StudiumPlus auch jetzt in dieser schwierigen Zeit unterstützen“, sagte Prof. Dr. Gerd Manthei, der das Online-Meeting als Campusleiter von Frankenberg und Bad Wildungen leitete. Prof Dr Danne

„Was wir tun, lebt vom Austausch“, betonte Prof. Dr. Harald Danne, Leitender Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH). Und auch wenn StudiumPlus den Herausforderungen, die die Lehre auf digitalem Weg und jenseits der Hörsäle mit sich bringe, professionell begegne, so sei es doch auf keinen Fall eine digitale Hochschule: „Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt“, betonte er. StudiumPlus habe sich dem Thema Digitalisierung seit Jahren intensiv gewidmet und bereits vor der Krise Erfahrungen mit digitalen Formaten gesammelt, so dass die Umstellung gut zu bewältigen gewesen sei – CCD-Geschäftsführer Christian Schreier berichtete, dass aktuell täglich 180 Vorlesungen auf digitalem Weg vermittelt werden.

„Wir stehen vor einer Herausforderung, wie wir sie noch nicht erlebt haben“, sagte Norbert Müller, Vorstandsvorsitzender des CCD, in dem die über 900 Partnerunternehmen organisiert sind. Die Krise mache Probleme, die schon zuvor entstanden sind, sichtbar: Unternehmen, die den digitalen Wandel nur halbherzig betrieben haben, stehen nun vor enormen Herausforderungen. „Neu zu definieren ist die Form der Geschäftsmodelle, die Zukunftsfähigkeit des Produktprogramms, der Wandel von analogen Handlungsweisen in digitale Prozesse und die Überprüfung der Versorgungsketten unabhängig von globalen Risiko-Faktoren.“ Dies zeige die Chancen für jede Art von Qualifizierung auf. „Wir bei StudiumPlus haben die Chancen im Blick“, betonte Müller. Norbert Mller klein

Die teilnehmenden Unternehmensvertreter sicherten StudiumPlus auch zukünftig die Zusammenarbeit im dualen Studium zu, am Bedarf an praxisnah qualifizierten Mitarbeitern habe sich nichts geändert. „Wir haben aktuell drei duale Studierende und sind sehr zufrieden, wie der Studienbetrieb auch unter den aktuell erschwerten Rahmenbedingungen läuft“, sagte Horst-Werner Bremmer von der Günther Heisskanaltechnik GmbH. Beate Lopatta-Lazar von der EAM Netz GmbH stellte sogar in Aussicht, dass ihr Unternehmen künftig gerne stärker mit StudiumPlus zusammenarbeiten möchte. Die Erfahrungen mit den Praxisphasen der StudiumPlus-Studierenden seien sehr positiv und böten einen entscheidenden Mehrwert, gerade auch im Vergleich zu Studierenden anderer Hochschulen.

Auch Landrat Dr. Reinhard Kubat sowie Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß und Bad Wildungens Bürgermeister Ralf Gutheil betonten die Bedeutung, die StudiumPlus in der Region hat. Alle drei bekannten sich als verlässlichen Partner von StudiumPlus und signalisierten den Unternehmensvertretern und den Verantwortlichen von StudiumPlus, dass das duale Studienangebot in Frankenberg und Bad Wildungen auch zukünftig einen sehr hohen Stellenwert habe. 

LR Dr KubatAn dem Online-Meeting nahmen auch zwei Studierende teil, die ihre Erfahrungen bei StudiumPlus per Online-Plattform darstellten. „Wir empfinden es als sehr positiv, dass wir kein Semester verlieren und es weitergeht, dass auch Klausuren normal geschrieben werden“, sagte Master-Student Robin Matzig von der Druck- und Spritzgusswerk Hettich GmbH & Co. KG. „Es funktioniert alles unkompliziert.“ Das direkte Feedback leide zwar ein wenig, aber insgesamt sei es ein sehr guter Kompromiss, der von den Studierenden allerdings mehr Eigeninitiative und Selbstdisziplin verlange als das Präsenzstudium. Dieser Ansicht ist auch Burak-Mert Karaokutan, dessen Partnerunternehmen die Volkswagen AG ist und der im ersten Semester coronabedingt direkt ins Online-Studium startete. „Der Übergang ist ohne Probleme verlaufen“, sagte er, war sich aber mit Matzig einig, dass sich die Studierenden dennoch auf die Rückkehr des Präsenzunterrichts freuen – denn, wie auch Prof. Dr. Danne betonte: Bei StudiumPlus stehen das Persönliche und der Mensch im Mittelpunkt.


StudiumPlus gewährleistet geregelten Studienbetrieb
Wo normalerweise reges Treiben herrscht, ist es jetzt still: Die Gänge und Vorlesungsräume in den Gebäuden von StudiumPlus sind menschenleer, am Hauptstandort auf der Wetzlarer Spilburg ebenso wie an den sechs Außenstellen. Doch der Studienbetrieb läuft – und es kommt StudiumPlus zugute, dass das Thema Digitalisierung schon seit längerer Zeit eine große Rolle in allen Studiengängen und im Selbstverständnis des dualen Studienprogramms von Technischer Hochschule Mittelhessen (THM) und CompetenceCenter duale Hochschulstudien – StudiumPlus e. V. (CCD) spielt. Digitaler Semesterstart klein

„Die Corona-Pandemie ist eine große Herausforderung für uns, die wir aber gut meistern können“, sagt der Leitende Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH), Prof. Dr. Harald Danne. “Wir profitieren davon, dass wir im Bereich Digitalisierung sehr aktiv sind und konnten so den Studienbetrieb optimal weiterführen. Auch Veränderungen, die von der jeweiligen Situation der Partnerunternehmen abhängig sind, werden individuell gelöst, weiß Norbert Müller, Vorstandsvorsitzender des CCD, in dem die über 900 Partnerunternehmen zusammengeschlossen sind. Kein Studierender müsse befürchten, sein Studium oder seine Praxisphasen nicht abschließen zu können, betonen beide. 

Man habe sich früh entschlossen, sämtliche Vorlesungen digital abzuhalten, berichtet CCD-Geschäftsführer Christian Schreier. Digitale Vorlesungen habe StudiumPlus schon im Vorfeld erfolgreich getestet, um Module an allen Außenstellen anbieten zu können, so dass man nun auf die dabei gemachten Erfahrungen zurückgreifen könne. Über ein Online-Videokonferenzsystem gebe es täglich etwa 120 Meetings mit jeweils 20 bis 30 Teilnehmern. Die bei StudiumPlus üblichen kleinen Gruppengrößen ermöglichen es, dass auch digital ein enger Austausch möglich ist.

Die Teilnehmer sehen sich, es gibt virtuelle Gruppenarbeitsräume, man kann chatten und Bildinhalte teilen. Und auch die Anwesenheit wird kontrolliert, ganz wie im normalen Studienbetrieb. 326 Dozenten betreuen im Sommersemester die derzeit über 1.600 Studierenden ebenso persönlich wie zuvor, nichts muss ausfallen. Lediglich Laborübungen sind derzeit wie an der gesamten THM nicht möglich.

Das Feedback der Studierenden ist positiv: „Klappt super mit der Online-Vorlesung!“, lauteten viele Rückmeldungen, berichtet Müller. Auch die Betreuung der Studierenden in den Praxisphasen läuft weiter, mit vielen kreativen Lösungen. „Der größere Teil unserer Mitgliedsunternehmen ist von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie massiv tangiert“, sagt der CCD-Vorsitzende. Deutlich zeige sich dies in Beschäftigungsmodellen wie Kurzarbeit, Homeoffice oder Videokonferenzen. Wenn Unternehmen vorübergehend geschlossen seien oder die Belegschaft sich in Kurzarbeit befände, werde gemeinsam nach Lösungen gesucht.

„Dabei steht Flexibilität im Vordergrund“, sagt Prof. Dr. Jens Minnert, bei StudiumPlus zuständig für Praxis- und Projektphasen. An den Zeiten, in denen die Studierenden in den Unternehmen sind, ändere sich nichts, die Abläufe im Unternehmen seien aber teilweise andere. So würden manche Projektarbeiten der Studierenden wegen der Krise verschoben, teilweise bekämen sie neue Themen gestellt, die erst durch die Krise relevant geworden sind und könnten ihre Unternehmen so gut unterstützen. Darüber hinaus stünden die jeweiligen Betreuer von Seiten der Hochschule in sehr engem Kontakt zu den Studierenden – natürlich digital. „Der enge Kontakt zu den Unternehmen ist uns sehr wichtig“, betont Minnert – schon immer und jetzt ganz besonders. In den Unternehmen würden derzeit viele Prozesse umgestaltet, StudiumPlus sei ganz nah dran, um dabei unterstützen zu können. Digitaler Semesterstart Flur klein

Auch die Unternehmensbesuche der Hochschulbetreuer finden statt – nur anders. „Die Studierenden werden sehr kreativ, machen veranstalten beispielsweise Führungen mit dem Laptop“, erzählt Minnert. Prof. Dr. Werner Bonath, Studiengangsleiter Ingenieurwesen, erzählt begeistert von einem solchen digitalen Unternehmensbesuch: „Der Studierende hat eine kleine Motorregelung für das Unternehmen programmiert und hat seinen kompletten Versuchstand im Labor für mich aufgebaut.“ Mit der Kamera seines Laptops habe er alles vorgeführt – „mit Ausnahme des Kaffees, den ich sonst im Unternehmen bekomme, war es, als wäre ich vor Ort gewesen.“

„Es ist gewährleistet, dass jeder Studierende die notwendigen Leistungen erbringen kann“, sagt Minnert. Teilweise seien Abgabefristen verlängert worden – „wir tun alles, um den Studierenden Druck zu nehmen. Sämtliche Fragen rund um den Studienbetrieb und die Praxisphasen werden auf der Homepage mit ständig aktualisierten FAQs beantwortet.

Danne und Müller bedanken sich bei allen Mitarbeitern, den Studierenden und den Partnerunternehmen für die schnelle und professionelle Umsetzung aller Maßnahmen, die gute Kommunikation und die rasche Information. Alle Beteiligten sind sich einig: Auch wenn unter den aktuellen Voraussetzungen alles gut klappt, ist StudiumPlus eine Präsenzhochschule. „Gerade im dualen Studium sind persönlicher Austausch und Kontakt, wissenschaftlicher Diskurs und intensive Gruppenarbeit wichtig“, betont Danne. Sobald es möglich ist, soll das Studium wieder vor Ort in Wetzlar und an den Außenstellen stattfinden, die Umstellung sei jederzeit möglich.


Faceshield Druck im Homeoffice webStudiumPlus beteiligte sich an der Herstellung von Faceshields zum Schutz vor dem Coronavirus am 3D-Drucker in besonderer Weise – und zwar im Homeoffice. Initiiert wurde das Projekt von der Werner-von-Siemens-Schule in Wetzlar unter anderem von Mathematiklehrer Gunnar Veith. Er ist Teilnehmer des runden Tisches der Partnerschulen des dualen Studienprogramms von Technischer Hochschule Mittelhessen und CompetenceCenter Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e. V. und war mit der Bitte um Unterstützung an die Verantwortlichen auf der Spilburg herangetreten.

Als vorbeugende Maßnahme arbeiten auch bei StudiumPlus viele Teammitglieder vorübergehend im Homeoffice, so wie Claudia Zimmerschied von Planung und Technik (l.). Zwei 3D-Drucker wurden kurzerhand mit allem Drum und Dran zu ihr nach Hause gefahren und liefen wochenlag quasi rund um die Uhr. Rund sechzig Halterungen für die Faceshields konnte Jonathan Meister (r.) insgesamt bei seiner Kollegin abholen und an die Koordinatoren bei der Werner-von-Siemens-Schule übergeben. Beeindruckende 800 fertige Faceshields gingen dank des Einsatzes aller Projektunterstützer an Arztpraxen, Diakonie und DRK.


 

An alle

Studierenden

Geschäftsleitungen der Partnerunternehmen

Allgemeine Ansprechpartner

Dozentinnen und Dozenten

Unternehmens- und Hochschulbetreuerinnen und –betreuer,

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die verantwortungsbewussten Maßnahmen der Hessischen Landesregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie, gemäß Beschluss vom 13. März 2020, betreffen auch den Betrieb der hessischen Hochschulen. Für alle Hochschulen des Landes Hessen wurde der Vorlesungsbeginn durch die Landesregierung auf den 20. April 2020 verschoben. Dies gilt auch für StudiumPlus.

Master- und Bachelor-Vorlesungen, die in der Zeit bis 18. April 2020 bereits terminiert sind, finden nicht statt.

Die erste Praxisphase im Bachelor-Studium endet wie vorgesehen am 03. April 2020. Bitte beachten Sie, dass in allen anderen Praxisphasen und im Projektstudium der Bachelor-Studiengänge sowie in den Projektphasen der Master-Studiengänge bis zum 18. April 2020 keine Besuche durch Hochschulpersonal stattfinden. Die Kommunikation ist in Abstimmung zwischen den Partnerunternehmen, den Studierenden und den Betreuern auf Telefon, E-Mail, Videokonferenzen, etc. umzustellen.

Alle geplanten Klausuren und Nachklausuren bis 18. April 2020 werden für die Bachelor- und Master-Studierenden bis auf weiteres verschoben.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Studienbetriebs werden wegen neuer Terminplanungen auf die Dozierenden und die Hochschulbetreuer zukommen.

Über die weitere Vorgehensweise werden wir Sie zeitnah informieren.

Da bei den bezüglich des Coronavirus getroffenen Maßnahmen eine hohe Dynamik herrscht, bitten wir Sie um Verständnis dafür, dass sich die Lage jederzeit kurzfristig ändern kann. Bitte informieren Sie sich tagesaktuell über die Entwicklungen auf https://www.studiumplus.de sowie auf https://www.thm.de/site/hochschule/campus/aktuelles/und-ausserdem/informationen-zur-aktuellen-gefaehrdungslage.html.

Bei Rückfragen steht Ihnen das StudiumPlus-Team gerne zur Verfügung.

Bleiben Sie gesund!

 

Prof. Dr. Harald Danne (ZDH)                            Norbert Müller (CCD)


Kaufmännische Schulen zu Gast bei StudiumPlus

Einen Eindruck vom dualen Studium der Betriebswirtschaft konnten sich über 60 Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Schulen Dillenburg bei StudiumPlus in Wetzlar verschaffen. Prof. Dr. Fabian Tjon dozierte zum Thema „Investition und Finanzierung“, Norbert Müller erläuterte den Gästen die Rolle der Wirtschaft bei StudiumPlus. 

Die Kaufmännischen Schulen sind eine der über 40 Kooperationsschulen von   StudiumPlus und hatten darum gebeten, mit den Schülern von drei Wirtschaftskursen – einer davon bilingual – nach Wetzlar kommen zu dürfen. Die Zwölftklässler des Beruflichen Gymnasiums an den Kaufmännischen Schulen wollten sich eine Vorstellung davon machen, ob ein duales Studium bei StudiumPlus eine Option für die Zeit nach der Schule sein könnte. Schnuppervorlesung fr Dillenburger Schler web klein

StudiumPlus ist das duale Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD). Was sich hinter dem CCD verbirgt, erläuterte der CCD-Vorstandsvorsitzende Norbert Müller, der die Schüler begrüßte. „Es ist ein deutschlandweit einmaliges Modell: ein Studium auf wissenschaftlich hohem Niveau in Verbindung mit der Chance, schon während des Studiums in einem Unternehmen mitzuarbeiten“, erklärte Müller. Über 900 Unternehmen hätten sich bereits im CCD zusammengeschlossen, in denen die Studierenden das in der Theorie Erlernte direkt erproben können. Die Studierenden sind vom Unternehmen angestellt und bezahlt, sind aber zugleich an der THM immatrikuliert. Er engagiere sich dafür, weil er überzeugt sei, dass dieses Modell Zukunft habe, betonte Müller. Und: „Die Unternehmen suchen Nachwuchskräfte, mit denen sie die Veränderungen durch die Digitalisierung gestalten können – die Unternehmen warten auf Sie!“

Über den Aufbau des dualen Studiums informierte Prof. Dr. Fabian Tjon die Dillenburger Schüler, die mit ihren Lehrern Kathi Heidemann, Stefan Müller, Susanne Hofmann und Larissa Quiring angereist waren. Dabei wurde deutlich, dass das Studium bei StudiumPlus in kleinen Gruppen und mit intensiver Betreuung stattfindet. Vom Niveau der Vorlesungen konnten sich die Schüler anschließend in Tjons „Schnuppervorlesung“ einen Eindruck verschaffen – ins Thema eingeführt worden waren sie bereits im Unterricht. „Für die Schüler war es eine gute Gelegenheit, sich einen ersten Eindruck von den Anforderungen eines Studiums zu verschaffen“, betonte Lehrerin Kathi Heidemann. 

StudiumPlus hat aktuell etwa 1.600 Studierende und ist der größte Anbieter dualer Studiengänge in Hessen. Hauptsitz ist in Wetzlar, darüber hinaus gibt es sechs Außenstellen. Eine Übersicht über die Partnerunternehmen und über freie Studienplätze findet man unter www.studiumplus.de. Dort gibt es auch weitere Informationen über StudiumPlus.


Die achtzehnte Ausgabe der NewsPlus ist erschienen, mit der wir Sie über die aktuellen Ereignisse bei StudiumPlus auf dem Laufenden halten möchten.

Diese ist unter folgendem Link zu finden: https://www.studiumplus.de/sp/images/_Downloads/NewsPlus/NewsPlus_18.pdf

Für die Gestaltung zukünftiger Ausgaben freuen wir uns weiterhin über Ihre Anregungen.


Interessenten kommen aus ganz Hessen und darüber hinaus

Sehr groß war das Interesse von Schülern an den Hochschulinformationstagen (HIT) bei StudiumPlus in Wetzlar – nicht nur aus dem Lahn-Dill-Kreis waren die insgesamt 300 Studieninteressierten zu der Veranstaltung gekommen, sondern auch aus Gießen, dem Marburger Raum, dem Vogelsberg und sogar aus Fulda, Darmstadt und Koblenz. Der Grund dafür ist das einmalige Konzept von StudiumPlus, dem dualen Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD). Vertreter der Hochschule und der Partnerunternehmen stellten die Besonderheiten dieses Konzepts vor. HIT web

Singulär ist die sehr enge Verzahnung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und die intensive Zusammenarbeit der THM und des CCD, in dem über 900 Unternehmen Mitglied sind. Sie stehen für den praktischen Teil des Studiums, die THM für die Theorie.

„Wir wollen Ihnen Hilfestellung bei einer wichtigen Lebensentscheidung geben“, sagte der Leitende Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH), Prof. Dr. Harald Danne, bei der Begrüßung der Schüler im Ernst-Leitz-Saal auf der Spilburg. Angesichts des Fachkräftemangels gebe es eine gute Nachricht: „Sie werden gebraucht!“ Das Besondere am dualen Studium bei StudiumPlus mit seinem Hauptsitz in Wetzlar und den sechs Außenstellen seien die kleinen Gruppen. „So ermöglichen wir ein effizientes Studium mit einer hohen Erfolgsquote. Hinzu kommt eine intensive Betreuung an der Hochschule und in den Unternehmen. Wegen ihrer praktischen Erfahrungen während des Studiums sind dual Studierende bei den Firmen ganz besonders nachgefragt“, ergänzte Danne.  

Das bestätigte auch Norbert Müller, der die Schüler als Vorstandsvorsitzender des CCD begrüßte. Neugierde und eine Zielvorstellung seien nötig, um die richtige Entscheidung bei der Wahl des Studiums zu treffen – und auch beim weiteren Karriereweg. „Finden Sie etwas, das Sie fasziniert“, betonte er und ergänzte: „Die Partnerunternehmen von StudiumPlus bieten Ihnen diesbezüglich tolle Chancen.“ StudiumPlus sei ein Modell, das Leistung erfordere, dafür aber auch vielfältige Karrierewege öffne. „Wir leben in einer Zeit des Umbaus und der neuen Wege – die Unternehmen suchen junge Menschen, die etwas bewegen wollen. Wer sich gerne herausfordern lässt, für den ist StudiumPlus der richtige Weg.“

Die Studiengangsleiter informierten die Schüler über den Aufbau des Studiums und die einzelnen Bachelor-Studiengänge Betriebswirtschaft, Ingenieurwesen Elektrotechnik, Ingenieurwesen Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Bauingenieurwesen, Softwaretechnologie und Management in der Medizin. Sie erklärten, wie genau das duale Studium aufgebaut ist, das zur Hälfte an der Hochschule und zur Hälfte in einem Unternehmen stattfindet. An der Hochschule wird die Theorie erarbeitet, die dann direkt in Projekten im Unternehmen eingesetzt wird. Ein Vertrag mit einem Unternehmen ist die Voraussetzung für die Immatrikulation.

Auch Vertreter mehrerer Partnerunternehmen sowie dual Studierende waren anwesend und standen für Fragen zur Verfügung. So erläuterte Ann-Kathrin Schmidt, Teamleiterin der Personalabteilung der Ille Papier-Service GmbH, dass die Einarbeitungszeit im Unternehmen nach Abschluss eines dualen Studiums entfällt – ein enormer Vorteil. Bei den meisten Unternehmen hätten die Studierenden zudem nach dem Studium einen Arbeitsplatz sicher, so Schmidt.

„Die Ergebnisse der Projekte aus den Praxisphasen verschwinden nicht in der Schublade, sondern sie machen für das Unternehmen wirklich einen Unterschied“, berichtete Maximilian Fischer, der im sechsten Semester Betriebswirtschaft in der Fachrichtung Logistikmanagement studiert. Das sei eine tolle Motivation. „Wir werden gefordert, aber nicht überfordert“, betonte er außerdem. Es bleibe durchaus noch Zeit für das Privatleben – und man habe den Vorteil, als Studierender vom Unternehmen bezahlt zu werden. Zudem bekomme man jederzeit viel Unterstützung.

StudiumPlus hat aktuell etwa 1.600 Studierende und ist der größte Anbieter dualer Studiengänge in Hessen. Eine Übersicht über die Partnerunternehmen, weiterführende Informationen sowie freie Studienplätze findet man unter www.studiumplus.de. Viele Partnerunternehmen suchen auch noch für das kommende WS 2020/21 dual Studierende.


Thorwa qualifiziert Fachkräfte mit StudiumPlus

Ein Wachstum, das beeindruckt: Gegründet wurde die Firma Thorben Wassmuth Metalltechnik (Thorwa) erst 2016, inzwischen sind bei dem Metall verarbeitenden Betrieb in Burgwald bereits 26 Mitarbeiter beschäftigt. Da das jetzige auf zwei Standorte verteilte Firmenareal aus allen Nähten platzt, plant Firmengründer und Geschäftsführer Thorben Waßmuth für April nächsten Jahres den Bezug eines neuen Werksgeländes. Nicht nur bei diesem Projekt sind die dual Studierenden eine wichtige Stütze für das Unternehmen. Gleich zwei duale Studenten von StudiumPlus qualifiziert Thorwa momentan – einen im Bachelor- und einen im Master-Bereich.

