Unsere Schüler haben großes Interesse an Informationen, wie es für sie nach dem Ende der Schulzeit weitergehen kann“, sagt  Ursula Hebel-Zipper, Schulleiterin an der Kurt-Schumacher-Schule in Karben. Umso mehr freue es sie, dass StudiumPlus nun eine Schulkooperation mit der kooperativen Gesamtschule abschließt, dessen gymnasiale Oberstufe 270 Schüler hat. StudiumPlus kooperiert mit Kurt Schumacher Schule web

StudiumPlus ist das duale Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD), in dem über 800 Partnerunternehmen organisiert sind. Seinen Hauptsitz hat StudiumPlus in Wetzlar. In Bad Vilbel gibt es eine Außenstelle, deren Campusleiter Prof. Dr. Fabian Tjon nun gemeinsam mit der Schulleiterin den Kooperationsvertrag unterzeichnete. Dieser sieht vor, dass StudiumPlus regelmäßig Informationsveranstaltungen an der Kurt-Schumacher-Schule anbietet und auf Wunsch auch Botschafter an die Schule schickt – das sind Studierende, die aus erster Hand und auf Augenhöhe über das duale Studium informieren können.

„Darüber hinaus können aber auch interessierte Schüler zu uns nach Bad Vilbel kommen und eine Probe-Vorlesung anhören, um einen ersten Eindruck zu bekommen“, sagte Tjon. Entsprechende Veranstaltungen können mit dem Schulkoordinator für Berufliche Orientierung, Florian Cöster, abgestimmt werden.

Am vor drei Jahren gegründeten Campus Bad Vilbel studieren aktuell mehr als 100 junge Leute. Insgesamt sind bei StudiumPlus in Wetzlar und den insgesamt sechs Außenstellen mehr als 1.400 Studierende eingeschrieben. „Damit sind wir der größte duale Anbieter in Hessen“, sagte Tjon. Möglich seien auch Informationsveranstaltungen zum Thema Digitalisierung, beispielsweise über 3D-Druck – „das Thema Industrie 4.0 wird bei StudiumPlus großgeschrieben.“ An einem Round Table gebe es zudem regelmäßig Austausch zwischen den Kooperationsschulen.

Das duale Studium ist dadurch gekennzeichnet, dass die Hälfte des Studiums an der Hochschule und die andere in einem Partnerunternehmen stattfindet. Das in der Theorie Erlernte wird sofort in der Praxis erprobt. Kleine Gruppen und intensive Betreuung sorgen dafür, dass die Drop-Out-Quote gering ist. „Bei uns ist man keine Nummer“, so Tjon.  Hinzu kommen beste Chancen für einen hervorragenden Karrierestart. Für Schüler immer interessant: Die Unternehmen zahlen „ihren“ Studierenden während des Studiums durchgängig eine Vergütung.

„In Bad Vilbel kann man aktuell Bauingenieurwesen in der Fachrichtung Technische Gebäudeausrüstung, Softwaretechnologie und Betriebswirtschaft studieren“, sagte Tjon. Im auch nicht weit entfernten Wetzlar würden außerdem viele weitere duale Studiengänge angeboten.