Thorwa qualifiziert Fachkräfte mit StudiumPlus

Ein Wachstum, das beeindruckt: Gegründet wurde die Firma Thorben Wassmuth Metalltechnik (Thorwa) erst 2016, inzwischen sind bei dem Metall verarbeitenden Betrieb in Burgwald bereits 26 Mitarbeiter beschäftigt. Da das jetzige auf zwei Standorte verteilte Firmenareal aus allen Nähten platzt, plant Firmengründer und Geschäftsführer Thorben Waßmuth für April nächsten Jahres den Bezug eines neuen Werksgeländes. Nicht nur bei diesem Projekt sind die dual Studierenden eine wichtige Stütze für das Unternehmen. Gleich zwei duale Studenten von StudiumPlus qualifiziert Thorwa momentan – einen im Bachelor- und einen im Master-Bereich.

Beim dualen Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen und des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. liegt der Fokus auf der engen Verzahnung von Theorie und Praxis. Über 900 Partnerunternehmen ermöglichen
inzwischen Nachwuchskräften ein duales Studium. Eines davon ist die Firma Thorben Wassmuth Metalltechnik, bei der Jonathan Bitter am Campus in Frankenberg den dualen Bachelor-Studiengang Ingenieurwesen Maschinenbau absolviert. In seiner letzten
Praxisphase beschäftigte er sich mit dem Maschinenaufbau in der neu geplanten Werkshalle. Dabei optimierte er alle Prozesse so, dass diese möglichst effizient ablaufen können. Ursprünglich sollte das Material ebenfalls in der Maschinenhalle gelagert werden:
„Nach eingehenden Untersuchungen stellte sich heraus, dass es wesentlich effizienter ist, das Material in einer eigenen Halle zu lagern“, berichtet er stolz. Aufstrebendes junges Unternehmen setzt auf duales Studium

Aber Bitter ist nicht der einzige duale Student bei Thorwa: Peter Thiele absolviert den Master-Studiengang Prozessmanagement, der ebenfalls am Campus Frankenberg angeboten wird. Sein aktuelles Praxisprojekt stammt aus dem Bereich Vertrieb: Thorwa
bietet vielfältige Dienstleistungen rund um Metalle an, wie Laserschneiden, Abkanten, Schweißen, Gewindeschneiden, Prägen, Pulverbeschichten oder Fräsen. Entsprechend gehen eine Menge verschiedener Kundenaufträge ein. Erfolgreich hat Thiele daran
gearbeitet, dass der gesamte Prozess der Angebotserstellung nun digital abgewickelt werden kann. „Unsere Kunden laden online die Dateien hoch, die für das Projekt relevant sind. Das ist natürlich zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich. Das Angebot kommt dann innerhalb weniger Sekunden automatisiert per E-Mail“, erläutert Thiele. Weil so alles
schneller und einfacher ablaufen kann, sparen wir eine Menge Geld. Den Kostenvorteil geben wir gerne an die Kunden weiter.“

Geschäftsführer Waßmuth betraut „seine“ Studierenden ganz bewusst mit solch verantwortungsvollen Aufgaben: „Für die jungen Leute ist es toll, an Projekten zu arbeiten, die nicht nur tatsächlich umgesetzt werden, sondern unser Unternehmen auch wirklich
voranbringen. Das führt zu einem riesigen Motivationsschub“, berichtet er. Der Frankenberger Campusleiter, Prof. Dr. Gerd Manthei, der – wie es bei StudiumPlus Standard ist – die Studierenden während der Praxisphasen im Unternehmen betreut, lobt: „Thorwa setzt das Konzept von StudiumPlus im besten Sinne um. Bei uns sollen die Studierenden so unmittelbar wie möglich erleben, was sie mit dem in der Theorie erworbenen Wissen in der Praxis anfangen können.“

Genau diese Verzahnung von Theorie und Praxis ist es auch, die beide Studenten überzeugt hat, sich für StudiumPlus zu entscheiden: „Mein Bachelor-Studium habe ich noch „klassisch“ absolviert“, berichtet Thiele. „Nun im Master-Studium den Wechsel zwischen Hörsaal und Betrieb zu haben, gefällt mir sehr gut. Und Bitter pflichtet bei: „StudiumPlus ist genau das
richtige System für mich. Theoretische Inhalte zu verstehen, fällt mir viel leichter, wenn ich sehen kann, wie das Erlernte in der Praxis angewendet wird. Zudem bin ich in der Region wirklich verwurzelt, daher ist es toll für mich, in der Heimat bleiben zu können.“

Wie wichtig Fachkräfte für den Erfolg eines Unternehmens sind, weiß Geschäftsführer Waßmuth: „Es ist ein Glücksfall, dass wir direkt vor Ort am StudiumPlus-Campus in Frankenberg die Möglichkeit haben, unsere Fachkräfte selbst zu qualifizieren. Die räumliche Nähe bietet z.B. auch die Möglichkeit, unseren Auszubildenden weitere Karrierewege zu ermöglichen. Herr Bitter und Herr Thiele werden sicher nicht die letzten Studierenden von StudiumPlus in unserem Hause sein.“