Beim dualen Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen und des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. liegt der Fokus auf der engen Verzahnung von Theorie und Praxis. Über 900 Partnerunternehmen ermöglichen
inzwischen Nachwuchskräften ein duales Studium. Eines davon ist die Firma Thorben Wassmuth Metalltechnik, bei der Jonathan Bitter am Campus in Frankenberg den dualen Bachelor-Studiengang Ingenieurwesen Maschinenbau absolviert. In seiner letzten
Praxisphase beschäftigte er sich mit dem Maschinenaufbau in der neu geplanten Werkshalle. Dabei optimierte er alle Prozesse so, dass diese möglichst effizient ablaufen können. Ursprünglich sollte das Material ebenfalls in der Maschinenhalle gelagert werden:
„Nach eingehenden Untersuchungen stellte sich heraus, dass es wesentlich effizienter ist, das Material in einer eigenen Halle zu lagern“, berichtet er stolz. Aufstrebendes junges Unternehmen setzt auf duales Studium

Aber Bitter ist nicht der einzige duale Student bei Thorwa: Peter Thiele absolviert den Master-Studiengang Prozessmanagement, der ebenfalls am Campus Frankenberg angeboten wird. Sein aktuelles Praxisprojekt stammt aus dem Bereich Vertrieb: Thorwa
bietet vielfältige Dienstleistungen rund um Metalle an, wie Laserschneiden, Abkanten, Schweißen, Gewindeschneiden, Prägen, Pulverbeschichten oder Fräsen. Entsprechend gehen eine Menge verschiedener Kundenaufträge ein. Erfolgreich hat Thiele daran
gearbeitet, dass der gesamte Prozess der Angebotserstellung nun digital abgewickelt werden kann. „Unsere Kunden laden online die Dateien hoch, die für das Projekt relevant sind. Das ist natürlich zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich. Das Angebot kommt dann innerhalb weniger Sekunden automatisiert per E-Mail“, erläutert Thiele. Weil so alles
schneller und einfacher ablaufen kann, sparen wir eine Menge Geld. Den Kostenvorteil geben wir gerne an die Kunden weiter.“

Geschäftsführer Waßmuth betraut „seine“ Studierenden ganz bewusst mit solch verantwortungsvollen Aufgaben: „Für die jungen Leute ist es toll, an Projekten zu arbeiten, die nicht nur tatsächlich umgesetzt werden, sondern unser Unternehmen auch wirklich
voranbringen. Das führt zu einem riesigen Motivationsschub“, berichtet er. Der Frankenberger Campusleiter, Prof. Dr. Gerd Manthei, der – wie es bei StudiumPlus Standard ist – die Studierenden während der Praxisphasen im Unternehmen betreut, lobt: „Thorwa setzt das Konzept von StudiumPlus im besten Sinne um. Bei uns sollen die Studierenden so unmittelbar wie möglich erleben, was sie mit dem in der Theorie erworbenen Wissen in der Praxis anfangen können.“

Genau diese Verzahnung von Theorie und Praxis ist es auch, die beide Studenten überzeugt hat, sich für StudiumPlus zu entscheiden: „Mein Bachelor-Studium habe ich noch „klassisch“ absolviert“, berichtet Thiele. „Nun im Master-Studium den Wechsel zwischen Hörsaal und Betrieb zu haben, gefällt mir sehr gut. Und Bitter pflichtet bei: „StudiumPlus ist genau das
richtige System für mich. Theoretische Inhalte zu verstehen, fällt mir viel leichter, wenn ich sehen kann, wie das Erlernte in der Praxis angewendet wird. Zudem bin ich in der Region wirklich verwurzelt, daher ist es toll für mich, in der Heimat bleiben zu können.“

Wie wichtig Fachkräfte für den Erfolg eines Unternehmens sind, weiß Geschäftsführer Waßmuth: „Es ist ein Glücksfall, dass wir direkt vor Ort am StudiumPlus-Campus in Frankenberg die Möglichkeit haben, unsere Fachkräfte selbst zu qualifizieren. Die räumliche Nähe bietet z.B. auch die Möglichkeit, unseren Auszubildenden weitere Karrierewege zu ermöglichen. Herr Bitter und Herr Thiele werden sicher nicht die letzten Studierenden von StudiumPlus in unserem Hause sein.“


„Bilderbuchprojekt“ feiert Geburtstag

Der Campus Frankenberg (Eder) wird  zehn Jahre alt – dieses Jubiläum begingen Vertreter von Hochschule, Wirtschaft, Politik und natürlich auch Studierende mit einer Feierstunde. Zum Wintersemester 2009/10 hatte StudiumPlus den Studienbetrieb in Frankenberg aufgenommen, mit damals 22 Studierenden. Die guten Erfahrungen, die die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) und das CompetenceCenter Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD) mit den dualen Studiengängen in Frankenberg machte, gaben Auftrieb für die Einrichtung weiterer Außenstellen – inzwischen sind es sechs. Frankenberg web

In den letzten zehn Jahren ist die erste Außenstelle von StudiumPlus gewaltig gewachsen. Zum Wintersemester 2018/19 wurde erstmals die angestrebte 100er-Marke überschritten, inzwischen studieren 121 junge Frauen und Männer in Frankenberg. Im Angebot sind drei Bachelor-Studiengänge und ein Master-Studiengang.

Der Leitende Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH), Prof. Dr. Harald Danne, begrüßte die „Familie“ von StudiumPlus, all jene, die von Anfang an zum Gelingen des Projekts beigetragen haben. Er erinnerte an den Satz „Wir sind gekommen, um zu bleiben“, der ganz zu Beginn gefallen war, und stellte erfreut fest, dass genau das eingetreten ist. „Innerhalb von einem Jahr wurde Frankenberg zu einem Hochschulstandort“, sagte er, das sei nur durch großes Engagement bei Landkreis, Stadt und IHK möglich gewesen, quer über Parteigrenzen hinweg. Voraussetzung für den Erfolg sei auch der Einsatz der Unternehmen gewesen.

„Die Übereinstimmung im Ziel bringt Veränderung in Gang“, bestätigte Norbert Müller CCD, in dem die weit über 900 Partnerunternehmen von StudiumPlus organisiert sind – 48 davon haben ihren Hauptsitz im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Und das gemeinsame Ziel sei gewesen, Zukunft zu sichern, Kompetenz in die Region zu bringen und die Unternehmen zu unterstützen.

Im Namen der Unternehmen bestätigte dies auch Prof. Dr. Markus Pfuhl, Chief Digital Officer der Viessmann Werke GMBH & Co. KG, die sich von Anfang an für den Campus in Frankenberg eingesetzt haben und viele Studierende entsenden. „Wie können wir dem Fachkräftemangel begegnen – diese Frage stand am Anfang“, sagte er. Aus dieser Frage sei der Wunsch entstanden, die Hochschule nach Frankenberg zu holen. Das duale Studium sei eine hervorragende Möglichkeit, junge Menschen früh und eng an das Unternehmen zu binden. Auch für die Absolventen biete das Vorteile: „Viele unserer ehemaligen Studierenden sind in Leitungspositionen aufgerückt“, berichtete Pfuhl. „Wir wollen diesen Weg mit Ihnen zusammen weitergehen.“

Dieser Wille wurde in einem von Campusleiter Prof. Dr. Gerd Manthei moderierten  Podiumsgespräch auch von anderen Protagonisten bestätigt – von THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems, der sich an die intensive Zeit vor der Gründung des Campus erinnerte ebenso wie von Landrat Dr. Reinhard Kubat, der sich freute: „Mehr und mehr Unternehmen der Region erkennen, dass hier  gute Arbeit geleistet wird.“ Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß nannte den Campus Frankenberg ein „Bilderbuchprojekt“, das weiterentwickelt werde.

Natürlich kamen auch die zu Wort, die beim Studium im Mittelpunkt stehen: die Studierenden. Jannes Wilke hat zunächst eine Ausbildung gemacht und nun ein Bachelor-Studium im Studiengang Allgemeiner Maschinenbau begonnen, sein Partnerunternehmen ist die Günther Heißkanaltechnik GmbH. Der 21-Jährige aus Allendorf-Hardtberg nannte das praxisnahe Lernen ebenso als Vorteil wie die Möglichkeit, im Heimatort und in den Vereinen bleiben zu können. Vivien Graßhoff hat am Campus Bad Wildungen bereits ihren Bachelor-Abschluss gemacht, nun hat sie den Master-Studiengang Prozessmanagement in Frankenberg begonnen. Unterstützung, Vertrauen und Transparenz in familiärer Atmosphäre sind für sie die Schlüsselwörter, die sie mit dem dualen Studium verbindet. Bei der 23-jährigen aus Bromskirchen schließt sich auch ein Kreis: Ihr Betreuer im Unternehmen ist ein Alumni, der vor zehn Jahren mit dem ersten Jahrgang am Campus Frankenberg gestartet ist.

Alles gute Gründe, nach vorne zu schauen: Norbert Müller betonte, dass das Jubiläum nicht nur der Rückschau dienen solle: „Das Besondere von gestern ist das Normale von heute und das Überholte von morgen.“ StudiumPlus wolle in Frankenberg auch weiter Besonderes bieten und dafür gebe es am Campus viele Perspektiven und Möglichkeiten.


Die siebzehnte Ausgabe der NewsPlus ist erschienen, mit der wir Sie über die aktuellen Ereignisse bei StudiumPlus auf dem Laufenden halten möchten.

Diese ist unter folgendem Link zu finden: https://www.studiumplus.de/sp/images/_Downloads/NewsPlus/StudiumPlus_NewsPlus_XVII.pdf

Für die Gestaltung zukünftiger Ausgaben freuen wir uns weiterhin über Ihre Anregungen.


Digitalisierung als Herausforderung und Chance

Seit vielen Jahren befasst sich Norbert Müller mit dem Thema Digitalisierung, mit der technischen Entwicklung, der Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft, den Chancen und Risiken. Bei einem Runden Tisch für Vertreter der Kooperationsschulen von StudiumPlus stieß der Vorstandsvorsitzende des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD) mit einem hochspannenden Impulsvortrag eine Diskussion über die Vermittlung dieser Themen an den Schulen an. 

Müller war Vorsitzender der Geschäftsführung des Unternehmens Rittal, ist heute Geschäftsführer des Consulting Unternehmens Advacon und Mitglied verschiedener Beiräte und Aufsichtsräte. Im CCD sind die über 900 Partnerunternehmen von StudiumPlus, dem dualen Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und dem CCD, organisiert. Info Limburg 1 web

Die Zukunft bedeute digitales Dauerfeuer, erläuterte Müller. Das Tempo der Veränderungen sei rasant, die Welt unserer Geschäfte werde zunehmend agiler, mobiler, flexibler, digitaler, vernetzter, individueller und deutlich transparenter. Das sorge bei vielen für Verunsicherung, denn es verlange große Umstellungsprozesse, um die globale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu sichern. Auf die sehr schnellen Veränderungen und die steigenden Kundenerwartungen müsse reagiert werden. Auf der anderen Seite stünden auch Vorteile durch die Digitalisierung der Prozesse im Betrieb: die Reduktion von Kosten, geringere Fehlerquote bei höherer Flexibilität beispielsweise. Die Wirtschaft müsse sich den Anforderungen stellen, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können, und auch der einzelne Mensch sei gefordert, um sich den Herausforderungen des ständigen und enorm schnellen Wandels stellen zu können. Ob Internet of Things oder Künstliche Intelligenz (KI) – immer neue Entwicklungen gelte es zu bewältigen. Die Menge der Daten, die durch das Internet of Things erzeugt werden, werde 2019 um das 269-fache größer sein als in 2012, nannte Müller ein Beispiel.

Und KI könne vieles besser als der Mensch. Sie „lerne“ auf Basis von Daten, könne deren Bedeutung und Gesetzmäßigkeiten verstehen, sich selbst weiterentwickeln und sich mit anderen KI-Systemen vernetzen. Als Assistenz des Menschen sei sie sinnvoll und nützlich, doch müssten sich die Menschen auch darüber klarwerden, was Menschsein heiße und in welchen Punkten der Mensch sich von der Maschine unterscheide. Alleinstellungsmerkmale des Menschen seien nach wie vor Eigenschaften wie Kreativität, Emotionalität, kritisches Denken oder Empathie. Es müsse eine Art TÜV für KI geben, forderte Müller, der einen ethischen Rahmen abstecke.

Die Rolle des Menschen in der Arbeitswelt werde sich durch die Digitalisierung stark  verändern, führte der Referent aus. Die komplexen Aufgaben in den Unternehmen könnten nicht von Einzelnen gelöst werden, die Arbeit im Team sei vonnöten – interdisziplinär und agil. Es werde neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschinen geben. Auch Führung ändere sich im Zeitalter der Digitalisierung – Hierarchien verlören an Bedeutung, der Chef sei allerdings nach wie vor derjenige, der die Richtung vorgebe. „Er muss Coach, Moderator und Motivator sein“, betonte Müller, „und seine Mitarbeiter müssen ihm voll vertrauen können!“

Durch die Digitalisierung fielen zwar Arbeitsplätze weg, aber: „Die digitale Transformation schafft weltweit Millionen neue Jobs.“ Das bedeute Chancen für viele. Um diese Chancen zu nutzen, müsse man allerdings auf der Höhe der Entwicklung bleiben; Weiterbildung spiele eine unverzichtbare Rolle. Die Arbeitswelt werde sich immer weiter wandeln, die Bereitschaft, sich als Unternehmen und auch als Mensch zu wandeln, müsse vorhanden sein, um erfolgreich zu bleiben. „Bildung ist der Schlüssel“, so Müller. In der Arbeitswelt von morgen seien Neugierde und Erfindergeist gefragt, es müssten Freiräume für neues Denken geschaffen werden. Sinnvoll seien Synergien zwischen der Neugierde der Jugend und dem Drang nach Mitgestaltung und Eigenverantwortung sowie dem Erfahrungsschatz Älterer.

Dass die Arbeitswelt von heute und morgen vor diesem Hintergrund auch Thema an den Schulen sein müsse, um die Schüler auf diese veränderte Arbeitswelt vorzubereiten, darüber waren sich die Zuhörer am Ende einig – aber auch darüber, dass die Lehrpläne derzeit der Entwicklung hinterherhinken.


Erst testen, dann studieren

Noch immer sind Frauen in den MINT-Berufen – also in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik –  deutlich unterrepräsentiert. Das von der Europäischen Union und dem Hessischen Wissenschaftsministerium geförderte Hessen-Technikum ist ein neues Programm, das jungen Frauen die Möglichkeit gibt, den Berufsalltag in einem Unternehmen und  entsprechende Studiengänge kennenzulernen, bevor sie sich für ein Studium entscheiden. Auch StudiumPlus hat Technikantinnen über seine Angebote informiert. Teilnehmerinnen am Hessen Technikum bei StudiumPlus web

Am ersten Durchlauf des Hessen-Technikums nehmen 2019/2020 insgesamt 30 Frauen teil, vier davon an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM). Sechs Monate lang können die Abiturientinnen in die Tätigkeiten einer Ingenieurin, Informatikerin oder Naturwissenschaftlerin kennen lernen und gleichzeitig an einer Hochschule in MINT-Studienfächer hineinschnuppern. Ricarda Mohr und Alina Köhler gehören zu denjenigen, die davon Gebrauch machen.

Das StudiumPlus-Team stellte ihnen das Konzept des dualen Studienprogramms der THM und des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD) vor und ermöglichte ihnen die Teilnahme an einer Lehrveranstaltung zum Thema „Digitaltechnik“. Praktische Einblicke in die digitale Welt  erhielten sie im „Smart Teaching Lab“. Außerdem standen ihnen Prof. Dr. Jens Hoßfeld und der CCD-Vorstandsvorsitzende Norbert Müller für ein Gespräch zur Verfügung.

Die 18-jährige Alina Köhler weiß schon jetzt, dass sie auf jeden Fall dual studieren will, und das auch bei StudiumPlus, dessen Angebote sie schon bei den Hochschulinformationstagen kennengelernt hat. Im Hessen-Technikum will sie sich nun näher über ihre Optionen informieren, denn noch ist sie sich nicht sicher, ob sie Bauingenieurin werden will oder doch lieber in Richtung Maschinenbau oder Wirtschaftsingenieurwesen gehen möchte. Die 19-jährige Ricarda Mohr dagegen ist sich noch nicht sicher, was sie studieren will, aber es soll mit Mathematik zu tun haben – „ob in Kombination mit Technik oder Wirtschaft weiß ich noch nicht“, sagt sie.

Je drei Monate „schnuppern“ die jungen Frauen in jeweils zwei Unternehmen, wo sie vier Tage in der Woche sind – den fünften verbringen sie an der THM, wo sie die verschiedenen Angebote kennenlernen – so wie bei ihrem Besuch bei StudiumPlus in Wetzlar. Die Unternehmen, die sich zur Teilnahme bereit erklärt haben, sind überwiegend Partnerunternehmen von StudiumPlus. Alina Köhler ist seit einigen Wochen bei Kamax in Homberg, Ricarda Mohr im Gießener Mathematikum.

„Ich gratuliere Ihnen dazu, einen solchen Entscheidungsweg gewählt zu haben“, sagte Norbert Müller, der den Besucherinnen versicherte, dass ihnen in den MINT-Berufen sehr gute Karrierewege offen stünden. „Bei StudiumPlus werden Sie mit Blick auf die Umwälzungen durch die Digitalisierung ausgebildet – diese Kompetenzen erhöhen ihre guten Karrierechancen zusätzlich.“ Und Prof. Dr. Jens Hoßfeld betonte, dass StudiumPlus mit über 900 Partnerunternehmen viele Möglichkeiten biete. Und er erklärte: „Unsere Absolventen lernen die Unternehmen schon im Studium kennen und übernehmen daher nach dem Studium schnell spannende Aufgaben in verantwortungsvollen Positionen.“


Delegation der CDU Fraktion Wetzlar und Stadtrat Viand zu Gast bei StudiumPlus

Der ehrenamtliche Wetzlarer Stadtrat Manfred Viand war gemeinsam mit einer Delegation aus den Stadtverordneten Dorothea Marx, Björn Höbel, Bernhard Noack und Klaus Scharmann zu Gast am StudiumPlus-Campus auf der Spilburg. Vor Ort informierten sich die CDU-Politiker über die neuesten Entwicklungen beim dualen Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD). Der CCD-Vorstandsvorsitzende Norbert Müller und der CCD-Geschäftsführer Christian Schreier tauschten sich intensiv mit den Wetzlarer Politikern aus. Delegation der CDU Fraktion Wetzlar und Stadtrat Viand zu Gast bei StudiumPlus web

„StudiumPlus ist in Wetzlar stark verwurzelt. Dass sich inzwischen über 900 Unternehmen, 192 davon aus dem Lahn-Dill-Kreis, so intensiv für die Qualifizierung von Nachwuchskräften engagieren, ist bundesweit einmalig. Das duale Studium ist ein Zukunftsmodell, das merken wir auch bei StudiumPlus. Zum Wintersemester konnten wir uns über ein Wachstum der Studierendenzahlen von 15 Prozent freuen“, berichtete Müller, der Grüße vom Leitenden Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium, Prof. Dr. Harald Danne, überbrachte, der kurzfristig verhindert war.

„Die Zukunft der Arbeitswelt wird komplexer, vielseitiger und agiler, daher treiben uns massiv die Veränderungsprozesse um, die aus der Digitalisierung resultieren“, so Müller. „Diesbezüglich möchten wir den Unternehmen der Region einen Mehrwert bieten, mit entsprechenden Studienangeboten, die unsere Studierenden auf breiter Basis für die Herausforderungen fit machen.“ In diesem Zuge verwies Müller auf den geplanten Master-Studiengang Future Skills and Innovation, ein projektorientierter Studiengang, in dem die Studierenden digitale Kenntnisse erwerben, die sie für ihre Partnerunternehmen direkt nutzbar machen können.

Auch CCD-Geschäftsführer Schreier Wetzlar betonte die Bedeutung der positiven Kontakte zur Stadt Wetzlar für StudiumPlus: „An unserem Hauptstandort in der Domstadt sind wir mit insgesamt 6.900 qm Fläche in den beiden Gebäuden A1 und A15 hervorragend aufgestellt. Mit dem A15-Gebäude, für das die Stadt als Vermieter fungiert, konnte nicht zuletzt dank der Unterstützung der Stadtentwicklungsgesellschaft im Jahr 2014 die Hörsaalfläche um 3.000 qm erweitert werden.“ Damit sei StudiumPlus auch für weiteres Wachstum bestens gewappnet.

Stadtrat Viand, der zu den StudiumPlus-Unterstützern der ersten Stunde zählt, betonte im Gespräch mit Müller und Schreier seine ungebrochene Verbundenheit zum dualen Studienprogramm: „Wir sind stolz, dass Wetzlar bereits seit 2001 Hochschulstandort ist. Die Stadt hat mit StudiumPlus ein richtiges Juwel auf der Spilburg.“ Sein Fazit nach dem intensiven Austausch mit den Verantwortlichen von StudiumPlus lautete: „Aufgrund der zahlreichen Initiativen, mit denen StudiumPlus sich den zukünftigen Herausforderungen stellt, bin ich mir sicher: Sie können optimistisch in die Zukunft blicken.“


Boris Rhein: „Duales Studium liefert Antworten“

Kräftig gestiegen ist die Zahl der Erstsemester bei StudiumPlus zum Wintersemester 2019/20: In der Wetzlarer Stadthalle wurden 611 neue Studierende der dualen Studiengänge der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD) begrüßt. Und noch etwas Besonderes gab es bei dieser Feier: Boris Rhein, Präsident des Hessischen Landtages und ehemaliger Hessischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, erhielt die StudiumPlus-Ehrenmedaille für seine Unterstützung des dualen Studiums. Erstsemester web

Viele Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Hochschule waren zur Begrüßungsfeier in die Stadthalle gekommen. Sehr stolz zeigte sich der Leitende Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH), Prof. Dr. Harald Danne, über die große Zahl der Erstsemester: Mit ihnen ist die Zahl der dual Studierenden an der THM von 1.410 auf 1.601 gestiegen – absoluter Rekord. 503 von ihnen haben einen Bachelor-Studiengang begonnen, 108 sind Master-Studierende. Und auch der große Stellenwert der sechs Außenstellen von StudiumPlus ist an den Zahlen abzulesen: 388 beginnen ihr Studium in Wetzlar, 223 an den Außenstellen. Eine kurze Befragung Dannes ergab, dass etwa 50 Prozent der Studienbeginner aus dem Lahn-Dill-Kreis kommen und der überwiegende Teil aus Hessen, immerhin 50 aber auch aus anderen Bundesländern. Etwa die Hälfte hat vor dem Studium bereits eine Ausbildung abgeschlossen, etwa ein Drittel ist über ein Unternehmen zum Studium gekommen. „Sie alle haben die richtige Entscheidung getroffen“, sagte Danne, „die Unternehmen zählen auf Sie – eine bessere Basis ist nicht denkbar.“

Motivierende Willkommensworte richtete auch Norbert Müller, Vorstandsvorsitzender des CCD mit inzwischen mehr als 900 Mitgliedsfirmen, an die Studienbeginner: „Sie sind schon am Start Gewinner, weil Sie ein Unternehmen für sich gewonnen haben, das mit Ihnen Zukunft gestalten möchte.“ Und er fügte hinzu: „Die gute Nachricht lautet: Sie werden gebraucht. Deshalb wollen alle, Hochschule wie Unternehmen, dass Sie es schaffen. Zum Erfolg“, so betonte Müller, „gehört allerdings auch die Leistung. Deshalb wird es ohne Ihre konzentrierten Anstrengungen nicht gelingen. Allerdings: Wer seiner Sehnsucht folgt, sich mit all seinen Fähigkeiten zu beweisen, erreicht in der Regel seine Ziele“, so der mutmachende Schluss seiner Ausführungen.

Erstsemester 2Einer, der die Vorteile des dualen Studiums schnell erkannt hat, ist der ehemalige Minister für Wissenschaft und Kunst, Boris Rhein, der im Rahmen der Feier die Ehrenmedaille von StudiumPlus erhielt. „Sie haben uns Rückenwind gegeben für unser einmaliges Studienkonzept“, sagte Müller in seiner Laudatio, mit häufigen Besuchen und Gesprächen habe er StudiumPlus in seiner Zeit als Wissenschaftsminister 2014 bis 2019 unterstützt und gefördert. „Sie haben damit der heimischen Wirtschaft gedient“, betonte Müller. Auch Danne hob den sehr persönlichen und professionellen Einsatz von Rhein für StudiumPlus heraus, der auch dabei geholfen habe, die beiden jüngsten Außenstellen in Bad Vilbel und Limburg aufzubauen. Rhein habe das Konzept, mit Außenstellen in die Fläche zu gehen, als hervorragende regionale Wirtschaftsförderung gelobt.

„Die Auszeichnung ist etwas Besonderes für mich, aber sie gebührt eigentlich Ihnen“, wandte sich Rhein nach der Übergabe von Urkunde und Medaille an Danne und Müller. „StudiumPlus lebt von Ihrem Engagement.“ Hessen sei gut beraten, wenn es für einen Ausbau des dualen Studiums sorge: „Das duale Studium liefert die Antworten auf den gewandelten Fachkräftebedarf in einer sich extrem schnell wandelnden Wirtschaft.“ Es brauche eine Gesamtstrategie zur Fachkräftesicherung, und StudiumPlus sei ein wichtiger Teil davon, der den Nerv der jungen Leute und der Unternehmen treffe. „Sie tragen dazu bei, junge Leute mit sehr guten akademischen Ausbildungsangeboten in der Region zu halten“, sagte Rhein. Die hohe Zahl der Mitgliedsunternehmen zeige die Kraft und die Wucht, die hinter dem Modell StudiumPlus stehe. StudiumPlus sei gelebte Regionalpolitik und bilde Persönlichkeiten heraus.

Begrüßt wurden die Erstsemester in der Stadthalle von weiteren Vertretern von Hochschule und Politik. THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems amüsierte sie mit einer aus dem Stehgreif gehaltenen Rede, die auf zugerufenen Stichwörtern basierte und verband Begriffe wie „Sonne“, Bier“ und sogar „rote Rübenrupfmaschine“ problemlos zu einer herzlichen Begrüßung der „Erstis“.

Der Regierungsvizepräsident des Regierungspräsidiums Gießen, Martin Rößler motivierte die Erstsemester: „Wir brauchen Ihre Visionen, wir brauchen Ihre Leistungen in einer Zeit von Wandel und Umbruch!“ Und Wolfgang Schuster, Landrat des Lahn-Dill-Kreises und Wetzlars Stadtrat Jörg Kratkey waren sich einig, dass die starke Wirtschaftsregion die angehenden Fachkräfte dringend benötige, um sich im Konkurrenzkampf durchzusetzen.


Die sechzehnte Ausgabe der NewsPlus ist erschienen, mit der wir Sie über die aktuellen Ereignisse bei StudiumPlus auf dem Laufenden halten möchten.

Diese ist unter folgendem Link zu finden: https://www.studiumplus.de/sp/images/_Downloads/NewsPlus/StudiumPlus_News_XVI.pdf 

Für die Gestaltung zukünftiger Ausgaben freuen wir uns weiterhin über Ihre Anregungen.


StudiumPlus verabschiedet seine Absolventen mit Festakt in der Rittal-Arena

Einen dicken Applaus gab es von der hessischen Wissenschaftsministerin Angela Dorn für die Absolventinnen und Absolventen von StudiumPlus bei der feierlichen Verabschiedung in der Rittal-Arena: „Sie haben einen besonders anstrengenden Weg gewählt und haben meine Hochachtung“, sagte sie. 428 Studierende verabschiedet StudiumPlus in diesem Jahr – 291 davon in Wetzlar, 137 an den sechs Außenstellen. 208 von ihnen haben ihren Bachelor in der Tasche, 83 haben ihren Master-Abschluss gemacht. Absolventenfeier web

Mit den 428 Absolventinnen und Absolventen habe StudiumPlus, das duale Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V., wieder einen neuen Rekord gebrochen, sagte der Leitende Direktor des Zentrums Duale Hochschulstudien (ZDH), Prof. Dr. Harald Danne. Er freute sich, dass neben Absolventinnen und Absolventen sowie deren Angehörigen auch so viele Vertreter der Partnerunternehmen sowie Dozenten zu der großen Feier im festlichen Rahmen gekommen waren. Danne bezeichnete den Besuch der hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn als eine besondere Würdigung für StudiumPlus und die über 1.500 anwesenden Gäste in der Rittal Arena: „Sie sind zuständig für 260.000 Studierende in Hessen – die meisten werden Sie nicht bei ihrer Abschlussfeier dabei haben.“

Im Namen der über 900 Partnerunternehmen gratulierte der Vorstandsvorsitzende des CCD, Norbert Müller, und übermittelte die beste Nachricht des Tages: „Sie werden gebraucht! In den Unternehmen und in der Gesellschaft“, versicherte er den frischgebackenen Absolventinnen und Absolventen. „Wir brauchen Sie, um gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen zu meistern – Sie sind wichtig für den Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft.“ Und er appellierte: „Lassen Sie sich nicht entmutigen und sehen Sie mutig nach vorne – bleiben Sie Zukunftsdenker“.

Absoventen„Auf so gut ausgebildete Menschen wie Sie hat die Arbeitswelt gewartet“, betonte Angela Dorn in ihrer Keynote. Und sie forderte das Publikum auf, aufzustehen und gemeinsam mit ihr den Absolventinnen und Absolventen kräftig für ihre Leistung in Theorie und Praxis zu applaudieren. „Sie werden in der digitalen Arbeitswelt Ihren Platz finden und diese Arbeitswelt gestalten“, war sie sich sicher. Und: „Sie sind das Ergebnis einer gelungenen Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft.“ Sie müsse nicht erst Fan von StudiumPlus werden, wie Danne es sich in seiner Begrüßung gewünscht habe, sie sei es längst. Dorn dankte im Namen der Landesregierung allen Akteurinnen und Akteuren für ihren Einsatz für das Erfolgsmodell StudiumPlus. Durch ihr gemeinsames Handeln hätten sie Schnittstellen entstehen lassen, an denen Innovation in betriebliches Handeln überführt werde. Dorn appellierte an die Studierenden, sich für die Wissenschaft einzusetzen, den Menschen Fakten nahezubringen und diese auch zu verteidigen, wenn mit Ignoranz auf wissenschaftliche Erkenntnisse reagiert werde.

In einer lockeren Fragerunde gewährten der THM-Präsident, Prof. Dr. Matthias Willems, der Regierungspräsident des Regierungsbezirks Gießen, Dr. Christoph Ullrich, der Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Wolfgang Schuster, sowie Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner den Gästen der Feier anschließend interessante und persönliche Einblicke. In den Grußworten der Absolventen blickten stellvertretend für alle Absolventinnen und Absolventen des Jahrgang 2019 Lisa Rebstock, Fabienne Watz und Moritz Bartak positiv auf ihre Studienzeit zurück und hoben in Reimen – in Anlehnung an Goethe – insbesondere  die persönliche Wertschätzung der Studierenden durch Hochschule und Partnerunternehmen, hervor.

Umrahmt wurde die Feier durch die Band Big G and the Boozeheads und der Musicalgruppe der Goetheschule Wetzlar. Danach ließen es die stolzen Absolventen in der Rittal Arena so richtig krachen.


Mitglieder des CCD treffen sich zur Jahreshauptversammlung

Immer mehr Unternehmen werden Mitglied im CompetenceCenter Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD) und investieren damit in ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit und in die der Region. CCD-Vorstandsvorsitzender Norbert Müller freute sich bei der Jahreshauptversammlung des Vereins in Wetzlar darüber, dass die Zahl der Mitglieder auf 900 angewachsen ist. CCD MGV web

Im CCD sind die Partnerunternehmen von StudiumPlus, dem dualen Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM), organisiert.  „Dass die Mitgliederzahl stetig wächst, ist eine Bestätigung dessen, was bei StudiumPlus geleistet wird“, sagte Müller. „Innovative Bildung macht den Kern unseres Auftrages aus, sozusagen der Wertbeitrag, dem sich StudiumPlus verpflichtet weiß – gegenüber den rund 900 Mitgliedsunternehmen, die uns in der Aufgabe der bestmöglichen Qualifizierung ihrer Nachwuchskräfte vertrauen, und – was wesentlich ist – auch einen wesentlichen finanziellen Beitrag leisten“, lobte Müller. Die Investition in Bildung sei unabdingbar, um zukunftsfähig zu bleiben. „Die Umwälzungskraft der Digitalisierung hat großen Einfluss auf die Unternehmen“, benannte Müller das große Thema, dem sich StudiumPlus in allen Bereichen intensiv widmet.

„Wir müssen in dem verschärften Wandel schneller werden – Agilität ist ein wichtiges Schlüsselwort, appellierte Müller. Die Synergie des Inputs aus den Firmen mit dem Wissen aus der Hochschule sei optimal, um dieses Ziel zu erreichen. „Wettbewerbe werden härter, vor allem herausfordernder. So zeigt sich auf der einen Seite ein deutlich schwierigeres Marktumfeld und auf der anderen Seite das digitale Dauerfeuer oder die digitale Transformation in ihrer Umwälzungskraft – auch 4. industrielle Revolution genannt. Verantwortliche Zukunftssicherung ist untrennbar mit der Zukunftskompetenz, der Kompetenzvorsprünge mit digitaler Unterstützung in den Unternehmensprozessen und in den Geschäftsmodellen zu erzielen, verbunden“, so der Vorstandsvorsitzende.   

Müller hob einige Bereiche hervor, in denen das Engagement von StudiumPlus beim Thema Digitalisierung deutlich wird: So gebe es regelmäßig Smart Teaching Workshops, die sich an alle Studierenden, aber auch an Unternehmensvertreter wenden und mit denen der neueste Stand von Forschung und Entwicklung transportiert wird. Mit einem neuen Master-Studiengang „Future Skills and Innovation“ soll das Thema Digitalisierung mit Blick auf die Gesamtprozesse in den Unternehmen  vermittelt werden. Es gebe digitale Lehr- und Lernangebote und Fachvorträge zum Thema. Am Standort Wetzlar sei die technische Ausstattung schon sehr gut, im Rahmen des Programms proDual, aus dem StudiumPlus 400.000 Euro vom Land Hessen erhält, sollen auch alle Außenstellen mit Digi-Labs, 3D-Druckern und VR-Brillen ausgestattet werden. Zudem ist es geplant eine neue Software-Plattform für Alumni einzuführen, die sich künftig mit Digital Network Alumni (DNA) über ihre Erfahrungen mit dem Thema austauschen können.

Dass auch die THM als Ganzes sich stark in Richtung Digitalisierung wandelt, berichtete Vizepräsident Prof. Dr. Peter Hohmann. „StudiumPlus ist ein Filetstück der THM“, sagte Hohmann, „andere Hochschulen beneiden uns um dieses außergewöhnliche Konstrukt“.

Der Leitende Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH), Prof. Dr. Harald Danne, strich Norbert Müller als den Antreiber beim Thema Digitalisierung heraus, der schon früh die Bedeutung des Themas erkannt habe. Danne verwies auch darauf, dass die Entscheidung, Außenstellen für StudiumPlus in der Region einzurichten, eine gute gewesen sei: „Die Unterstützung durch proDual bekommen wir, weil wir die Digitalisierung über die Außenstellen in die Region bringen.“ Zudem sind von den über 1400 dual Studierenden bereits etwa ein Drittel an den Außenstellen.

JHV CCD 2 webEin Beispiel für ein Thema, das in einer Praxisphase im Unternehmen bearbeitet wird, lieferten Constanze Wendlandt und Tim Deniz Körber, die beide im vierten Semester Softwaretechnologie studieren. In ihrem Partnerunternehmen Leica Microsystems CMS GmbH entwickelten die beiden mit der Unterstützung von Prof. Dr. Michael Guckert und ihrem Unternehmensbetreuer Oliver Keul einen digitalen Workflow-Assistenten in der Dünnschichtfertigung  für Linsen weiter. Er hat zum Ziel, die Abläufe in der Fertigung so zu digitalisieren, dass die bisher benötigte Vielzahl von Dokumenten nicht mehr notwendig ist, Papier gespart und die Kommunikation zwischen den Arbeitsplätzen erleichtert wird.

Im Rahmen der Versammlung gab es auch eine Ergänzungswahl für den CCD-Vorstand: Neu in den Vorstand aufgenommen wurden Uwe Hainbach, Gesellschafter der Christmann und Pfeifer Gruppe, Andreas Giersbach von der Kanzlei Möller, Theobald, Jung und Zenger sowie Michael Parsch von der Elkamet Kunststofftechnik GmbH. Parsch tritt an die Stelle von Eberhard Flammer, der in diesem Zuge aus dem CCD-Vorstand ausschied. Müller würdigte den unermüdlichen Einsatz für StudiumPlus, den Flammer seit 2011 in seiner Position als Vorstandsmitglied gebracht habe. Marion Gottschalk, Geschäftsführende Gesellschafterin der Ille Papierservices GmbH, wurde neue stellvertretende Vorstandsvorsitzende.  Als Wirtschaftsvertreter im StudiumPlus-Kuratorium  wurde Ulrich Heep, Präsident der IHK Limburg, wiedergewählt.     


Warum ein Auto aus der Kurve fliegt

Mathematik, Informatik, technische Mechanik – wofür braucht man diese manchmal nicht ganz einfachen Fächer eigentlich? Beim Technikmodul am StudiumPlus-Campus Biedenkopf erfuhren dies 67 Zweitsemester der dualen Bachelor-Studiengänge aus dem Bereich Ingenieurwesen. Und zwar – wie stets bei StudiumPlus – ganz praktisch. Denn nach der Vermittlung von theoretischem Wissen durften die Studierenden aus Technik-Lego Rennautos bauen. Biedenkopfs Bürgermeister Joachim Thiemig hieß sie zum Auftakt des zweitägigen Moduls am Campus Biedenkopf willkommen. Technikmodul 19web

„Ich begrüße Sie im Namen der Stadt Biedenkopf und hoffe, dass Sie sich hier wohl fühlen“, sagte Thiemig. Die Frage: „Warum fliegt ein Auto aus der Kurve“ habe sich wohl jeder Autofahrer schon einmal gestellt und ein Gespür dafür entwickelt, wie schnell man in welche Kurve fahren könne. Im Technikmodul lernten die Teilnehmer die Hintergründe kennen und befassten sich dabei auch mit zahlreichen Grundlagenfächern, um die physikalischen Zusammenhänge zu verstehen. Wissen über Fliehkraft oder Zentrifugalkraft wurde dabei anschaulich. In Gruppen bauten die Studierenden mit dem Technik-Lego sowie mit programmierbaren Sensoren Autos, die dann in Rennen gegeneinander antraten. Die Aufgabe war dabei, dass die Autos einerseits möglichst schnell fahren und dabei dennoch so stabil wie möglich in der Kurve liegen sollten.

Die 67 Studierenden kamen nicht nur aus Biedenkopf, sondern auch von StudiumPlus in Bad Hersfeld, Frankenberg und Limburg. Sie alle absolvieren den Bachelor-Studiengang Ingenieurwesen Maschinenbau in den Fachrichtungen Allgemeiner Maschinenbau, Formgebung, Hygiene Design und Kälte- und Klimatechnik sowie den Bachelor-Studiengang Ingenieurwesen Elektrotechnik. Unterstützt wurden sie beim Technikmodul von Campusleiter Prof. Dr. Gerd Manthei, Prof. Dr. Thorsten Beck und Prof. Dr. Werner Bonath.


Die fünfzehnte Ausgabe der NewsPlus ist erschienen, mit der wir Sie über die aktuellen Ereignisse bei StudiumPlus auf dem Laufenden halten möchten.

Diese ist unter folgendem Link zu finden:https://www.studiumplus.de/sp/images/_Downloads/NewsPlus/StudiumPlus_News_XV_2019_04_16.pdf

Für die Gestaltung zukünftiger Ausgaben freuen wir uns weiterhin über Ihre Anregungen.


Unsere Schüler haben großes Interesse an Informationen, wie es für sie nach dem Ende der Schulzeit weitergehen kann“, sagt  Ursula Hebel-Zipper, Schulleiterin an der Kurt-Schumacher-Schule in Karben. Umso mehr freue es sie, dass StudiumPlus nun eine Schulkooperation mit der kooperativen Gesamtschule abschließt, dessen gymnasiale Oberstufe 270 Schüler hat. StudiumPlus kooperiert mit Kurt Schumacher Schule web

StudiumPlus ist das duale Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD), in dem über 800 Partnerunternehmen organisiert sind. Seinen Hauptsitz hat StudiumPlus in Wetzlar. In Bad Vilbel gibt es eine Außenstelle, deren Campusleiter Prof. Dr. Fabian Tjon nun gemeinsam mit der Schulleiterin den Kooperationsvertrag unterzeichnete. Dieser sieht vor, dass StudiumPlus regelmäßig Informationsveranstaltungen an der Kurt-Schumacher-Schule anbietet und auf Wunsch auch Botschafter an die Schule schickt – das sind Studierende, die aus erster Hand und auf Augenhöhe über das duale Studium informieren können.

„Darüber hinaus können aber auch interessierte Schüler zu uns nach Bad Vilbel kommen und eine Probe-Vorlesung anhören, um einen ersten Eindruck zu bekommen“, sagte Tjon. Entsprechende Veranstaltungen können mit dem Schulkoordinator für Berufliche Orientierung, Florian Cöster, abgestimmt werden.

Am vor drei Jahren gegründeten Campus Bad Vilbel studieren aktuell mehr als 100 junge Leute. Insgesamt sind bei StudiumPlus in Wetzlar und den insgesamt sechs Außenstellen mehr als 1.400 Studierende eingeschrieben. „Damit sind wir der größte duale Anbieter in Hessen“, sagte Tjon. Möglich seien auch Informationsveranstaltungen zum Thema Digitalisierung, beispielsweise über 3D-Druck – „das Thema Industrie 4.0 wird bei StudiumPlus großgeschrieben.“ An einem Round Table gebe es zudem regelmäßig Austausch zwischen den Kooperationsschulen.

Das duale Studium ist dadurch gekennzeichnet, dass die Hälfte des Studiums an der Hochschule und die andere in einem Partnerunternehmen stattfindet. Das in der Theorie Erlernte wird sofort in der Praxis erprobt. Kleine Gruppen und intensive Betreuung sorgen dafür, dass die Drop-Out-Quote gering ist. „Bei uns ist man keine Nummer“, so Tjon.  Hinzu kommen beste Chancen für einen hervorragenden Karrierestart. Für Schüler immer interessant: Die Unternehmen zahlen „ihren“ Studierenden während des Studiums durchgängig eine Vergütung.

„In Bad Vilbel kann man aktuell Bauingenieurwesen in der Fachrichtung Technische Gebäudeausrüstung, Softwaretechnologie und Betriebswirtschaft studieren“, sagte Tjon. Im auch nicht weit entfernten Wetzlar würden außerdem viele weitere duale Studiengänge angeboten.


86 Studierende hat der Campus Biedenkopf von StudiumPlus aktuell – und es sollen noch mehr werden. Campusleiter Prof. Dr. Gerd Manthei und drei Studierende standen deshalb Interessierten bei einem Info-Tag vor Ort für Fragen zur Verfügung und stellten StudiumPlus vor. Gekommen waren viele Schüler, die sich – zum Teil gemeinsam mit ihren Eltern – ein Bild machen wollten. Infotag Biedenkopf web

StudiumPlus ist das duale Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD). „Die THM ist eine der drei größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland, im CCD sind über 800 Partnerunternehmen organisiert“, erklärte Manthei. Seinen Hauptsitz habe StudiumPlus in Wetzlar, darüber hinaus gebe es aber auch sechs Außenstellen, eine davon ist die in Biedenkopf, an der man Betriebswirtschaft sowie Ingenieurwesen Maschinenbau in den Fachrichtungen Hygiene Design, Formgebung oder allgemeiner Maschinenbau studieren kann. Über 1400 Studierende hat Studium Plus derzeit insgesamt.

Manthei informierte die Gäste über die Vorteile des dualen Studiums: die Praxisnähe, die engmaschige Betreuung, die hohe Erfolgsquote und die hervorragenden Karrierechancen. Er machte aber auch darauf aufmerksam, dass sich Interessenten rechtzeitig darum bemühen müssen, ein Partnerunternehmen zu finden – denn nur wer ein Partnerunternehmen hat, kann sich immatrikulieren. „Etwa ein Jahr, bevor man das Studium beginnen möchte, sollte man beginnen, sich bei Unternehmen zu bewerben“, riet er. Im Unternehmen absolvieren die Studierenden den Praxisteil des Studiums, an der Hochschule die Theorie. Die Unternehmen zahlen ihren Studierenden von Anfang an und durchgängig ein Gehalt, dafür ist man aber auch Arbeitnehmer und hat entsprechend Urlaub – klassische Semesterferien gibt es keine.Infotag Biedenkopf 2 web

Im Anschluss an eine kurze Einführung konnten die Besucher im Einzelgespräch weitere Informationen bekommen. Dafür standen mit Silas Roßbach, Selina Gruber und Pascal Harjes drei junge Leute bereit, die aktuell mitten im Studium stecken. Sie konnten Ängste nehmen, dass das duale Studium eine zu große Belastung bedeuten könnte, Tipps geben, wie man ein Partnerunternehmen findet und von den Studienbedingungen am Campus Biedenkopf berichten. Von dessen moderner Einrichtung konnten sie die Gäste ebenfalls überzeugen.

Nähere Informationen über StudiumPlus gibt es unter www.studiumplus.de. Auf der Homepage findet man auch eine Übersicht über die Partnerunternehmen, die noch freie Plätze haben. Am Campus Biedenkopf gibt zudem Diane Henkel unter Telefon 06461-75847575 gerne weitere Auskünfte.


Großes Interesse an StudiumPlus, dem dualen Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus (CCD): 430 Schülerinnen und Schüler kamen im Rahmen der Hochschulinformationstage zu StudiumPlus nach Wetzlar. Dabei informierten sowohl Hochschul- als auch Unternehmensvertreter über das duale Studium. Auch Studierende berichteten über ihre Erfahrungen bei StudiumPlus. 430 Schler beim Hochschulinformationstag von StudiumPlus web

Eine wichtige Weichenstellung sei die Entscheidung, wie es nach der Schulzeit weitergehen soll, betonte Prof. Dr. Harald Danne, Leitender Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH). Die meisten der Schüler, die sich im Ernst-Leitz-Saal auf der Spilburg versammelt hatten, sind derzeit in der zwölften Klasse, einige stehen aber auch schon kurz vor dem Abitur. Kein Problem, versicherte Danne – auch jetzt sei es noch möglich, sich auf offene Stellen in den über 800 Partnerunternehmen von StudiumPlus zu bewerben. Die jungen Leute kamen zum Teil von weit her, um sich zu informieren: nicht nur aus dem Lahn-Dill-Kreis, dem Landkreis Gießen und dem Landkreis Marburg Biedenkopf, sondern auch aus Hanau oder Fulda. 

Danne stellte ihnen die THM mit ihren 18.000 Studierenden vor, zu denen die derzeit 1.410 Studierenden von StudiumPlus gehören. „5.000 dual Studierende gibt es insgesamt in Hessen, wir sind der weitaus größte von den 17 Anbietern“, betonte Danne. Was es braucht, um dual zu studieren? „Sie müssen neugierig sein und wissen wollen, wie es in der Praxis aussieht!“

Dann habe man die Chance, schon im Studium an der Startphase der vierten industriellen Revolution mitzuwirken, sagte der CCD-Vorstandsvorsitzende Norbert Müller, der im Namen der Partnerunternehmen informierte. Die Digitalisierung werde die Wirtschaft und die Unternehmen komplett verändern – das biete einen weiten Horizont von Möglichkeiten für junge Menschen: „Die Unternehmen wollen Sie als Zukunftsträger!“ Daher sorge das CCD auch für das „Plus“ im dualen Studium, das intensive Betreuung in kleinen Gruppen und eine hervorragende Ausstattung ermögliche. Und dafür, dass man schon im Studium kennenlernen könne, wie ein Unternehmen funktioniert.

Die Schüler wurden von den Studiengangsleitern über einzelne Studiengänge mit ihren Fachrichtungen informiert: Betriebswirtschaft, Ingenieurwesen Maschinenbau, Ingenieurwesen Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Bauingenieurwesen, Softwaretechnologie und Organisationsmanagement in der Medizin. Außerdem berichteten Unternehmensvertreter und Studierende von ihren Erfahrungen. „Wer von außen ins Unternehmen kommt, braucht mindestens ein Jahr zur Einarbeitung“, sagte Marion Gottschalk, Geschäftsführerin der Ille Papier-Service GmbH in Altenstadt. Wer als dual Studierender schon im Studium im Unternehmen war, könne hingegen nach seinem Abschluss sofort loslegen. Beziehungsweise schon während des Studiums: „Herzstück sind die Projekte in der Praxisphase“, sagte Gottschalk – sie würden auch immer im Unternehmen umgesetzt.

Das bestätigte Maximilian Schmidt, der im fünften Semester Betriebswirtschaft studiert und dessen Partnerunternehmen die Ille Papier-Service GmbH ist. „Das macht stolz, wenn ein Unternehmen mit 500 Mitarbeitern das eigene Projekt umsetzt!“ Als weiteren Vorteil nannte er die gute Betreuung: „Der Dozent hat ein Interesse, dass ihr den Stoff verstanden habt.“ Von Vorteil sei es auch, dass viele Dozenten aus der Praxis kommen und erzählen könnten, was aktueller Stand ist. Ein wichtiger Faktor sei auch das Gehalt, dass die Unternehmen den Studierenden zahlen, auch in der Zeit, in der sie nicht im Unternehmen, sondern an der Hochschule sind: „Ihr müsst nie jobben!“


Die vierzehnte Ausgabe der NewsPlus ist erschienen, mit der wir Sie über die aktuellen Ereignisse bei StudiumPlus auf dem Laufenden halten möchten.

Diese ist unter folgendem Link zu finden: https://www.studiumplus.de/sp/images/_Downloads/NewsPlus/StudiumPlus_News_XIV_2018_12_06.pdf

Für die Gestaltung zukünftiger Ausgaben freuen wir uns weiterhin über Ihre Anregungen.


Zwei duale Studenten bei Leifheit

Ob Wäschespinne, Bodenreiniger oder Fenstersauger – kaum ein Haushalt in Deutschland, der nicht über mindestens eines der türkisgrünen Produkte der Leifheit AG aus dem rheinland-pfälzischen Luftkurort Nassau verfügt. Unter dem Motto „so geht Haushalt heute“ bietet das über 1.000 Mitarbeiter starke Traditionsunternehmen seit fast 60 Jahren Produkte aus den Bereichen Reinigen, Wäschepflege, Küche und Well-Being an. Seit Jahrzehnten wird in dem Unternehmen aber auch die Qualifikation von Nachwuchskräften ganz groß geschrieben. Was lag da näher, als nach der Ansiedlung des dualen Studienprogramms StudiumPlus in Limburg zukünftige Fach- und Führungskräfte auch dort zu qualifizieren. Gleich zwei junge Männer absolvieren zurzeit ihr duales Studium bei Leifheit. Zwei duale Studenten bei Nassauer Traditionsunternehmen Leifheit web

Der 20-jährige Jan Behrens und der ein Jahr ältere Manuel Metz starteten im Herbst 2017 beim StudiumPlus der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD) am Campus Limburg. Beide absolvieren den Bachelor-Studiengang Ingenieurwesen Maschinenbau. Vorab hatten beide schon ihre Ausbildung bei Leifheit absolviert, Metz zum Werkzeugmechaniker und Behrens zum Industriemechaniker. Gemeinsam haben die beiden jungen Männer, dass sie ohne Abitur studieren, was an hessischen Hochschulen momentan noch bis 2021 im Rahmen eines Modellversuchs möglich ist. „Um das zu bewältigen, ist schon eine Menge Eigeninitiative gefordert, da wir insbesondere zu Beginn des Studiums einiges an Stoff nachholen mussten“, berichtet Behrens. Allerdings hätten die beiden auch Vorteile gegenüber den Kommilitonen mit klassischer Hochschulreife, erklärt Metz: „Durch unsere Ausbildung bringen wir Praxiserfahrung mit, die wir den Abiturienten voraushaben.“
Betreut werden die beiden Studenten von Jan Niklas Bär, der bei Leifheit als Projektmanager im Bereich Engineering tätig ist. Vom Konzept StudiumPlus ist er vollkommen überzeugt: „Das duale Studium an der THM verbindet aktuelles Wissen aus der Hochschule mit intensiver Betreuung im Unternehmen, davon profitieren die Studierenden ganz immens.“ In den Praxisphasen, die bei StudiumPlus etwa die Hälfte der Studienzeit umfassen, bearbeiten die Studierenden eigenverantwortlich Projekte, die das Unternehmen tatsächlich weiter bringen. In ihrer ersten Praxisphase waren die beiden Studenten gemeinsam in einem Projekt eingesetzt, für das sie sogar nach Blatná in Tschechien reisen durften, wo Leifheit einen Produktionsstandort hat.

Kerngegenstand des Projekts war die Optimierung der Bestückung einer Pulverbeschichtungsanlage mit Rohrteilen, die später unter anderem im Wäschetrockner „Pegasus“ verbaut werden. „Es war toll, vor Ort zu sehen, wie die Fertigungsprozesse ablaufen und unsere Optimierungsvorschläge im Sinne der so genannten „Lean Production“ einbringen zu können“, schwärmt Behrens. „Die Aufgabe war eine große Herausforderung für uns, aber wir haben unglaublich viel gelernt“, ergänzt Metz. Unternehmensbetreuer Bär lobt: „Das Projekt ist ein Musterbeispiel für die enge inhaltliche Verzahnung der theoretischen mit den praktischen Phasen innerhalb des dualen Studiums. Was die beiden im ersten Semester im Modul CAD gelernt haben, konnten sie direkt in der Praxis anwenden. Ein großes Erfolgserlebnis ist es zudem, dass wir die Anregungen der beiden zukünftig umsetzen werden.“ Hochschulbetreuer Prof. Dr. Michael Kahsnitz betont: „In diesem Projekt sieht man eindeutig die Stärken von StudiumPlus. Die Studierenden können ihr in der Studienphase erworbenes Wissen im Unternehmen einsetzen und so schon früh respektable Ergebnisse erzielen.“

In den Augen von Unternehmensbetreuer Bär ist StudiumPlus ein ideales Karriereinstrument für die beiden Studenten: „Um nach dem Studium vielfältig einsetzbar zu sein, erhalten Herr Metz und Herr Behrens bei Leifheit die Chance, in möglichst viele Abteillungen hineinschnuppern. So können sie ihre Stärken ausbauen und dementsprechende Schwerpunkte für ihre beruflich Zukunft setzen.“ Dies sei ganz im Sinne von StudiumPlus, betont Studiengangsleiter Prof. Dr. Sergej Kovalev: „In Ihrem dualen Studium haben Sie die einmalige Chance, alle Bereiche des Unternehmens kennenzulernen – nutzen Sie diese!“


Die Alexander Binzel Schweisstechnik GmbH & Co. KG war Gastgeber der Kuratoriumssitzung von StudiumPlus. Im Kuratorium treffen sich regelmäßig Vertreter der Hochschule und der Partnerunternehmen, um über die Entwicklung von StudiumPlus also z. B. auch über neue Studienangebote zu diskutieren. Kuratorium trifft sich bei Busecker Unternehmen web

Regelmäßig lädt eines der Partnerunternehmen ein, das Treffen mit einem Besuch bei ihm zu verbinden. Diesmal war mit dem Buseck er Spezialisten für Schweisstechnik eines der Gründungsunternehmen von StudiumPlus Gastgeber. Geschäftsführer Dr. Torsten Müller-Kramp begrüßte die Kuratoriumsmitglieder und führte sie durch das Stammhaus des Unternehmens in Buseck. Die Gäste waren beeindruckt vom Einblick in Logistik, Fertigung und Entwicklung des Unternehmens, das mit weltweit 1200 Mitarbeitern in über 50 Ländern vertreten ist.

Anschließend erhielten zwei neue Kuratoriumsmitglieder ihre Ernennungsurkunde: Andrea Potsch von der Hedrich GmbH in Ehringshausen und Anne-Kathrin Roth von der Roth Industries GmbH & Co. KG in Dautphetal sind neue Mitglieder des Gremiums.

THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems gab einen kurzen Überblick über aktuelle Entwicklungen an der Hochschule, die zum Wintersemester einen Rekord von 18.300 Studierenden aufgestellt hat. Willems verwies darauf, dass die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft nicht nur bei StudiumPlus, sondern an der ganzen THM große Bedeutung habe.

Der Leitende Direktor des ZDH, Prof. Dr. Harald Danne, betonte, dass auch StudiumPlus mit 1410 Studierenden erneut einen Rekord aufgestellt habe und erinnerte daran, dass die dualen Studiengänge 2001 mit 31 Studierenden begonnen hätten. Zunehmende Bedeutung erlangten die sechs Außenstellen von StudiumPlus, „von 554 Erstsemstern haben zum Wintersemester über 200 dort angefangen.“ Veränderungen gebe es auch bei den Master-Studiengängen: „Inzwischen haben wir eine Übergangsquote von 25 Prozent von Bachelor-Absolventen zu den Master-Studiengängen, früher waren es zehn Prozent“, erklärte er. Außerdem verwies Danne darauf, dass die neuen Studiengänge Softwaretechnologie und Technische Gebäudeausstattung sehr erfolgreich gestartet seien.

Dass auch die Zahl der Partnerunternehmen stark gestiegen sei, berichtete der Vorstandsvorsitzende CCD, Norbert Müller. Im CCD sind die Mitgliedsunternehmen organisiert. Über 830 Unternehmen sind jetzt Mitglied in dem bundesweit einzigartigen Netzwerk. Ursache für das Wachstum seien laut Müller nicht nur die Möglichkeit, über StudiumPlus die eigenen Nachwuchskräfte selbst mitzuqualifizieren, sondern auch Angebote wie der von StudiumPlus organisierte Smart Teaching Workshop. Dieser ist für Unternehmensvertreter kostenlos und bot in diesem Jahr 15 hochkarätige Fachvorträge. Im Zentrum stand das Thema Digitalisierung, laut Müller das große Zukunftsthema schlechthin. Es soll auch im Zentrum eines neuen Fachkuratoriums stehen, dessen Einrichtung die Kuratoriumsmitglieder beschlossen.

Bei der Sitzung vorgestellt wurde auch der geplante neue Master-Studiengang „Interaktion Innovation Integration“. Der fächerübergreifende Studiengang soll stark methodisch ausgerichtet sein und Instrumente zur Bewältigung der Herausforderungen vermitteln, welche die sich rasant wandelnde Arbeitswelt stellt. Bei den Mitgliedern des Kuratoriums stieß dieser Ansatz auf großes Interesse.


Wer könnte besser über das duale Studium informieren als diejenigen, die gerade selbst dual studieren? Bei StudiumPlus sind deshalb Studierende als Botschafter unterwegs, um Schülern die dualen Studiengänge der THM und des CCD näherzubringen. 12 neue Botschafter gehen jetzt an den Start, in Wetzlar ebenso wie in Gießen, Limburg, Dillenburg, Biedenkopf und im Siegerland. Prof. Dr. Harald Danne (links), Norbert Müller (2.von rechts) und Annette Lust vom Marketing-Team (hinten, 2.von links) begrüßten die neuen Schulbotschafter.

„Keiner kann besser erklären als Sie, wie das Studium läuft“, sagte der Leitende Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH), Prof. Dr. Harald Danne, bei der Begrüßung der jungen Männer und Frauen. Seit das Projekt Botschafter ins Leben gerufen wurde, haben sich insgesamt 80 Studierende engagiert, 37 davon sind derzeit aktiv. Ihren ehemaligen Schulen stark verbunden fühlen sich die Botschafter, die sogar nach Abschluss ihres Studiums weitermachen. Insgesamt hat StudiumPlus also eine große Truppe, die Präsentationen und Sprechstunden an den Schulen anbietet und das Marketing-Team beispielsweise auf Messen begleitet.

„Nur wer überzeugt ist, kann andere überzeugen“, betonte Norbert Müller, der als Vorstandsvorsitzender des CCD die weit über 800 Partnerunternehmen von StudiumPlus vertritt. „Sie können besser als jede Broschüre bei der Entscheidungsfindung helfen, wenn Schüler über ihre Zukunft nachdenken.“ Wie genau das aussieht, können die Botschafter selbst gestalten. Ursula Waschke zum Beispiel geht am Herborner Johanneum in eine spezielle Mädchengruppe, um gezielt über Ingenieursstudiengänge zu informieren, in denen Mädchen noch immer unterrepräsentiert sind. Sie bietet aber auch Einzelgespräche an. Jan Behrens war an der Realschule Plus in Limburg und möchte dort gerne auch die Möglichkeit des Studiums ohne Abitur vorstellen. André Pietsch betreut die Peter-Paul-Cahensly-Schule in Limburg und würde gerne mit Schülern nach Wetzlar kommen, um ihnen die Möglichkeiten des dort bei StudiumPlus vorhandenen 3D-Druckers vorzuführen. „Schülergruppen können immer gerne zu uns nach Wetzlar und auch an unsere sechs Außenstellen kommen“, betonte Danne.

Jonas Rohrbach wird demnächst einen Vortrag an der Gießener Herderschule halten und dann auch persönliche Beratung anbieten. Niklas Halberstadt wird an der Berufsbörse des Gymnasiums Kreuztal teilnehmen: „Ich möchte mögliche Bedenken vor dem dualen Studium nehmen“, sagte er, „Viele denken, dass man dann überhaupt keine Freizeit mehr hat.“ Weitere Schulen, die von den neuen Schulbotschaftern betreut werden, sind unter anderem die Gesamtschule Mücke, die Theo-Koch-Schule in Grünberg, die Steinmühle in Marburg und die Ricarda-Huch-Schule in Gießen.


Die dreizehnte Ausgabe der NewsPlus ist erschienen, mit der wir Sie über die aktuellen Ereignisse bei StudiumPlus auf dem Laufenden halten möchten.

Diese ist unter folgendem Link zu finden: https://www.studiumplus.de/sp/images/NewsPlus_XIII_2018_11_10.pdf

Für die Gestaltung zukünftiger Ausgaben freuen wir uns weiterhin über Ihre Anregungen.


„Hier sitzt die Zukunft“

Wieder einmal mit einer Rekordzahl konnte StudiumPlus  bei der Begrüßung der Erstsemester in der Wetzlarer Stadthalle aufwarten: 554 junge Menschen nehmen zum Wintersemester 2018/19 ihr duales Studium in Wetzlar und an den sechs Außenstellen der dualen Studiengänge der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) auf – so viele wie nie zuvor. StudiumPlus begrt 554 Erstsemester in der Wetzlarer Stadthalle web

447 von ihnen beginnen ein Bachelor-Studium, 107 sind Master-Studierende. Immatrikuliert sind sie an der THM, dazu haben sie einen Vertrag mit einem der über 800 Partnerunternehmen von StudiumPlus. Etwa die Hälfte hat bereits eine Ausbildung abgeschlossen. Die „magische Zahl“ 95 verspricht ihnen allen gute Erfolgsaussichten, wie der Leitende Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duale Hochschulstudium (ZDH), Prof. Dr. Harald Danne, bei der Begrüßung sagte: 95 Prozent der Studienanfänger schaffen ihr Studium auch, 95 Prozent in der Regelstudienzeit, 95 Prozent haben danach direkt einen Job in ihrem Partnerunternehmen und 95 Prozent sagen, sie würden StudiumPlus weiterempfehlen. Die neuen Studierenden kommen zum überwiegenden Teil aus Hessen, in zunehmender Zahl aber auch aus anderen Bundesländern und einige inzwischen sogar aus dem Ausland. „Wir sind international“, freute sich Danne, „das ist gut, denn auch unsere Unternehmen sind international.“

„Bleiben Sie neugierig“, empfahl Danne den Erstsemestern, und diese Neugier ist auch vonnöten, „um in Zeiten extremen Wandels erfolgreich zu sein“ – das betonte Norbert Müller, der die Erstsemester als Vorstandsvorsitzender des CompetenceCenter Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e. V. (CCD) im Namen der darin organisierten Partnerunternehmen begrüßte. „Die Unternehmen haben sich bereit erklärt, in Sie und Ihr Studium zu investieren, das verpflichtet Sie aber auch, gemeinsam mit den Unternehmen Zukunft zu gestalten.“ StudiumPlus biete Extraleistungen wie das Lernen in Kleingruppen und exzellente Ausstattung der Lernorte, es sei nun an den Studierenden, ihre eigene Erfolgsspur zu finden, so Müller.

„Hier sitzt die Zukunft“, freute sich auch der Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Wolfgang Schuster, der in seinem Grußwort berichtete, dass auch der Landkreis zwei Studierende entsandt hat. Der Kreis sei ein Wirtschaftsstandort mit vielen „Hidden Champions“, doch um die Wirtschaftsstärke zu erhalten, dürfe man nicht nachlassen. Denn: „Der Starke frisst den Schwachen.“ Vor diesem Hintergrund freute sich auch Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner darüber, dass 352 Erstsemester ihr Studium am Standort Wetzlar beginnen, die übrigen 202 verteilen sich auf die sechs Außenstellen. Insgesamt sind damit 1410 Studierende beim größten Anbieter dualer Studiengänge in Hessen immatrikuliert. Erstis 18 19

THM-Vizepräsidentin Prof. Dr. Katja Specht, wies darauf hin, dass die Erstsemester nun Teil der drittgrößten Hochschule für Angewandte Wissenschaft deutschlandweit sind, denn die THM ist mit 18.300 Studierenden insgesamt ebenfalls gewachsen. „Sie stehen am Beginn eines Weges“, sagte sie, „setzen sie sich ein Ziel und nutzen sie das Studium gut, um ihrem Ziel näher zu kommen.“

Die beiden Studentinnen Lisa Rebstock und Fabienne Watz, beide im fünften Semester Wirtschaftsingenieurwesen, stellten den Erstsemestern das Direktorium von StudiumPlus in einer lockeren Fragerunde vor und bewiesen dabei, dass das Persönliche bei StudiumPlus ebenso groß geschrieben wird wie Praxisnähe und Professionalität


400.000 Euro Förderung durch Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

 Groer Erfolg fr StudiumPlus WEB

Große Freude bei StudiumPlus, dem dualen Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM): Der Antrag im Rahmen des Förderprogramms proDual des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) war erfolgreich. Verteilt auf die nächsten drei Jahre erhält StudiumPlus nun insgesamt 400.000 Euro zur Förderung der Digitalisierung der StudiumPlus-Außenstellen in den ländlichen Regionen. Der Leitende Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium, Prof. Dr. Harald Danne (l.), und der Vorstandsvorsitzender des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien (CCD), Norbert Müller (r.), zeigten sich hocherfreut über diesen Erfolg. Beide bedanken sich beim HMWK für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit Hilfe der Förderung wird StudiumPlus unter anderem die digitalen Lehr- und Lernangebote der sechs Außenstellen in Bad Hersfeld, Bad Vilbel, Bad Wildungen, Biedenkopf, Frankenberg und Limburg ausbauen und so genannte SMART-Teaching-Labs einrichten. Prof. Dr. Michael Guckert (2. v. r.), Studiengangsleiter für die IT-Studiengänge, Christian Schreier (2. v. l.), Geschäftsführer des CCD und Harciye Agirman-Ortac, Leiterin Stabstelle Qualitäts- und Ideenmanagement, hatten den erfolgreichen Antrag gemeinsam verfasst.

 


Tagung zum Thema Digitalisierung für Studierende und Unternehmen

Wetzlar. 350 Studierende und etwa 100 Unternehmensvertreter haben sich beim zweiten Smart Teaching Workshop von StudiumPlus in der Wetzlarer Stadthalle über digitale Herausforderungen, künstliche Intelligenz, Sicherheit und Innovation informiert. Die dualen Studiengänge der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) setzen einen Schwerpunkt auf dieses Thema, die Teilnahme an der Veranstaltung war für alle Studierenden des fünften Semesters Pflicht. Denn: „Deutschland hat einen neuen Rohstoff, der unendlich ist – Daten!“ Das sagte Norbert Müller, Vorstandsvorsitzender des CompetenceCenter Duale Hochschulstudien (CCD), in dem die über 800 Partnerunternehmen von StudiumPlus organisiert sind.

Dieser Rohstoff sorge dafür, dass die Karten im weltweiten Wettbewerb neu gemischt werden, führte Müller aus – „wer mit diesen Daten am besten arbeitet, der hat die Nase Auf dem Weg in die Zukunftvorn.“StudiumPlus wolle dazu beitragen, dass junge Nachwuchskräfte die entsprechende Qualifikation in die Unternehmen tragen. Das betonte auch Prof. Dr. Harald Danne, Leitender Direktor von StudiumPlus: „Digitale Grundfähigkeiten stehen im Zentrum unserer Ausbildung“, erklärte er – in Deutschland würden in absehbarer Zeit fünf Millionen Menschen benötigt, die über diese Grundfähigkeiten verfügen. THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems stimmte ihm zu: „Wir stehen vor der Herausforderung, unsere 18.000 Studierenden fit zu machen beim Thema Digitalisierung – und StudiumPlus ist dabei der Vorreiter.“

Unter fachlicher Leitung von StudiumPlus Direktor Herrn Prof. Dr. Michael Guckert, gab es einen ganzen Tag lang Vorträge, Workshops und Impulse zu Themen wie Künstliche Intelligenz, zu juristischen Fragen im Internet der Dinge, praktischen Anwendungen in Geschäftsmodellen oder Dienstleistungen, Datennutzung als Marketinginstrument oder Datenschutz. Auch mögliche Probleme kamen zur Sprache, beispielsweise digitale Angriffsmöglichkeiten auf Unternehmen. Neben diesen Vorträgen standen den ganzen Tag über auch Vertreter von zehn Unternehmen zur Verfügung, die zeigten, was schon alles möglich ist.

So versteht sich die LiNetCo GmbH aus Dillenburg als digitaler Dienstleister, der dabei hilft, Lösungen zur Vernetzung und Automatisierung zu finden, beispielsweise mit einer speziellen Software für ein Fahrgastinformationssystem. Als Dienstleister sieht sich auch die.interaktiven GmbH & Co.KG aus Wetzlar, die ein Sprachsystem für Mitarbeiter im Vertrieb präsentierte, mit dessen Hilfe sich Daten schon während der Autofahrt zum nächsten Kunden dokumentieren lassen. Am Stand der Viessmann Werke GmbH & Co.KG konnte man mit einer Augmented-Reality-Brille selbst erleben, wie computergenerierte 3D-
Modelle und Anleitungen ins Gesichtsfeld eingeblendet werden und beispielsweise Wartungsarbeiten enorm erleichtern. Bei der Asslarer Pfeiffer Vacuum GmbH konnte man sehen, wie ein Pumpstand über eine Kontrolleinheit von überallher gesteuert wird, bei der Herborner Rittal GmbH & Co. KG wurde gezeigt, wie Kühlgeräte direkt ans Unternehmen melden, dass sie gewartet werden müssen. Bosch Thermotechnik demonstrierte, wie man Heizungen aus der Ferne steuern kann – beispielsweise um schon von unterwegs die Wohnung auf kuschelige Temperaturen zu bringen. Bei der AOK Hessen konnte man sich über die Verlagerung der Erhebung von Daten vom Papier ins Internet informieren, die Thermokon Sensortechnik GmbH aus Mittenaar stellte unter anderem Sensoren vor, die im Moment ihrer Bedienung den Strom erzeugen, den sie zur Erhebung und Übermittlung von Daten benötigen, die Medacom Informationssysteme GmbH aus Butzbach vertreibt 3D-Drucker für Ausbildungsbetriebe und die Industrie und die Syncro Experts GmbH und Co. KG präsentierte sich als Dienstleister, der Unternehmen bei der Optimierung ihrer Prozesse unterstützt.

Digitale Zukunft in die Unternehmen bringen die Studierenden bereits in ihren Praxisphasen. Anna-Maria Heime beispielsweise studiert Wirtschaftsingenieurwesen in der Fachrichtung Maschinenbau und berichtet, dass sie in ihrem Partnerunternehmen Weber Maschinenbau GmbH Breidenbach bereits jetzt viele Anstöße geben könne – und diese auch gerne aufgenommen würden. Das bestätigt auch Leonie Schwiezer. Das Partnerunternehmen der 21-Jährigen ist die Buderus Guss GmbH in Breidenbach. Sie hat sich in ihren Praxisphasen bereits damit befasst, Abläufe durch Automatisierungsprozesse zu beschleunigen. Auch sie kann bestätigen, dass Anregungen, die sie als dual Studierende einbringt, aufgegriffen werden – nur zwei Beispiele für die Übertragung der geforderten digitalen Fähigkeiten in die Unternehmen.


Finanzielle Förderung für drei Jahre verlängert

Bad Vilbel. StudiumPlus in Bad Vilbel ist eine Erfolgsgeschichte: Das duale Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) konnte im Sommer 2018 die ersten 15 Absolventen am Campus Bad Vilbel verabschieden. Campusleiter Prof. Dr. Fabian Tjon freute sich anlässlich der Erstsemesterbegrüßung über 49 Erstsemester-Studierende, die zum Wintersemester 2018/19 ihr Studium beginnen. Insgesamt 106 junge Frauen und Männer studieren nun am südlichsten Campus von StudiumPlus. Im Rahmen der Begrüßung verkündeten der Verein zur Sport- und Kulturförderung Bad Vilbel, die Stiftung der Sparkasse Oberhessen sowie die OVAG AG gute Neuigkeiten: Der Campus Bad Vilbel wird auch für die kommenden drei Jahre finanziell gefördert.

„Der Start von StudiumPlus in Bad Vilbel hat sich zwischenzeitlich zu einem vollen Erfolg entwickelt! Das bestätigt die Zahl der Studierenden. Eine starke Bestätigung dafür, dass sich das finanzielle StudiumPlus in Bad Vilbel großer ErfolgEngagement des Spendenvereins, der Sparkasse Oberhessen und der OVAG AG gelohnt hat und sich auch weiter lohnen wird. Schließlich dient diese Unterstützung der Zukunftssicherung der beteiligten Unternehmen, die nichts dringender benötigen als qualifizierte Nachwuchskräfte“, freute sich Norbert Müller, Vorstandsvorsitzender des CompetenceCenter Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD). In diesem Verein sind über 800 Partnerunternehmen organisiert, die für den praktischen Teil des dualen Studiums stehen.

„Bad Vilbel ist als Tor zum Rhein-Main-Gebiet ein sehr wichtiger Campus für uns“, betonte Prof. Dr. Harald Danne, Leitender Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH). „Mit über 100 Studierenden und mehr als 40 Partnerunternehmen erreicht der Campus nur drei Jahre nach der Eröffnung eine beachtliche Größe. Mit Bachelor-Studiengängen in den Bereichen Softwaretechnologie, Bauingenieurwesen, Logistikmanagement, Wirtschaftsinformatik und Finanzdienstleistungen orientieren wir uns eng an den Zukunftsthemen, die die Unternehmen der Region beschäftigen.“

Bad Vilbels Erster Stadtrat Sebastian Wysocki wies auf die enge Verbundenheit zum dualen Studienprogramm der THM hin: „StudiumPlus hat Bad Vilbel zu einer Hochschulstadt gemacht. Es ist nun möglich, von frühkindlicher Bildung in einer Kita über die Grundschule und die weiterführende Schule bis zum Hochschulabschluss seine Aus-, Fort- und Weiterbildung in Bad Vilbel zu bestreiten. Dies hat den Bildungsstandort Bad Vilbel nachhaltig gefördert und die Attraktivität gesteigert. In der THM weiß die Stadt Bad Vilbel einen verlässlichen und konstruktiven Partner an ihrer Seite und umgekehrt gilt dies ebenso.“

„Nur mit bester Ausbildung werden wir die Zukunft gewinnen“, freute sich auch Stadtrat und Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Vilbel Klaus Minkel, der StudiumPlus Fan der ersten Stunde ist. „Die Stadt Bad Vilbel dankt Landrat Jan Weckler, dem Chef der Sparkasse Oberhessen, Günter Sedlak und dem Chef der OVAG AG Rainer Schwarz sowie dem Verein zur Sport- und Kulturförderung Bad Vilbel für die Unterstützung in den nächsten drei Jahren. Der famosen THM und insbesondere StudiumPlus danken wir sowieso, dass sie nach Bad Vilbel gekommen sind und unsere Stadt aufwerten.“

Landrat Jan Weckler freute sich ebenso über die Etablierung des Standortes Bad Vilbel: „Die Technische Hochschule Mittelhessen ist mit Standorten in Friedberg und Bad Vilbel im Wetteraukreis bestens vertreten. Wir können vor Ort die verschiedensten Ausbildungsangebote machen, die Entwicklung des StudiumPlus-Standortes in Bad Vilbel zeigt, wie gut diese angenommen werden.“

„Immer dort, wo es um die Förderung der Region Oberhessen geht, hilft die OVAG gerne soweit es in ihren Möglichkeiten steht. Gerade bei dem bedeutenden Zukunfts-Thema Bildung, ist es für uns eine Selbstverständlichkeit als kommunales Unternehmen Hilfestellung zu bieten. Wir hoffen, dass dies Nachahmer findet,“ betonte Rainer Schwarz, Vorstandsvorsitzender der OVAG AG.

Günter Sedlak, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung der Sparkasse Oberhessen machte deutlich: "Wir unterstützen die Arbeit der Außenstelle Bad Vilbel der THM von Beginn an, haben in den Jahren 2015 bis 2017 insgesamt 75.000 Euro gefördert. Der Start ist geglückt. Nun gilt es, auf diesem starken Fundament weiterzubauen. Damit dies gelingt, sind wir auch in den Jahren 2018 bis 2020 mit einer weiteren Fördermaßnahme Partner."


„Die Unternehmen sind das Herz des Ganzen“

„Der Mittelstand macht Hessen stark – deshalb müssen wir die Unternehmen und die jungen Menschen in der Region halten!“ Das sagte Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein bei der Ehrung des 750. Partnerunternehmens von StudiumPlus, der Helm-SF-Bau GmbH in Aßlar. Rhein dankte dem Unternehmen dafür, dass es sich für die Ausbildung qualifizierter Nachwuchskräfte vor Ort engagiert und zwei dual Studierende der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) ins Unternehmen aufgenommen hat.

Ehrung 750. Partnerunternehmen CCD„Das duale Studium gibt Antworten auf die Fragen der Region“, sagte Rhein. Angesichts des starken Wandels in der Erwerbswelt seien die theoretisch wie praktisch gleichermaßen gut ausgebildeten dual Studierenden die Fachkräfte der Zukunft. „Die Unternehmen sind das Herz des Ganzen“, wandte er sich an die Vertreter der Helm-SF-Bau GmbH. Zukunft sichern will das Aßlarer Familienunternehmen mit Hilfe von Tom-Jannik Adler und Jonas Rupp, beide im Bachelor-Studium Bauingenieurwesen im dritten Semester. Die Studierenden kommen in ihren Praxisphasen im Unternehmen schon voll zum Einsatz. Gerhard Helm, Geschäftsführer des 1901 gegründeten Unternehmens, betonte, dass Berufsanfänger nach dem „klassischen“ Studium einige Jahre brauchen, bis sie sich in einem Unternehmen zurechtfinden – mit den dual Studierenden, die das Unternehmen schon im Studium kennenlernen, funktioniere dies einfacher und reibungsloser. Geschäftsführer Björn Hennemann weiß ebenfalls, dass es immer schwieriger wird, Fachkräfte zu finden, weshalb das Unternehmen sich entschlossen habe, neue Wege zu gehen und die Nachwuchskräfte selbst mit aufzubauen.

Dafür dankte auch Norbert Müller, Vorstandsvorsitzender des CompetenceCenter Duale Hochschulstudien (CCD), in dem die Partnerunternehmen organisiert sind und überreichte die Ehrenurkunde an das 750. Mitglied im CCD. Er freute sich, dass sich die Helm-SF-Bau GmbH für die Partnerschaft mit dem CCD entschlossen hat, um junge Menschen qualifiziert in der Region ausbilden zu können. „Qualifizierte Nachwuchskräfte sind der Schlüssel zum Erfolg“, betonte er. Das Netzwerk aus Hochschule, IHK und den Unternehmen sei deutschlandweit einmalig. „Wir bauen Fundamente für junge Menschen“, sagte Müller passend zum Thema Bau, und das sorge auch für Planungssicherheit für die Unternehmen. Dass gerade ein Bauunternehmen ausgezeichnet wurde, freute auch den Leitenden Direktor von StudiumPlus, Prof. Dr. Harald Danne: „Bau verbindet Menschen, und grade Helm steht für menschenwürdiges Miteinander, was sich zum Beispiel in Mehrgenerationen- oder Seniorenanlagen zeige.“ Und mit dem Angebot des Studiengangs Bauingenieurwesen habe StudiumPlus in Wetzlar und an zwei weiteren Außenstellen den Trend der Zeit erkannt.

Für die Helm-SF-Bau GmbH, die sowohl Projektentwicklung als auch schlüsselfertiges Bauen und die Verwaltung von Wohnkomplexen anbietet, sind die beiden Studierenden eine gute Wahl. Sie haben schon im zweiten Semester verantwortungsvolle Aufgaben übertragen bekommen - der aus Biebertal stammende Tom-Jannik Adler fungiert unter Anleitung bereits als Bauleiter für den Bau von 30 Wohneinheiten. Und sein Kommilitone Jonas Rupp, der aus Braunfels kommt, betont die hohe Motivation, die aus der Übertragung von Verantwortung resultiert.

„Was hier gemacht wird, ist Wirtschaftsförderung im besten Sinn“, sagte Rhein, und lobte das CCD als singuläre Einrichtung – und dessen Vorstandsvorsitzenden Norbert Müller ganz besonders für seinen unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz. „Das duale Studium spielt für die Hessische Landesregierung eine wichtige Rolle, es fördert mit der Dachmarke Duales Studium Hessen, die für das gemeinsame Engagement von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik steht, die qualitätsgesicherte Vernetzung aller Partner“, so Rhein. Auch THM Präsident Prof. Dr. Matthias Willems lobt das starke Netzwerk von StudiumPlus, in dem Hochschule und Unternehmen in einer deutschlandweit einzigartigen Kooperation zusammenarbeiten und gemeinsam an einem großen runden Tisch sitzen.


Positiv in die Zukunft: „Sie werden gebraucht“

„Ganz großes Kino“ nannte Prof. Dr. Harald Danne StudiumPlus bei der großen Verabschiedung des Absolventenjahrgangs 2018 in der Rittal-Arena – mit den 387 Absolventen, die ihren Bachelor oder Master in der Tasche haben, in den Hauptrollen. Um im Bild zu bleiben sei StudiumPlus „die größte duale Kinokette Hessens“, so der Leitende Direktor von StudiumPlus. 266 der Absolventen haben in Wetzlar studiert, 121 an den sechs Außenstellen von StudiumPlus. Danne lobte sie für ihre Leistungen und dafür, dass sie für Werte wie Respekt, Fairness, Ehrlichkeit und Freundlichkeit stehen.  Absolventenfeier web

„Sie werden gebraucht“, gab der Vorstandsvorsitzende des CompetenceCenter Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD), Norbert Müller, den Absolventen auf den Weg, die mit Familie und Freunden das Festprogramm in der Rittal-Arena verfolgten. Müller sprach für die über 800 Partnerunternehmen, die im CCD organisiert sind. Auf die Absolventen warte ein Berufsleben, das von gravierendem Wandel geprägt sei, „ es wird digitaler, komplexer, vielseitiger und agiler.“ Und er forderte sie auf: „Bleiben Sie Zukunftsdenker!“ Die Absolventen hätten die große Chance, den Wandel mitzugestalten, warf Müller einen positiven Blick in die Zukunft.

Einen Blick auf die vergangenen Jahre warfen Michael Seibert und Max Münker, die sich bei allen bedankten, die ihnen und ihren Kommilitonen geholfen hatten, die anstrengenden und aufregenden Jahre des dualen Studiums erfolgreich zu bewältigen. Mit dem Show-Act „TJ Wheels“ hatte StudiumPlus ein Unterhaltungsprogramm gewählt, bei dem sich trefflich erkennen ließ, was man mit Ausdauer und Fleiß alles erreichen kann: die erstaunlichen Jonglierkunststücke auf Rollschuhen wirkten ganz locker, haben aber sicher jahrelange Arbeit gekostet. Musikalisch umrahmt wurde die rundum gelungene Veranstaltung von der heimischen Band „Lebendig“, die das Publikum begeisterten.

In lockerer „Studis fragen Promis“-Runde befragten drei Studierende den THM-Präsidenten Prof. Dr. Matthias Willems und Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Letzterer machte im Gespräch klar, wie wichtig das duale Studium für die Region ist, denn es halte mittlerweile nicht nur junge Menschen in der Region, sondern ziehe sie auch von woanders her an. Und Willems war es besonders wichtig, dass StudiumPlus als bundesweites Vorzeigemodell das beste Netzwerk zwischen Hochschule und Wirtschaft bundesweit biete.

Neben vielen guten Wünschen, lockerem Talk und guter Unterhaltung bot die Feier auch einen hochkarätigen Vortrag: Prof. Dr.-Ing. Torsten Kröger sprach über „Künstliche Intelligenz“. Er ist Leiter am Institut für Anthropomatik und Robotik am Karlsruher Institut für Technologie und absoluter Experte für maschinelles Lernen und Robotik. Anhand von Beispielen demonstrierte er, wie Algorithmen mit einer großen Menge von Daten in der Lage sind, selbstständig zu lernen – beispielsweise Roboter, die selbst lernen, immer effektiver unterschiedliche Gegenstände zu greifen. Doch Kröger machte auch klar, dass künstliche Intelligenz weder Hexerei noch Bedrohung sei: „Es ist ein Werkzeug – nicht mehr und nicht weniger.“

Mit der Ehrenmedaille von StudiumPlus ausgezeichnet wurde im Rahmen der Feier Klaus Gantner, der seit 2012 stellvertretender Vorsitzender des CCD gewesen ist und nun aus dem Amt schied. „Seit Sie 2009 Mitglied des Verwaltungsrats der Viessmann Werke wurden, haben Sie sich für die Einrichtung von Außenstellen von StudiumPlus eingesetzt“, sagte Norbert Müller in seiner Laudatio – inzwischen gebe es sechs davon. Zudem sei Viessmann das CCD-Partnerunternehmen mit den meisten Studierenden. Gantner sei entscheidend am Wachstum von StudiumPlus beteiligt gewesen. Verabschiedet wurden auch Prof. Dr. Anita Röhm und Prof. Dr. Bernd Galinski, die beide viele Jahre im Direktorium von StudiumPlus waren und nun in den Ruhestand gehen. Beide seien im Grunde nicht zu ersetzen, sagte Danne – und die Absolventen verabschiedeten sie mit großem Applaus.

Schließlich wurden die Jahrgangsbesten des Jahrgangs 2018 am Standort Wetzlar ausgezeichnet. Beste Absolventin im Bachelor-Studiengang Bauingenieurwesen ist Anna Lena Erle mit 1,0. Ihr Partnerunternehmen ist die P.O.T. Beratungsteam GmbH in Linden, den Preis der Christmann & Pfeifer Construction GmbH übergab Matthias Acker, Geschäftsführer der C + P Schlüsselfertiges Bauen GmbH & Co. KG.

Ebenfalls mit einer 1,0 hat Melanie Weidner den Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft abgeschlossen. Ihr Partnerunternehmen ist die Weber GmbH & Co. KG Kunststofftechnik-Formenbau in Dillenburg. Der Vorstandsvorsitzende der AOK Hessen, Detlef Lamm, übergab den Preis der AOK. Und noch eine 1,0: Philip Peters hat die tolle Note im Bachelor-Studiengang Ingenieurwesen erreicht, sein Partnerunternehmen ist die Siemens AG in Frankfurt. Laudatio und Preis der LTi Motion GmbH kamen von Dr. Stephan Beineke, Leiter der Entwicklung in dem Unternehmen.

Beste Absolventin im Bachelor-Studiengang Organisationsmanagement in der Medizin ist Paulina van Wickern mit 1,3. Ihren Preis stiftete der BDH Bundesverband Rehabilitation, übergeben wurde er von Bundesgeschäftsführerin Luitgard Lemmer. Barbara Bätz freute sich über ihre glatte 1,0 im Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Partnerunternehmen Continental Teves AG & Co. oHG in Frankfurt. Den Preis der Friedhelm Loh Group über gab Andreas Huck, Geschäftsführer der Loh Services GmbH & Co. KG.

Den Master-Studiengang Prozessmanagement mit 1,0 absolviert hat Thomas Strieder, der den praktischen Teil seines Studiums bei der Druck- und Spritztechnik Hettich GmbH & Co. KG in Frankenberg geleistet hat. Den Preis der Hexagon Metrology GmbH übergab deren Personalliter Rüdiger Hahn.

Die beste im Master-Studiengang Systems Engineering ist Monika Wolek mit 1,1. Ihr Partnerunternehmen ist die Hastamat Verpackungstechnik GmbH in Lahnau. Den Preis des CCD übergab dessen Vorstandsvorsitzender Norbert Müller. Mit 1,0 tat sich im Master-Studiengang Technischer Vertrieb Arnold Daumlechner besonders hervor, dessen Partnerunternehmen die Rovema GmbH in Fernwald ist. Den Preis der Schunk GmbH übergab Dr. Arno Roth, Vorsitzender der Unternehmensleitung der Schunk Group.

Ausgezeichnet wurden aber nicht nur gute Noten, sondern auch soziales Engagement: Ramona Böhm mit dem Partnerunternehmen Beck + Heun GmbH in Mengerskirchen erhielt den Preis des Wetzlarer Rotary Clubs für ihren großen Einsatz als Mentorin und Botschafterin für StudiumPlus vom Präsidenten des Rotary Clubs, Manfred Bender.

Nach Abschluss des Programms war die Feier für die Absolventen und ihre Gäste aber noch nicht zu Ende: Sie hatten viel Spaß bei der großen After-Show-Party.


Ein klares Ziel vor Augen

„Ich hätte nie gedacht, dass ich in Deutschland solch überwältigende Unterstützung von so vielen Menschen erleben würde“, berichtet der 30-jährige Hassan Haj Abdullahothman. Eine Erfahrung, die auch der 22-jährige Yazan Sallam gemacht hat: „Ich wurde wie ein Familienmitglied aufgenommen.“ Die beiden jungen syrischen Männer – der jüngere aus as-Suwaida im Süden, der ältere aus Aleppo im Norden – mussten beide kriegsbedingt ihr Heimatland verlassen. Gemeinsam haben sie zudem, dass sie dank der immensen Unterstützung ehrenamtlich engagierter Menschen aber auch dank ihres eigenen unermüdlichen Einsatzes heute ein duales Studium an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) bei Wetzlarer Traditionsunternehmen absolvieren können – und zwar bei der Hexagon Metrology GmbH und der Friedrich Kurz GmbH. Ein klares Ziel vor Augen

Sallam, der in Syrien nach dem Abitur zwei Semester Maschinenbau studierte, und Haj Abdullahothman, der in Aleppo nach seinem erfolgreich absolvierten Wirtschaftsstudium zwei Jahre bei einem Mobilfunkanbieter tätig war, erlebten beide eine strapaziöse und gefährliche Flucht – teilweise zu Fuß, in überfüllten Transportern und Booten – über die Türkei und Griechenland. Bis sie nach mehreren Monaten in Deutschland ankamen. Bei dem 22-jährigen Yazan Sallam war dies Ende 2015, bei seinem 30-jährigen StudiumPlus-Kommilitonen bereits Ende 2014. Beide führte ihr Weg schließlich in mittelhessische Erstaufnahmeeinrichtungen.

Mit Bettina Twrsnick, Sprecherin der Flüchtlingshilfe Mittelhessen, kam Yazan Sallam schon während seines Aufenthaltes in der Erstaufnahmeeinrichtung auf der Wetzlarer Spilburg in Kontakt. „Frau Twrsnick hat mich von Anfang an stark unterstützt. Sie half mir dabei, mir in den Räumen der Phantastischen Bibliothek selbst die ersten Grundlagen der deutschen Sprache anzueignen. Dort durfte ich auch ehrenamtlich mithelfen.“ Die Flüchtlingshilfe ermöglichte Sallam im Jahr 2016, einen Deutschkurs in Marburg zu besuchen, in dem er die Sprache auf Universitätsniveau lernen konnte. „Dort lebte ich über ein Jahr bei der Marburger Familie Achenbach, die mich wie einen eigenen Sohn aufnahm“, schwärmt der 22-jährige. 

Auch die Geschichte von Hassan Haj Abdullahothman wäre nicht komplett, ohne die Menschen, die in bei seinem Weg unterstützt haben. „Patricia Pollei-Bardelle vom Netzwerk Hohenahr, begegnete mir während meines Aufenthalts in der dortigen Wohneinrichtung. Sie machte mich z.B. auf das Stipendium der Otto-Benecke-Stiftung aufmerksam, um das ich mich erfolgreich bewarb. Sechs Monate lang durfte ich einen Deutschkurs auf akademischem Niveau an der Universität Marburg besuchen und die Stiftung kam für meinen Lebensunterhalt auf. Ellen Krämer von der JLU Gießen hat mich später bei den vielen Formalitäten unterstützt, die ich bewältigen musste, um in Deutschland ein Studium beginnen zu können“, so der 30-jährige. Bild 1 web

„Als ich gerade mal 18 Monate nach meiner Flucht aus Syrien gemeinsam mit elf anderen Bewerbern um insgesamt drei StudiumPlus-Plätze am Assessment Center bei der Hexagon Metrology GmbH teilnahm, hätte ich nie gedacht, dass ich einen der Plätze bekomme“, berichtet Sallam. Offensichtlich gelang es ihm aber, Personalreferentin Iris Trost und Konstruktionsleiter David Sasse zu beeindrucken: „Uns hat begeistert, wie gut Herr Sallam nach der kurzen Zeit bereits Deutsch sprach. Seine Zielstrebigkeit hat uns voll und ganz überzeugt“, sind sich die beiden einig. Seit Oktober 2017 absolviert er den dualen Bachelor-Studiengang Ingenieurwesen Maschinenbau bei StudiumPlus in Wetzlar. „Herr Sallam arbeitet sehr selbständig und bringt seine Projekte aktiv voran“, lobt Unternehmensbetreuer Sasse. Aktuell erarbeitet er für den Messtechnikhersteller Vorschläge zur Vereinfachung von Produktionsprozessen. 

Ähnlich überraschend lief das Vorstellungsgespräch bei dem acht Jahre älteren Haj Abdullahothman: „Bei der Friedrich Kurz GmbH wollte ich mich eigentlich nur um einen Praktikumsplatz bewerben, am Ende des Gesprächs bot mir Geschäftsführerin Barbara Galir eine Stelle als Kaufmann an, aus der ein Jahr später 2017 ein dualer Master-Studienplatz im Studiengang Prozessmanagement – Steuerung von Geschäftsprozessen wurde!“ Galir, die den jungen Mann auch in seinen Praxisphasen bei dem internationalen Logistikunternehmen betreut, ist froh über diese Personalentscheidung: „Herr Haj Abdullahothman passt mit seiner großen Einsatzfreude und seiner Freundlichkeit hundertprozentig ins Team. Als Familienunternehmen legen wir darauf großen Wert. Aktuell arbeitet er mit vollem Elan an der Gestaltung eines Online-Portals, durch das unsere Partner Angebote zu jeder Tages und Nachtzeit per Internet einholen können.“ Bild 2

Der Vorstandsvorsitzende des CompetenceCenter Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V., Norbert Müller freut sich ebenfalls über die Erfolgsgeschichten der beiden jungen Männer: „Wenn sich junge Menschen aus Syrien für den nicht leichten Weg eines dualen Studiums hier bei StudiumPlus entscheiden und dafür auch ein geeignetes Partnerunternehmen finden, dann können wir das nur begrüßen. Dies sind zum einen die richtigen Schritte eines gelingenden Migrationsprozesses und zum anderen ein hilfreicher Weg zur Minderung unseres Fachkräftemangels.“ Prof. Dr. Harald Danne, Leitender Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium, pflichtet bei: „Am Beispiel von Herrn Haj Abdullahothman und von Herrn Sallam sieht man, wie StudiumPlus das Beste aus zwei Welten vereint – nämlich ein vollwertiges Hochschulstudium mit intensiver Praxiserfahrung – dies macht es zum idealen Start in das deutsche Bildungs- und Arbeitswesen.“

Mittelhessen ist für beide jungen Männer inzwischen zu einem Zuhause geworden. Bachelor-Student Sallam lebt in einer WG in Gießen, in seiner Freizeit spielt er Theater und experimentiert beim Kochen, indem er deutsche und orientalische Einflüsse miteinander kombiniert. Auch am StudiumPlus Campus fühlt er sich wohl: „Meine Wetzlarer Kommilitonen sind extrem freundlich und hilfsbereit“, berichtet der 22-jährige. Haj Abdullahothman, der sich bereits in Aleppo für Flüchtlinge aus anderen Teilen Syriens engagierte und schon für die Wetzlarer Tafel aktiv war, ist den ehrenamtlichen Tätigkeiten treu geblieben. In seinem Wohnort Erda ist er für die dortige Flüchtlingshilfe tätig. Dort lebt er gemeinsam mit seiner Ehefrau, die bald einen Master-Studiengang an der JLU absolvieren wird. Die beiden StudiumPlus-Studenten aus Syrien sind sich einig: „Wir danken unseren Partnerunternehmen sowie allen Menschen, die uns auf dem Weg geholfen haben, für diese großartige Zukunftschance!“ 


Mit der Ressource Wissen in die Zukunft

Wetzlar. „Heute schon tun, was die anderen erst morgen denken“, das nannte Vorstandsvorsitzender Norbert Müller das Ziel des CompetenceCenter Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e. V. (CCD) bei der Jahreshauptversammlung des Vereins, in dem die Partnerunternehmen von StudiumPlus organisiert sind. Mittels der Ressource Wissen vorne zu bleiben im globalen Wettbewerb, das sei der Auftrag der dualen Studiengänge der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM), sagte Müller – und mit dem CCD leiste die Wirtschaft ihren Beitrag dazu. Und zwar in steigendem Maße – die Zahl der Partnerunternehmen ist inzwischen auf die Rekordzahl von 825 gewachsen. In den Unternehmen verbringen die Studierenden den praktischen Teil ihres dualen Studiums. CCD 1 web

Müller gab den Vertretern der Partnerunternehmen einen Überblick der Schwerpunkte des vergangenen Jahres und hob dabei das Engagement im Bereich der digitalen Transformation besonders hervor. So habe StudiumPlus ein SMART Teaching Digi Lab eingerichtet, in dem die Studierenden beispielsweise die virtuelle und die erweiterte Realität kennenlernen und 3D-Scan und -Druckverfahren nutzen und ausprobieren können. Mit den SMART Teaching Digi Boxen gebe es zudem ein neues didaktisches Konzept – für Studierende und Dozenten - zum lösungsorientierten Lernen. Etwas ganz besonderes sei auch der SMART Teaching Workshop, der im vergangenen Jahr erstmals stattgefunden hatte und der für alle Studierenden des fünften Semesters verpflichtend war. Er wird auch in diesem Jahr wieder organisiert. Der Schwerpunkt wir in 2018 Künstliche Intelligenz, Sicherheit und Innovation sein, die Veranstaltung steht diesmal auch Mitarbeitern der Partnerunternehmen offen. die Vorträge von 17 Referenten zu Themen aus dem Bereich der Digitalen Transformation/Digitalisierung hören können. Außerdem können Unternehmen Demostationen zum Thema ausstellen und den Teilnehmern präsentieren

Eine Anwendungsmöglichkeit präsentierte bei der Jahreshauptversammlung Frederic Pauly, der gerade seinen Bachelor im dualen Studiengang Maschinenbau abgeschlossen hat und als Praxisphasenprojekt und Bachelor-Thesis das Thema „Augmented Reality im Geschäftsbereich Service International der Viessmann Gruppe“ erarbeitet hat. Er stellte den CCD-Mitgliedern vor, wie mit Hilfe der computergestützten Erweiterung der Realitätswahrnehmung der Service verbessert werden kann. So können Mitarbeiter bei der Installation oder Wartung eines Produkts über eine spezielle Brille virtuelle Inhalte in ihrem realen Gesichtsfeld sehen. Dadurch kann ihnen sehr viel schneller und genauer geholfen werden als über das Telefon oder eine Anleitung. „Das steigert Effizienz und Kundenzufriedenheit“, berichtete Pauly.
Müller zeigte sich sehr erfreut darüber, dass immer mehr Unternehmen in die Zukunft investieren und als Partnerunternehmen ihre künftigen Fach- und Führungskräfte mit StudiumPlus qualifizieren. Mittlerweile seien es immer mehr Unternehmen aus dem Frankfurter Raum, auch außerhalb Hessens seien inzwischen viele Partnerunternehmen angesiedelt. Und auch die Zahl der Studierenden, die nicht aus Hessen stammen, steige, ergänzte der Leitende Direktor von StudiumPlus, Prof. Dr. Harald Danne. Bei den Hochschulinformationstagen seien Interessenten von weit her nach Wetzlar gereist, um sich zu informieren.

1325 Studierende sind aktuell immatrikuliert – auch ein Rekord, ebenso wie die Zahl der 535 Erstsemester im Wintersemester 2017/18, freute sich Müller. Und die Anmeldungen für das kommende Semester lägen schon jetzt höher als die Zahl des Vorjahres. Die Zahl der offenen Stellen in den Partnerunternehmen, die auf der Homepage von StudiumPlus (www.studiumplus.de) einsehbar sind, steige ebenfalls stetig.

Stabil sind auch die Finanzen des CCD: Schatzmeister Prof. Dr. Hubertus Jung stellte die Bilanz vor, die einstimmig verabschiedet wurde.
Müller verabschiedet Klaus Gantner, der als Verwaltungsrat der Viessmann Werke GmbH & Co. KG in den Ruhestand gegangen ist und auch aus dem Vorstand des CCD ausscheidet. „Sie haben sich enorm für StudiumPlus in Nordhessen eingesetzt und waren ein Impulsgeber für neue Studiengänge“, honorierte er die Leistung Gantners. Zu dessen Nachfolger wählten die Mitglieder Steffen Buch, der den Bereich Personal von Gantner bei Viessmann übernommen hat, in Abwesenheit in den Vorstand. Er wird zuständig sein für die Campusse in Bad Hersfeld, Bad Wildungen und Frankenberg. In den Vorstand wiedergewählt wurde der Vorsitzende der Unternehmensleitung der Schunk Group Dr. Arno Roth. Homepage

Auch die Wirtschaftsvertreter, die im Kuratorium von StudiumPlus vertreten sind und die Studieninhalte mitgestalten, wurden wiedergewählt. Zwölf wurden im Amt bestätigt, zu neuen Kuratoriumsmitgliedern wurden Andrea Potsch von der Hedrich GmbH in Ehringshausen und Dr. Anne-Kathrin Roth von Roth Industries GmbH & Co. LG in Dautphetal gewählt. „Das Kuratorium hilft uns, StudiumPlus inhaltlich voranzutreiben“, betonte Danne. Und der Präsident der THM, Prof. Dr. Matthias Willems, hob hervor, dass die gute Zusammenarbeit zwischen der regionalen Wirtschaft und der THM deren größte Stärke sei – und die sei nur möglich durch das CCD.

Zu Gast beim CCD war der Geschäftsführer der TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer GmbH mit Sitz in Gießen und Frankfurt. TransMIT biete Dienstleistungen für Unternehmen und Hochschulen, sagte Stumpf. So helfe es, Forschungsergebnisse zu vermarkten – bekanntes Beispiel sei das Mathematikum in Gießen – oder helfe bei der Suche nach wissenschaftlichen Kooperationspartnern. Gesellschafterhochschulen von TransMIT sind die THM, die Justus-Liebig-Universität Gießen und die Philipps-Universität Marburg. TransMIT biete Innovationsmanagement für Unternehmen und sei als Patentverwertungsagentur sehr erfolgreich, so Stumpf.


Achim Schneider hat neue Altersversorgung der Isabellenhütte mit konzipiert

Dillenburg. „Es ist nicht alltäglich, dass einer unserer Studierenden mit seiner Abschlussarbeit so einen Volltreffer landet!“ Das sagt Norbert Müller, Vorstandsvorsitzender des CompetenceCenter Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD), der Organisation der derzeit über 770 Partnerunternehmen von StudiumPlus. Achim Schneider, der beim dualen Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen studiert hat, hat im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit gemeinsam mit der Abteilung Personalmanagement und dem Betriebsrat ein neues Modell der betrieblichen Altersversorgung (bAV) für die Isabellenhütte in Dillenburg ausgearbeitet – und das wird mittlerweile nicht nur umgesetzt, sondern wurde auch mit dem Deutschen bAV-Preis 2018 ausgezeichnet. 

Bachelor Arbeit verhilft zu baV Preis

„Mit dem Altersversorgungs- und Erfolgsbeteiligungsmodell ISAcare haben wir ein Instrument, um Zukunft zu sichern, Mitarbeiter zu motivieren und als Arbeitgeber attraktiver zu sein“, sagt Dr. Felix Heusler, geschäftsführender Gesellschafter der Isabellenhütte Heusler GmbH & Co.KG. Das Dillenburger Traditionsunternehmen beschäftigt etwa 950 Mitarbeiter und erwirtschaftet in den Geschäftsbereichen Präzisionslegierungen, Präzisions- und Leistungswiderstände sowie Präzisionsmesstechnik jährlich rund 150 Millionen Euro Umsatz. Achim Schneider hat zusammen mit seinem Betreuer im Unternehmen, Steffen Enseroth, ISAcare entwickelt, eine auf drei Säulen ruhende Altersversorgung, die der Arbeitgeber erheblich mehr als zuvor bezuschusst. Diese sieht nun auch eine jährliche Erfolgsbeteiligung vor, die der Arbeitnehmer optional in seine Altersversorgung einfließen lassen kann. Die Eigenbeiträge der Mitarbeiter werden zusätzlich noch aufgestockt. Bei Nutzung aller Möglichkeiten, die diese sehr flexible Altersversorgung bietet, beträgt der Arbeitgeberanteil knapp vier Prozent des durchschnittlichen Jahresbruttogehalts eines Arbeitnehmers. Das alles hat die Jury des Deutschen bAV-Preises offensichtlich überzeugt, die der Isabellenhütte in der Kategorie „kleine und mittlere Unternehmen“ den ersten Preis verliehen hat.

„Möglich ist eine Aufgabe in einem so sensiblen Bereich im Rahmen einer Bachelor-Arbeit nur, wenn der Studierende das Unternehmen sehr gut kennt“, sagt Steffen Enseroth. Und das tut Achim Schneider: Der 23-Jährige aus Eschenburg-Eiershausen hat schon seine Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Isabellenhütte gemacht und arbeitete im Personalmanagement, bevor er das duale Bachelor-Studium der Betriebswirtschaft in der Fachrichtung Mittelstandsmanagement bei StudiumPlus in Wetzlar begann. In den Praxisphasen seines Studiums durchlief er bewusst verschiedene Bereiche des Unternehmens, um dann zum Projektstudium und für die Bachelor-Arbeit wieder ins Personalmanagement zurückzukehren. Acht Monate Zeit hatte er, um nicht nur die neue bAV komplett mit Slogan und Logo zu konzeptionieren, er befasste sich auch intensiv damit, wie man dieses Modell sinnvoll vermarktet und den Mitarbeitern verständlich macht – mit Informationsveranstaltungen, Workshops und Einzelberatungen. „Transparenz, Information und Kommunikation waren uns sehr wichtig“, betont Dr. Heusler. Und dies hat sich ausgezahlt: Während zuvor ein Drittel der Mitarbeiter die betriebliche Altersversorgung nutzte, sind es nun zwei Drittel – und die Umsetzung ist noch im Fluss, so dass es nach Heuslers Überzeugung noch mehr werden. „Wir sind mit diesem Modell im Wettbewerb um Fachkräfte gut aufgestellt“, ist sich Heusler sicher.

„Dass die Projektarbeit so deckungsgleich mit dem Unternehmensinteresse ist, ist genau das, was wir bei StudiumPlus erreichen wollen“, sagt Norbert Müller. Und auch Heusler sieht genau darin die Kernkompetenz der dualen Studiengänge. „Herr Schneider ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass unsere Studierenden bereits in ihren Praxis- und Projektphasen sowie in ihren Bachelor-Arbeiten sehr gute Lösungen für konkrete Aufgabenstellungen ihrer Unternehmen erarbeiten", freut sich auch Prof. Dr. Pia Robinson, die den Studierenden seitens StudiumPlus im Unternehmen betreut hat. Und Achim Schneider ist auch nach Abschluss seines Studiums mit „seiner“ bAV beschäftigt: Er ist für den betrieblichen Prozess der Umsetzung weiterhin verantwortlich.  


Funkelnde Gläser, blitzendes Besteck und liebevoll angerichtete Leckereien umrahmt von herrlich bunter Blumendekoration – nicht nur für Hochzeitsfeiern, sondern auch für alle anderen privaten und geschäftlichen Feierlichkeiten stimmt bei martinis catering | event jedes Detail. All dies verwundert nicht, wenn man bedenkt, dass Inhaberin Lena Weibel, obwohl erst Anfang dreißig, bereits seit über 15 Jahren im Bereich Catering und Events aktiv ist. Schon als Schülerin war sie als Aushilfe bei dem Unternehmen tätig, das ihr inzwischen gehört. Ein wichtiger Bestandteil ihrer beeindruckenden Laufbahn ist StudiumPlus, das duale Studienprogramm der TH Mittelhessen. Als zufriedene Absolventin qualifiziert sie in ihrem Betrieb inzwischen selbst eine StudiumPlus-Studentin. Von der Aushilfe zur Inhaberin web

„Als ich von StudiumPlus hörte, wusste ich sofort: Das ist das Richtige! Denn ich bin eine absolute Praktikerin. In meinem dualen Studium konnte ich mir neben der Praxiserfahrung fundiertes Fachwissen aneignen.“ Als ihre Entscheidung für StudiumPlus im Jahr 2007 fiel, jobbte Lena Weibel gerade nach dem Abitur bei einem großen Event-Caterer in Frankfurt am Main. Tätig war sie im Bereich Marketing und Vertrieb. Angetrieben von dem Wunsch, ihre Passion für Gastronomie und Eventgestaltung zu ihrem Beruf zu machen, überzeugte sie ihre damaligen Vorgesetzten davon, ihr ein duales Studium an der TH Mittelhessen im Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft zu ermöglichen.

Das Konzept StudiumPlus hat Weibel offensichtlich so sehr gefallen, dass sie im Anschluss an den Bachelor-Abschluss den Master-Studiengang Prozessmanagement belegte, den sie 2012 erfolgreich absolvierte. Für das Möbelhaus Sommerlad erarbeitete sie in diesem Rahmen ein gehobenes Gastronomiekonzept mit entsprechender Eventlocation. Ihr ehemaliger Hochschulbetreuer, Prof. Dr. Bernd Galinski, ist heute noch voll des Lobes: „Frau Weibel war eine engagierte Studentin mit guten Noten, die sehr viel Eigeninitiative zeigte. Es hat mich wirklich beeindruckt, wie sie die fordernde Tätigkeit in der Gastronomie und den theoretischen Teil in der Hochschule miteinander vereinbart hat.“

Die Einsatzfreude von Lena Weibel zeigte sich auch darin, dass sie im Jahr 2016 gemeinsam mit ihrem Partner Nils Pörschke den Entschluss fasste, martinis catering | event zu übernehmen. Ihr ehemaliger Chef, für den sie bereits zu Schulzeiten gejobbt hatte, hatte ihren beeindruckenden Weg stets verfolgt. Als er sein Geschäft altersbedingt abgeben wollte, kam er auf Weibel zu und bot ihr die Nachfolge an.

Auch als Chefin und Inhaberin setzt Weibel zur Qualifizierung von Fachkräften auf StudiumPlus: Die 24-jährige Katharina Braun war als Aushilfe bei martinis catering | event tätig. Die ausgebildete Hotelfachfrau verdiente sich dort neben dem schulischen Teil ihrer Fachhochschulreife etwas dazu. „Wir wollten Frau Braun unbedingt halten und boten ihr daher einen dualen Studienplatz an“, berichtet Weibel. „Sie bringt nicht nur das Talent mit, operativ im Bereich Gastronomie zu arbeiten, sondern hat auch ein Händchen für Mitarbeiterführung. Gerade bei großen Events arbeiten wir häufig mit einer Teamgröße von bis zu 60 Mitarbeitern. Da ist diese Fähigkeit unerlässlich.“

Braun, die im Oktober 2017 bei StudiumPlus begann, hat ihre Entscheidung nicht bereut: „Mein duales Studium ist sehr spannend und abwechslungsreich. Im Unternehmen wie in der Hochschule werde ich auf stets unterschiedliche Weise gefordert, so dass ich viel lerne und zahlreiche Erfahrungen sammeln darf – fachlich wie menschlich.“ Hochschulbetreuer Galinski, der nun – wie einst ihre Chefin – auch die Nachwuchskraft von Weibel betreut, kann die Personalentscheidung nur gut heißen: „Frau Braun ist eine sehr motivierte Studentin, die nicht nur hervorragende Leistungen bringt, sondern auch hochkompetent im zwischenmenschlichen Umgang ist.“

In ihrer letzten Praxisphase erarbeitete die Studentin ein Konzept zur Erschließung neuer Kundenpotentiale durch die Zusammenarbeit mit Eventlocations wie z.B. Burgen, Schlössern oder ehemaligen Fabriken. Durch das Projekt konnte das Unternehmen viele wertvolle Kontakte knüpfen. Die Kunden können nun aus einer noch größeren Palette von Örtlichkeiten für ihre privaten oder geschäftlichen Feiern wählen. Wie man sieht, wird es nicht ruhiger bei martinis catering | event. Und wer weiß, wie lange es dauert, bis Katharina Braun selbst ihre erst Studentin oder ihren ersten Studenten von StudiumPlus betreut.


Ganz im Sinne der engen Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft ist es bei StudiumPlus Tradition, dass sich das Kuratorium in regelmäßigen Abständen in einem der über 770 Partnerunternehmen trifft. Die jüngste Sitzung fand nun bei der Firma Zeiss statt. Vorab hatten die Mitglieder Gelegenheit, die Fertigung des Optikunternehmens zu besichtigen, das am Standort Wetzlar für den Bereich Sports Optics sowie für die Produktion von Präzisionsmaschinen für die Halbleiterfertigung aktiv ist.  Die Mitglieder des Kuratoriums von StudiumPlus trafen sich bei der Firma Zeiss. Empfangen wurden Sie dort vom Stellvertretenden Vorsitzenden des Kuratoriums Burkhard Kramer (5. v. r.), der unter anderem den THM-Präsidenten und Kuratoriumsvorsitzenden Prof. Dr. Matthias Willems (l.), den Vorstandsvorsitzenden des CCD Norbert Müller (7. v. r.) sowie den Leitenden Direktor des ZDH Prof. Dr. Harald Danne (3. v. r.) begrüßen konnte.

Das Kuratorium setzt sich aus Vertretern der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und Vertretern der im CompetenceCenter Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD) organisierten Unternehmen zusammen. Gemeinsam arbeiten die Partner an der Optimierung der Studieninhalte und stimmen Theorie und Praxis der Studiengänge so aufeinander ab, dass die Studierenden optimal auf die fachlichen Anforderungen im Unternehmen vorbereitet sind. Das Kuratorium gibt beispielsweise Empfehlungen zur Entwicklungsplanung dualer Studiengänge oder zur Bildung von Schwerpunkten in Forschung und Lehre. Stellvertretender Vorsitzende des Kuratoriums ist Burkhard Kramer, Ausbildungsleiter bei Zeiss. Er begrüßte die Mitglieder des Kuratoriums in dem Unternehmen, das weltweit über 27000 Mitarbeiter beschäftigt – ca. 500 davon in Wetzlar. „Als Gründungsmitglied von StudiumPlus halten wir auch in Zukunft ganz bewusst am dualen Studium fest, da es für uns ein optimales Instrument ist, Fachkräfte für den Standort Wetzlar zu qualifizieren“, so Kramer.

Der THM-Präsident und Vorsitzende des Kuratoriums Prof. Dr. Matthias Willems wies auf den Einsatz der hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWs) bei der Förderung der praxisorientierten dualen Studienformate. Mit der Tatsache, dass StudiumPlus der mit Abstand größte Anbieter sei, hielt er dabei nicht hinter den Berg: „An allen HAWs in Hessen zusammen gibt es 3045 dual Studierende in Kooperation mit 1415 Unternehmen. Auf unser duales Programm entfallen 1350 Studierende und mehr als die Hälfte aller am dualen Studium beteiligten Unternehmen.“

Der Verantwortliche für diese über 770 Partnerunternehmen, CCD-Vorstandsvorsitzender Norbert Müller, wies bei der Sitzung auf die Mitgliederversammlung des Vereins am 4. Juli hin. Außerdem lud er die Kuratoren zur Absolventenfeier am 9. August in die Rittal Arena ein. Ein Thema das Müller besonders am Herzen liegt, ist die Digitalisierung. „Unsere Partnerunternehmen bestmöglich für die Umbrüche durch die digitale Transformation zu wappnen, damit sie so nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern können, ist unser Ziel“, so Müller. Daher plane StudiumPlus für den 22. September eine ganztägige Veranstaltung für alle Bachelor-Studierenden des fünften Semesters, die auch den Unternehmensvertretern offen stehe.

Der Leitende Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH), Prof. Dr. Harald Danne, bedankte sich für die Gastfreundschaft der Firma Zeiss und verwies auf das jahrelange intensive Engagement des Optikherstellers für StudiumPlus. „Bereits vor über 15 Jahren haben wir das erste Mal eine Kuratoriumssitzung hier abgehalten. Es ist schön zu sehen, wie viele dual Studierende die Carl Zeiss GmbH seitdem qualifiziert hat – nämlich insgesamt 32! Besonders die Halbleitersparte des Unternehmens hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen und bietet so hervorragende Zukunftsperspektiven für den Standort Wetzlar. Die dort gefertigten Komponenten zur Herstellung von Mikrochips bringt das Zukunftsthema Digitalisierung voran – und damit Bereiche wie künstliche Intelligenz, Blockchain und digitale Kundenbeziehungen.“


StudiumPlus ist ein System, das sich selbst bestätigt“ - das sagte der Regierungspräsident des Regierungsbezirks Gießen, Dr. Christoph Ullrich, bei seinem Besuch bei StudiumPlus in Wetzlar. Denn wenn das Konzept der dualen Hochschulstudiengänge der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) nicht aufginge, würden die Unternehmer nicht investieren und keine Studierenden mehr schicken. „Das ist eine stetige Erfolgskontrolle und der Garant, das man nicht am Bedarf der Wirtschaft vorbei qualifiziert“, sagte Ullrich. Dr. Christoph Ullrich (Mitte) informierte sich bei Prof. Dr. Harald Danne (rechts) und Norbert Müller über aktuelle Entwicklungen bei StudiumPlus.

Darin bestätigte ihn Norbert Müller, Vorstandsvorsitzender des CompetenceCenter Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD). In diesem sind mittlerweile über 770 Partnerunternehmen Mitglied, beim Start von StudiumPlus vor 17 Jahren waren es 30. StudiumPlus sei für die Unternehmen interessant, weil diese in die Entwicklung der Studiengänge eingebunden seien – eine einmalige Verzahnung von Theorie und Praxis, Hochschule und Wirtschaft. Dass diese Mischung auch für die Studierenden optimal ist, zeige die hohe Weiterempfehlungsrate von 95 Prozent bei den Alumni, freute sich der Leitende Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH), Prof. Dr. Harald Danne. Zur Zufriedenheit der Studierenden trage nicht nur die geringe Abbrecherquote von lediglich fünf Prozent bei, sondern auch die enge Betreuung durch die Professoren, die die Studierenden regelmäßig auch in den Unternehmen aufsuchen und dort mit den Betreuern von Seiten der Unternehmen zusammenarbeiten. „Unsere Studierenden werden nie alleine gelassen und können zugleich im Unternehmen schon verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen“, erläuterte Danne.

Ullrich zeigte sich erfreut, dass das erfolgreiche duale Studium aus Mittelhessen heraus entwickelt wurde und mit seinen sechs Außenstellen in die Fläche gegangen ist. Es sei ein Faktor, der die Region attraktiv mache und Arbeitskräfte binde. Auch Wissenschaftsminister Boris Rhein habe kürzlich im Hessischen Landtag anlässlich eines Entschließungsantrags, zum zehnjährigen Jubiläum der Kampagne „Duales Studium Hessen“ auf die beeindruckende Bilanz hingewiesen. Von den 17 Anbietern in Hessen sei StudiumPlus der mit Abstand größte und mit seinem Konzept der engen Kooperation von Hochschule, Unternehmen und IHKn einzigartig; Rhein wies in seiner Rede namentlich auf den Erfolg von StudiumPlus hin.

Und Regierungspräsident Ullrich interessierte sich bei seinem Besuch ganz besonders für das Thema Digitalisierung, mit dem sich StudiumPlus auch auf Wunsch der Unternehmen intensiv auseinandersetzt. „Was dieses Thema angeht, sind wir in Mittelhessen schon gut aufgestellt, aber wir müssen dranbleiben“, sagte er. Mit Hilfe der Studierenden könne die Hochschule Themengebiete wie Künstliche Intelligenz, Internet der Dinge oder Big Data in die Unternehmen bringen.


Die zwölfte Ausgabe der NewsPlus ist erschienen, mit der wir Sie über die aktuellen Ereignisse bei StudiumPlus auf dem Laufenden halten möchten.

Diese finden Sie hier: https://www.studiumplus.de/sp/images/StudiumPlus_NewsPlusXII_2018_04_23.pdf

Für die Gestaltung zukünftiger Ausgaben freut sich das Redaktionsteam weiterhin über Ihre Anregungen.


Biedenkopf. Mathematik, Informatik, Technische Mechanik – wofür braucht man diese Fächer eigentlich? Beim Technikmodul am Campus Biedenkopf sollten das die Erstsemester der dualen Ingenieur-Bachelorstudiengänge erfahren. Und zwar – wie stets bei StudiumPlus – ganz praktisch. Denn nach der Vermittlung von theoretischem Wissen dürfen die Studierenden aus Technik-Lego ein Rennauto bauen. Biedenkopfs Bürgermeister Joachim Thiemig begrüßte sie zum Auftakt des zweitägigen Moduls. 

Bürgermeister Joachim Thiemig (vorne, 8. von rechts) begrüßte die 71 Erstsemester, die am Technikmodul teilnahmen. „Das ist ein wirklich gelungener Ansatz, Theorie und Praxis zu verbinden“, sagte Thiemig, dem es sichtlich in den Fingern juckte, sich ebenfalls mit dem Technik-Lego zu beschäftigen. „Sie können gerne mitspielen“, lud Campusleiter Prof. Dr. Manthei ihn ein, aber natürlich ging es nicht nur ums Spielen. Die Aufgabe bestand darin, ein Auto mit Motor und programmierbaren Sensoren so zu konstruieren, das es möglichst schnell um eine Pylone fährt, ohne aus der Kurve zu fliegen. Daran erkannten die Studierenden schnell, wofür die gelegentlich ungeliebten Fächer notwendig sind. Selbst Wirtschaftswissenschaft gehörte dazu, denn schließlich sollte die Konstruktion auch möglichst wirtschaftlich sein, ganz wie im wirklichen Leben. 

Das Technikmodul ist für alle Erstsemester, die Bachelor-Studiengänge in Maschinenbau oder Elektrotechnik belegt haben, verpflichtend. In Biedenkopf wird das Modul für die Erstsemester aller Außenstellen des dualen Studienprogramms der Technischen Hochschule Mittelhessen angeboten – diesmal war es die Rekordzahl von 71 Studierenden, die aus Bad Hersfeld, Limburg und Bad Vilbel nach Biedenkopf gekommen waren, um mit den dortigen Erstsemestern zu tüfteln. Und dabei hatten sie eine Menge Spaß, denn am Ende galt es, bei einem Rennen den Sieger zu ermitteln. Bestens vorbereitet wurden sie von Campusleiter Manthei, Prof. Dr. Thorsten Beck und Prof. Dr. Werner Bonath. Und nebenbei lernten sie auch ihre Kommilitonen aus den anderen Außenstellen kennen – und zur Freude von Bürgermeister Thiemig auch Biedenkopf.


Poster EIEM 2017

Das internationale Praktikantenprogramm „European Industrial Experience Mittelhessen“ (EIEM) wurde 2014 ins Leben gerufen, um mehr StudiumPlus-Studierenden ein Auslandssemester zu ermöglichen. EIEM vermittelt Studierende unserer ausländischen Partnerhochschulen für dreimonatige Praktika in CCD-Partnerunternehmen, die von neuen fachlichen Impulsen der internationalen Praktikanten profitieren können. Einige Partnerunternehmen konnten EIEM-Teilnehmer sogar über das Praktikum hinaus für sich gewinnen. Das Programm ermöglicht es StudiumPlus, unsere Hochschulkooperationen weiter auszubauen. Werden Sie jetzt Teil des EIEM-Programms: Detaillierte Informationen zum Programm  finden Sie auf go.thm.de/eiem. Bei Fragen können Sie sich gerne an die Koordinatorin des Programms Cornelia Fritzsch  (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; 06441/2041-224) wenden.


Prof. Dr. Harald Danne (2.v.r.) und Marion Gottschalk (r.) begrüßten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Annette Lust und Andreas Potapov vom Organisationsteam der HIT.

„Markt der Möglichkeiten“ für Schüler

Wetzlar. Seit zehn Jahren informiert StudiumPlus Schülerinnen und Schüler an seinem Standort Wetzlar beim Hochschulinformationstag (HIT) über die dualen Studiengänge der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM). Diesmal erhielten Interessenten auch die Gelegenheit, sich bei Partnerunternehmen von StudiumPlus  zu informieren und erste Kontakte zu knüpfen. Fast 40 Unternehmen hatten im Gebäude A15 in der Spilburg Stände aufgebaut und standen für Gespräche bereit.

„Bessere Chancen im Job“, „Geld verdienen“ und „Spaß im späteren Beruf haben“, das antworteten einige der Schüler auf die Frage von Prof. Dr. Harald Danne, warum sie sich für ein Studium interessieren. Und der Leitende Direktor von StudiumPlus konnte in seiner Begrüßung überzeugend darstellen, dass diese Wünsche bei der Entscheidung für ein duales Studium auch erfüllt werden. Zum einen werde das Studium von dem Partnerunternehmen, in dem die Studierenden den praktischen Teil des Studiums absolvieren, vergütet. Zum anderen liege die Arbeitslosigkeit von Studierenden tatsächlich aktuell bei nur einem Prozent. Vor allem aber seien 90 Prozent derjenigen, die studiert haben, später im Berufsleben zufrieden. Nur fünf Prozent Studienabbrecher aufgrund der engen Betreuung in kleinen Gruppen ist laut  Danne ein weiteres Argument für das duale Studium.

Weiterlesen: 200 Schüler zum Hochschulinformationstag bei StudiumPlus


Berat Kaymaz macht ein Praktikum bei Christmann & Pfeifer

Angelburg/Wetzlar. „Das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich auf einem Dorf lebe“, erzählt Berat Kaymaz. Der 31-Türke absolviert derzeit ein Praktikum bei dem Bauunternehmen Christmann & Pfeifer in Gönnern und befasst sich dabei mit einem Projekt zum Building Information Modeling (BIM) – auch das ist Neuland für ihn. Kaymaz nimmt Teil an dem Programm „European Industrial Experience Mittelhessen“ (EIEM) von StudiumPlus.

Das duale Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) bietet seit einigen Jahren Studierenden ausländischer Hochschulen die Möglichkeit, ein Praktikum in einem der über 750 Partnerunternehmen von StudiumPlus zu absolvieren. Im Gegenzug kann StudiumPlus Studierende an diese Hochschulen entsenden. Christmann & Pfeifer hat mit Berat Kaymaz schon den dritten EIEM-Studierenden aufgenommen, zuvor haben junge Leute aus Spanien und Australien ihr Praktikum in Gönnern machen können. Die Erfahrungen sind gut, sagt Geschäftsführer Matthias Acker. „Die Studierenden arbeiten an Projekten, die gerade wirklich aktuell sind bei uns.“

Von Istanbul ins Hinterland

Kaymaz ist seit September in Deutschland und hat zunächst einmal einen Sprachkurs an der THM in Gießen gemacht. Zwei Monate hat er nun an seinem Projekt im Unternehmen gearbeitet: Er befasste sich mit der Bauantragsplanung für ein Lagergebäude, an das Teile angebaut werden sollen. Dabei arbeitete er mit dem Programm Revit, einem Architekturprogramm, mit dem man ein 3D-Modell erstellen kann. Dieses dient als Basis, um das Projekt in einem BIM-Prozess abzuwickeln. Dieser Prozess soll das Bauvorhaben effektiver in der Bauzeit und den Baukosten machen. Kaymaz musste sich damit auseinandersetzen, wie verschiedene Softwareprogramme in diesem Prozess miteinander kompatibel sind. Dabei stieß er auf eine ganze Reihe von Schwierigkeiten und dokumentierte diese – und genau das ist interessant für das Unternehmen. „Wir können diese Informationen sehr gut verwerten“, sagen Acker und Innovationsmanager Stefan Lappe.

Prof. Dr. Gerd Manthei, der bei StudiumPlus für den Bereich Internationalität zuständig ist, betreut die Arbeit von Kaymaz von Hochschulseite aus. Das Fazit seiner Arbeit erläutert der EIEM-Studierende bei einer Präsentation in erstaunlich gutem Deutsch, niedergeschrieben hat er seine Ergebnisse allerdings zunächst einmal in Türkisch. Beim Übersetzen hilft ihm sein Betreuer im Unternehmen, Umut Gedikili. Und bei der Orientierung im mittelhessischen Hinterland stand dem Instanbuler als „Buddy“ ein Alumni, also ein ehemaliger Student von StudiumPlus, zur Seite. Er half auch bei der Wohnungssuche. Untergekommen ist der an die Millionenstadt Istanbul gewöhnte Türke in Hirzenhain. „Eine interessante Erfahrung“, sagt er mit Blick auf das für ihn sehr ungewohnte dörfliche Ambiente.

Und eine gute Erfahrung sei für ihn das gesamte Praktikum. Er habe unbedingt nach Deutschland gewollt, weil das Land für seine gute Ingenieursausbildung bekannt sei, erzählt er. Und außerdem habe er die Sprache lernen wollen. Der 31-Jährige hat bereits einen Bachelor im Bauingenieurwesen und studiert nun Architektur – das Praktikum, das er in Gönnern macht, kann er in sein Studium einbringen.

Nähere Informationen über EIEM von StudiumPlus gibt es unter www.studiumplus.de oder bei Cornelia Fritzsch, 06441/2041-224, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


Energieeffizienz und CO2-Reduzierung sind Themen, die immer mehr an Bedeutung gewinnen, in der Industrie ebenso wie in der Verwaltung. Der Energiemarkt verändert sich stetig, der Klimawandel stellt uns vor Herausforderungen. Der berufsbegleitende und weiterbildende Master-Studiengang Energieeffizienz-Management beim StudiumPlus der Technischen Hochschule Mittelhessen bietet Ingenieurinnen und Ingenieuren mit Berufspraxis die Möglichkeit, sich auf diesem Gebiet weiter zu qualifizieren. Zum nächstmöglichen Studienstart im April 2018 in Wetzlar kann man sich bis zum 31. Januar bewerben. 

Aktuell durchlaufen neun Studierende als erste den Weiterbildungsstudiengang neben ihrer beruflichen Tätigkeit. Sie alle werden von ihren Unternehmen dabei unterstützt, „anders wäre das auch gar nicht möglich“, sagt Pascal Paulsen, der in einem Ingenieurbüro in Düsseldorf arbeitet, das sich mit technischer Gebäudeausstattung befasst. „Mein Chef hat angeregt, dass ich diese Weiterbildung mache“, erklärt er, „Energieeffizienz ist jetzt schon jetzt ein großes Thema für uns und wir wollen uns in dieser Richtung weiterentwickeln.“ Den Horizont erweitern, sich kontinuierlich weiterentwickeln, das ist das Ziel von Oliver Bender, der bei der Gießerei Weso-Aurorahütte GmbH in Gladenbach arbeitet. Tim Kömpf und Fabian Seimen arbeiten schon jetzt im Bereich Energieeffizienz bei Siemens und wollen ihre Kenntnisse mit dem Master-Studiengang erweitern. 

Weiterbilden im Energieeffizienzmanagement

 Vermittelt werden in vier Semestern wissenschaftliche Kenntnisse über Verfahren und Methoden der Energieeffizienz, beispielsweise Energieumwandlung und Energiespeicherung, energiesparende Verfahren zur Wärme- und Kältebereitstellung oder über erneuerbare Energiequellen. Es gibt fächerübergreifende Module aus Bereichen wie Recht oder BWL, aber auch Wahlpflichtfächer, mit denen die Studierenden ihre eigenen Schwerpunkte setzen können. Der Studiengang bereitet die Absolventen auf eine Tätigkeit in Betrieben mit und ohne eigene Energieerzeugung vor, richtet sich an Beschäftige in der Energiewirtschaft ebenso wie an Energieberater, Klimaschutzbeauftragte oder Bauplaner und alle, die sich mit energieeffizienten Versorgungskonzepten befassen.

„Das Studium neben dem Beruf ist fordernd, aber leistbar, wenn das Unternehmen und auch die Familie dahinterstehen“, sagt Tim Kömpf. Belohnt wird man am Ende mit einem Abschluss auf hohem akademischem Niveau, der für Führungsaufgaben qualifiziert. Abschluss ist der Master of Science.

Nähere Informationen zu dem weiterbildenden Master-Studiengang bei StudiumPlus und zur Bewerbung gibt es im Internet unter www.studiumplus.de oder bei Sandra Bauer, 06441-20141-232, sandra.Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. StudiumPlus nimmt noch bis zum 31. Januar Bewerbungsunterlagen entgegen. 


In neuen großzügigen Räumlichkeiten konnte StudiumPlus am Campus Bad Hersfeld 51 Erstsemester begrüßen: Die dualen Studiengänge der Technischen Hochschule Mittelhessen haben im „Schilde-Forum“ nun deutlich mehr Platz. Die Erstsemester, die ab sofort dort dual studieren, haben sich in den Bachelor-Studiengängen Bauingenieurwesen, Betriebswirtschaft und Ingenieurwesen immatrikuliert.20170921 132557 resized Kopie

„Sie können hier mit optimalen Rahmenbedingungen studieren“, freute sich Campusleiter Prof. Dr. Fabian Tjon. Der neue Campus umfasst 1670 Quadratmeter mit elf Hörsälen inklusive zwei PC-Räumen, vier Gruppenarbeitsräumen sowie Büro- und Aufenthaltsräumen. Etwas ganz besonderes ist das neue Smart-Teaching-Lab mit 3D-Drucker. Tjon freute sich darüber, dass der Campus seit seiner Eröffnung 2010 kontinuierlich gewachsen sei: von 17 auf die Rekordzahl von 144 Studierenden, von 600 Quadratmetern Fläche auf fast 1700. Damit ist Bad Hersfeld die größte der sechs Außenstellen von StudiumPlus. Die neuen Räumlichkeiten böten nun Luft nach oben, so dass weiteres Wachstum möglich sei. „Lassen Sie uns StudiumPlus weiterentwickeln“, appellierte er an die Erstsemester, aber auch an die zahlreichen Gäste aus Hochschule, Politik und Wirtschaft.

Der Leitende Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH), Prof. Dr. Harald Danne, versprach den Erstsemestern, dass das Campus-Team, die Dozenten und die betrieblichen Betreuer bereit stünden, um sie bei ihrem Studium zu unterstützen und sie auf diesem neuen Lebensabschnitt zu begleiten. „Über 3000 Absolventen haben schon ihren akademischen Abschluss mit uns in der Regelstudienzeit erreicht“, machte er ihnen Mut. Danne dankte besonders den Partnerunternehmen für ihr Vertrauen in die jungen Menschen.

Im Namen dieser über 750 Partnerunternehmen sprach Norbert Müller, Vorstandsvorsitzender des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD), in dem die Unternehmen zusammengeschlossen sind. Mit nur einer Handvoll Firmen sei man 2010 gestartet, heute seien es in der Region bereits 81, die für den praktischen Teil des Studiums stehen und Studierende bei sich beschäftigen. „Die Unternehmen investieren gemeinsam mit Stadt, Kreis und Hochschule sehr viel, um Ihnen bestmögliche Bedingungen für Ihr Studium zu sichern“, betonte Müller. Das habe einen Grund: „Wissen ist die wichtigste Ressource!“

Mit 18.000 Studierenden sei die THM die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hessen, sagte THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems. „Wir sind eine forschungs- und anwendungsstarke Hochschule“, ergänzte er: Beispielsweise beim hochaktuellen Thema Digitalisierung sei die THM gut aufgestellt – gerade StudiumPlus übernehme eine Vorreiterrolle. „Hier in der Region gibt es viele tolle Firmen, die zum Teil Weltmarktführer sind – wir wollen ihnen helfen, junge Talente an sich zu binden“, sagte Willems.

Darüber freute sich auch die Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Elke Künholz. „Wir arbeiten im Landkreis darauf hin, junge Leute zum Bleiben in der Region zu motivieren.“ Das praxisorientierte Studium sei hochattraktiv für diese: „Sie wissen sofort, für was Sie den Lehrstoff brauchen, weil Sie ihn im Unternehmen anwenden.“

„Wenn man ein Ziel hat und es gemeinsam mit Verbündeten angeht, dann hat man Erfolg“, sagte Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling, der den Campus von Anfang an gefördert und unterstützt hat. Das habe schon der Unternehmer Benno Schilde, nach dem der Schilde-Park benannt ist, so gelebt. Den Blick nach vorne solle man daher auch mit dem Besinnen auf die Herkunft verbinden – daher hatte Fehling auch angeregt, in die neuen Räumlichkeiten einen kleinen Museumsraum zu integrieren, der das Arbeitszimmer Schildes rekonstruiert und an den Begründer des Unternehmens erinnert, dessen Gebäude nun unter anderem für ein zukunftsträchtiges Projekt wie StudiumPlus genutzt werden.    

Im Namen der Kommilitonen begrüßte Fabian Kattenpohl aus dem dritten Semester die Neuankömmlinge. Er bestätigte, dass das duale Studium in Bad Hersfeld nicht nur sehr professionell und praxisorientiert sei, sondern vor allem auch persönlich: „Die Dozenten kenne jeden beim Namen und wollen nicht nur Stoff abarbeiten, sondern ganz konkret Wissen für den späteren Beruf vermitteln.“

Erste Erfahrungen damit gemacht hat Laura Nieske, die ihr Studium im Logistikmanagement aufgenommen hat. „Der Stoff ist bisher gut zu schaffen und der Campus ist toll ausgestattet“, sagte sie. Zur Erstsemesterbegrüßung wurde sie von gleich zwei Vertreterinnen ihres Unternehmens Continental in Bebra begleitet – ihrer Betreuerin Lena Helmke und der Teamleiterin Weiterbildung, Antje Geiger. „Laura Nieske hat schon ein Praktikum in unserem Unternehmen gemacht und hatte jetzt einen guten Start ins Studium“, berichtete Geiger. „Wir schätzen die enge Verzahnung von Theorie und Praxis bei StudiumPlus sehr!“

Aktuell werden in Bad Hersfeld die Bachelor-Studiengänge Bauingenieurwesen, Betriebswirtschaft in der Fachrichtung Logistikmanagement, Ingenieurwesen Maschinenbau und Ingenieurwesen Elektrotechnik angeboten. Insgesamt konnte StudiumPlus zum Wintersemester 539 Erstsemester begrüßen, 345 am Campus Wetzlar und die übrigen 194 an den sechs Außenstellen. Damit hat StudiumPlus nun insgesamt 1325 Studierende.


539 Erstsemester konnte StudiumPlus in der Wetzlarer Stadthalle begrüßen. Das ist Rekord – „unser größter Jahrgang bisher“, freute sich der Leitende Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH), Prof. Dr. Harald Danne. Damit sind zu diesem Wintersemester 1325 Studierende in den dualen Studiengängen der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM)  immatrikuliert.

877 davon studieren in Wetzlar, die anderen an den sechs Außenstellen. Mit diesen Zahlen bleibt StudiumPlus der mit Abstand größte Anbieter dualer Studiengänge in Hessen. Die Erstsemester kommen aber mittlerweile auch in stattlicher Zahl aus Unternehmen außerhalb von  Hessens Grenzen. Etwa 100 von ihnen stammen aus anderen Bundesländern, den weitesten Weg nehmen Studierende aus Hamburg und München auf sich. 345 der Erstsemester werden am Campus Wetzlar in der Spilburg studieren, 194 an den sechs Außenstellen in Bad Hersfeld, Bad Vilbel, Bad Wildungen, Biedenkopf, Frankenberg und Limburg. 447 haben sich für einen Bachelor-Studiengang immatrikuliert, 92 machen den Master.

In der voll besetzten Stadthalle begrüßte Danne die Erstsemester und beglückwünschte sie dazu, dass sie bereits eines der über 750 Partnerunternehmen von sich überzeugt haben. „Sie werden in ihrem Studium das Beste aus zwei Welten kennenlernen, an der Hochschule und im Unternehmen“, sagte er. „In keinem anderen Studium sonst gibt es einen so hohen Praxisanteil!“ StudiumPlus biete engmaschige Betreuung, über 400 hochqualifizierte Dozenten und intensives Qualitätsmanagement – das Ergebnis sei eine Drop-Out-Quote von unter fünf Prozent gegenüber bis zu 40 Prozent Studienabbrechern an Universitäten.

Im Namen der Partnerunternehmen begrüßte Norbert Müller die Erstsemester. Der Vorstandsvorsitzende des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD), in dem die Unternehmen organisiert sind. „Wir leben in der Zeit des digitalen Wandels“, betonte Müller. Die Unternehmen benötigten dringend Fachkräfte, die mit ihnen das Neue gestalten, „dafür werden Sie hier qualifiziert.“ Er beglückwünschte die Studienbeginner dazu, dass sie in einer Zeit des Umbruchs neue Entwicklungen mit gestalten könnten. StudiumPlus habe sich des Themas Digitale Transformation früh angenommen und lege großen Wert drauf, die Thematik in allen Studiengängen zu verankern. „Setzen Sie sich Ziele“, gab Müller den Studierenden mit auf den Weg, „vom Ziel kommt die Motivation.“

Auch Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner begrüßte die neuen Studierenden. StudiumPlus sei längst ein unverzichtbarer Standortfaktor für Wetzlar geworden, sagte er. „Die Unternehmen der Region brauchen dringend Fachkräfte, sie profitieren von den Innovationen, die Sie einbringen.“

Der Präsident der THM, Prof. Dr. Matthias Willems, konnte die Erstsemester aus Termingründen nicht persönlich begrüßen, ließ es sich aber nicht nehmen, sie via Videobotschaft bei StudiumPlus willkommen zu heißen. Begrüßt wurden die Studierenden auch von allen Mitgliedern des Direktoriums. So konnten die Erstsemester auch gleich alle Studiengangsleiter kennenlernen.1


StudiumPlus informiert über geplante Fachrichtung Technische Gebäudeausrüstung

Fachleute für die komplexen technischen Elemente in Gebäuden

Ob Lüftungs-, Sanitär-, Heizungs- oder Aufzugsanlagen – egal welcher der zahlreichen Teilbereiche betroffen ist, die moderne Gebäudetechnik wird immer aufwändiger. Fachleute, die bei der Gebäudeplanung das „große Ganze“ der technischen Ausrüstung überblicken, sind gesucht wie nie zuvor. StudiumPlus, das duale Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM), begegnet diesem Bedarf mit der Konzeption einer neuen Fachrichtung Technische Gebäudeausrüstung im dualen Bachelor-Studiengang Bauingenieurwesen. Diese startet voraussichtlich zum Wintersemester 2018/19. Wie stets bindet die Hochschule die regionale Wirtschaft in die Entwicklung der Fachrichtung mit ein. Daher luden die Verantwortlichen zu einer Informations- und Diskussionsrunde nach Bad Vilbel ein, die bei den Planungsbüros sowie ausführende Unternehmen der TGA-Branche der Region auf großes Interesse stieß.

„Das neue Studienangebot am Campus in Bad Vilbel soll den Absolventen ein breites Wissen im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) vermitteln“, berichtete Prof. Dr. Jens Minnert, Studiengangsleiter für Bauingenieurwesen. „Die Fachrichtung gliedert sich  in die beiden Vertiefungsfelder Mechanische Anlagen mit den Inhalten Heizungs-, Lüftungs-, Klima-, und Sanitärtechnik sowie Elektrische Anlagen der Stark- und Schwachstromtechnik“, so Minnert. Etwa 30 Unternehmensvertreter waren gekommen, um ihr Interesse an qualifiziertem Nachwuchs für die TGA-Branche zu bekunden.

 „Toll, dass die THM unser Berufsbild in den Fokus nimmt“, sagte Andreas Klöffel, der das Netzwerk Planer Technische Gebäude-Ausrüstung (TGA) e. V. mitbegründet hat. „Wir suchen händeringend Nachwuchskräfte und diese können wir nun selbst qualifizieren. Mit Hilfe des dualen Studienangebots von StudiumPlus erhalten wir nun junge Talente, die innerhalb von drei Jahren voll einsatzfähig sind.“ „Unsere Studierenden sind an der THM immatrikuliert und haben einen Studienvertrag mit einem der über 750 Partnerunternehmen, die auch eine Vergütung zahlen“, berichtete Prof. Dr. Jens Hossfeld, der bei StudiumPlus für neue Studienangebote verantwortlich ist. „Die Hälfte des Studiums verbringen die Studierenden im Unternehmen, wo sie selbständig in Projekten mitarbeiten und dabei von Professoren begleitet werden.“

Damit die geplante Fachrichtung auch tatsächlich passgenau wird, konnten die Unternehmensvertreter das bislang entwickelte Curriculum besprechen. Während einige der Gäste den Studiengang als zu 100 Prozent passgenau beschrieben, wünschten sich andere beispielsweise einen Ausbau des Wahlpflichtangebots, um die Studierenden noch mehr in die in ihrem Unternehmen notwendige Richtung bringen zu können. „Wir werden versuchen, möglichst viele Ihrer Impulse zu berücksichtigen“, sagte Minnert. Mit Blick auf die firmenspezifischen Anforderungen könnten die Unternehmen selbst aber auch in den Praxisphasen eigene Schwerpunkte setzen. Der Studiengangsleiter freute sich über die zahlreichen Anregungen, die die Hochschule aus den Unternehmen bekam: „Wir werden darauf flexibel reagieren – das ist eine Stärke von StudiumPlus.“

StudiumPlus ist der größte Anbieter dualer Studienangebote in Hessen. Es hat seinen Hauptsitz in Wetzlar und sechs Außenstellen. Aktuell sind insgesamt über 1200 Studierende immatrikuliert. Die aktuell zehn Studiengänge mit insgesamt 20 Fachrichtungen bieten ein akademisches Studium auf hohem Niveau, das sich an den Anforderungen der betrieblichen Praxis ausrichtet.

Nähere Informationen zur Fachrichtung Technische Gebäudeausrüstung gibt es bei Lena Krause, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 06101/34963-483


Festprogramm in der Rittal-Arena mit Blick in die digitale Zukunft

Wetzlar. Zum ersten Mal hat es die Wetzlarer Stadthalle nicht mehr getan - StudiumPlus verabschiedete die Rekordzahl von 422 Absolventen in der Rittal-Arena! Das setzt den vorläufigen Höhepunkt für eine Entwicklung, die mit 25 Absolventen im Jahr 2004 begonnen hat. 318 der Absolventen 2017 haben in Wetzlar studiert, 104 an den Außenstellen in Bad Hersfeld, Bad Wildungen, Biedenkopf und Frankenberg. Die etwa 2.000 Gäste in der Rittal-Arena erlebten nicht nur die feierliche Zeugnisübergabe, sondern ein festliches Programm mit einer Mischung aus Show, Information und Diskussion.

In Wetzlar haben 234 Absolventen einen Bachelor-Studiengang abgeschlossen, 84 haben ihren Master bei StudiumPlus gemacht. Zur Absolventenfeier war auch eine große Zahl von Vertretern der Politik erschienen, von Bundestagsabgeordneten über Landräte bis zu Bürgermeistern. Prof. Dr. Anita Röhm, Geschäftsführende Direktorin des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH) skizzierte bei ihrer Begrüßung die Entwicklung der dualen Studiengänge der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM): So seien inzwischen sechs Außenstellen entstanden, immer neue Studiengänge angeboten worden – und das Thema „Digitaler Wandel“ habe inzwischen Eingang in alle Studienpläne gefunden. Eine Entwicklung, die Norbert Müller, als Vorstandsvorsitzender des CompetenceCenter Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD), Vertreter von 751 Partnerunternehmen, begrüßte. „Wir stehen an einem Wendepunkt der Wirtschaft“, sagte er, „wir brauchen nichts mehr als Wissen.“ Ihre gute Qualifikation und die im Wandel befindlichen Unternehmen böten den Absolventen viele Chancen, „nutzen Sie diese mit Begeisterung und neuen Ideen und bleiben Sie dabei stets ehrlich und offen“, appellierte Müller.

Dass man den Veränderungen der Wirtschaft und der Welt innovativ entgegentreten muss, das stand auch im Zentrum der Rede von Thomas Sattelberger zum Thema „Arbeit und Führung im Zeitalter der Digitalisierung“. Der Festredner ist Publizist und Manager, er war im Vorstand der Telekom, der Lufthansa und bei Continental. Er zeigte sich als Querdenker, der quer- und freidenken auch von den Absolventen forderte. Sattelberger warf den Führungskräften vieler Unternehmen vor, nur auf Effizienz und nicht auf Innovation zu achten. „Verharren Sie nicht in Routine und Bürokratie, wagen Sie den Sprung ins kalte Wasser“, rief er den Absolventen zu, „seien Sie Täter in Umbruch und Wandel, nicht Opfer.“ Management dürfe nicht selbstgerecht sein, benötigt würden Führungskräfte mit Ecken und Kanten. Wichtig sei ein Perspektivwechsel, um zukunftsfähig zu bleiben. Und wie Norbert Müller riet auch er: „Behalten Sie Ihre Ideale!“

Die Bedeutung der Digitalisierung war Thema eines Podiumsgesprächs. „Der Prozess der Digitalisierung muss damit anfangen dass man fragt, was der Kunde erwartet“, sagte Müller. „Es gibt dafür keine Königsregel, jedes Unternehmen muss das für sich herausfinden“, ergänzte Eberhard Flammer, Präsident der IHK Lahn-Dill. Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner erklärte, für die Umsetzung entsprechender Visionen brauche man Menschen mit Ideen. Und Prof. Dr. Matthias Willems, Präsident der THM, lobte StudiumPlus als Vorreiter bei der Vorbereitung der Studierenden auf die digitale Arbeitswelt. Dass die Absolventen genau die sind, die all das anpacken können, das sagte Timo Schuller, der seinen Master in Prozessmanagement erfolgreich abgeschlossen hat. „Unsere Generation sieht das gelassen – wir sind mit Maus und Tastatur aufgewachsen, sind davon geprägt und sind neugierig auf neue Technik.“ Die Digitalisierung sei ein Prozess, den man mitgestalten könne –„man braucht keine Angst davor zu haben.“

Ängstlich wirkten die Absolventen Colin Blöcher, Johannes-Christopher Hertel und Marc Kamps auch nicht, die im Namen ihrer Kommilitonen sprachen. Sie bedankten sich bei den Partnerunternehmen und beim ganzen Team von StudiumPlus für die kontinuierliche Unterstützung.

Die Feier bot auch den Rahmen für die Auszeichnung der Jahrgangsbesten am Standort Wetzlar. Matthias Acker, Geschäftsführer der C + P Schlüsselfertiges Bauen GmbH ehrte Bettina Dietz mit dem Preis der Christmann & Pfeifer Constructions GmbH & Co. KG als Beste im Bachelor-Studiengang Bauingenieurwesen. Ihr Partnerunternehmen ist das Ingenieurbüro Albus GmbH. Robin Halbe schloss als Bester im Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft ab. Er erhielt den Preis der AOK von Karlheinz Löw, Direktor Personal- und Ressourcenmanagement der AOK Gesundheitskasse Hessen. Sein Partnerunternehmen ist die Krombacher Brauerei Schadenberg GmbH & Co. KG.

Den Preis der LTi Motion GmbH für den Bachelor-Studiengang Ingenieurwesen übergab deren Geschäftsführer Dr. Josef Wiesing an Joscha Schmidt, der bei der ovag Netz AG studiert hat. Beste Absolventin im Bachelor-Studiengang Organisationsmanagement in der Medizin ist Marianne Barth von der Kerkhoff-Klinik GmbH. Den Preis der Kerckhoff Klinik übergab deren Geschäftsführer Ulrich Jung. Beste Absolventin im Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen ist Lisa Velten, deren Partnerunternehmen Elkamet Kunststofftechnik GmbH ist. Sie wurde von Dr. Karl-Ulrich Köhler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rittal GmbH & Co. KG, mit dem Preis der Friedhelm Loh Group ausgezeichnet.

Im Master-Studiengang Prozessmanagement war Lisa Staubach am erfolgreichsten. Ihr Partnerunternehmen ist die CWS-boco Supply Chain Management GmbH. Den Preis der Hexagon Metrology GmbH übergab deren Personalleiter Rüdiger Hahn. Norbert Müller überreichte den Preis des CCD an Pascal Wielsch, der im Master-Studiengang Systems Engineering am besten abgeschnitten hat und der bei Pfeiffer Vacuum studiert hat. Bester Absolvent des Master-Studiengangs Technischer Vertrieb ist Niels Bücker. Sein Partnerunternehmen ist die Weber Maschinenbau GmbH, den Preis der Schunk GmbH erhielt er aus den Händen von Dr. Arno Roth, Vorsitzender der Unternehmensleitung der Schunk Group.

Schließlich gab es noch den Preis für besonderes soziales Engagement. Er wurde in diesem Jahr vom Rotary Club Wetzlar gleich zweimal vergebenen: An Alexander Gaul von der TransPak AG und an Robin Halbe, der damit seine zweite Auszeichnung erhielt. Der Präsident der Wetzlarer Rotarier, Dr. Dieter Hohl, gratulierte den beiden.

Für Unterhaltung sorgten zwischendurch die Band „Lebendig“ und der Artist TJ-Wheels mit seiner waghalsigen Balance-Show. Im Anschluss startete dann die große After-Show-Party im Foyer der Rittal-Arena.


Liebe Studierende,

ab dem 03.07.2017 stellen wir Ihnen ein neues System zur Verfügung: OsPlus (= OnlineServicePlus).

OsPlus löst die Funktionen News und Stundenplan-Download des SPIC vollständig ab, d.h. dass Sie ab diesem Zeitpunkt News und Stundenpläne ausschließlich über OsPlus erhalten.

Sie finden das System unter https://osplus.zdh.thm.de/osplus/main. Als Login verwenden Sie bitte Ihren THM-Account.

Sollten Sie Probleme beim Login haben, wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Zum Start stellt OsPlus folgende Punkte in einer Desktop-Anwendung zur Verfügung:

  • News
  • Mein Stundenplan
  • Wochenplan
  • Monatsplan
  • Stundenplan abonnieren
  • Wichtige Links

Weitere Punkte sind geplant.

Hinweis: Zum WS 17/18 ist auch eine App für iOS und Android in Arbeit. Sobald diese im AppStore erhältlich ist, informieren wir Sie umgehend.


Liebe Studierende,

um vorübergehend wieder in vollem Umfang auf Ihr SPIC-Konto und damit auf Stundenpläne, Downloads, Abfragen, etc. zugreifen zu können, bitte ich Sie folgende Schritte durchzuführen:

  1. Öffnen Sie folgenden Link: https://archiv.studiumplus.de/wps/splus/home/studiumplus/spic_log_reg/
  2. Sie erhalten nun einen Warnhinweis, dass die Seite nicht sicher sei. Das liegt daran, dass momentan ein neues SSL-Sicherheitszertifikat eingespielt wird. Lassen Sie sich dadurch nicht verunsichern. Die Seite ist weiterhin sicher. Sobald das neue Zertifikat aktiv eingebunden ist, wird der Hinweis nicht mehr erscheinen.
    • Internet-Explorer: Klicken Sie einfach auf das rote Schild mit dem Text: Continue to this website (not recommended).
    • Edge: Klicken Sie zunächst auf „Details“ und danach auf „Website trotzdem laden“.
    • Firefox: Klicken Sie zunächst auf „Erweitert“ und danach auf „Ausnahme hinzufügen“. In dem neuen Fenster reicht es dann, wenn Sie auf „Sicherheits-Ausnahmeregel hinzufügen“ klicken.
    • Chrome: Klicken Sie zunächst auf „Erweitert“ und danach auf „Weiter auf archiv.studiumplus.de/....“.
  3. Sie können sich nun wieder ganz normal einloggen.
  4. Bitte beachten Sie noch: Wenn Sie in die Downloads wollen, gehen Sie bitte über das Download-Center statt über Ihren SPIC-Login-Account.

Sobald das neue Zertifikat aktiv ist, werden wir unsere neue Seite mit der alten verknüpfen, sodass Sie problemlos über die Startseite direkt zu Ihrem SPIC-Login kommen.


Liebe Studierende,

herzlichen Dank für das überragende Feedback! Unsere Studierenden haben beim CHE Hochschulranking 2017/18 StudiumPlus exzellent bewertet.

Der duale Studiengang Betriebswirtschaft hat bundesweit Platz 2 erreicht. Hier wurden insgesamt 69 ausschließlich duale Anbieter gelistet.
Beim dualen Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen wurden duale und nicht duale Studiengänge gemeinsam bewertet. Hier hat es StudiumPlus von insgesamt 149 Hochschulen auf Platz 10 und damit unter die Top Ten geschafft.

Die beiden Studiengänge kamen insbesondere bei den Kategorien: Studiensituation insgesamt, Studierbarkeit, Unterstützung am Studienanfang und im Studium, IT-Infrastruktur und Räume in die Spitzengruppe. Darauf sind wir besonders stolz.

Das vollständige Ranking gibt es online unter: https://ranking.zeit.de/che/de/

StudiumPlus zeichnet sich aus durch ein hochwertiges Studium: Persönlich, professionell und praxisnah.

Dies gelingt uns seit vielen Jahren durch vertrauensvolle Zusammenarbeit von Hochschule, Partnerunternehmen und Studierenden.


Wir freuen uns sehr, Ihnen unsere neue Homepage präsentieren zu dürfen. Hier finden Sie ab sofort alle wichtigen Informationen rund um das Studium bei StudiumPlus.

Natürlich optimieren wir unseren neuen Auftritt auch weiterhin. Wir wünschen viel Spaß auf unserer neuen Homepage. Für Feedback und Rückfragen steht Ihnen Frau Janika Wiesner aus dem Marketing jederzeit zur Verfügung.

Profilbild

Janika Wiesner
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

  • 06441/2041-208
  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • vCard herunterladen