Junge Frauen lernen das duale Studium kennen

Das Konzept von StudiumPlus konnten vier junge Frauen, die am Hessen-Technikum teilnehmen, vor Ort in Wetzlar kennenlernen. Das von der Europäischen Union und dem Hessischen Wissenschaftsministerium geförderte Hessen-Technikum ist ein Programm, mit dem Schulabgängerinnen den Berufsalltag in einem Unternehmen und in MINT-Studiengängen kennenlernen können, bevor sie sich für ein Studium entscheiden. Ziel ist es, den Zugang von Frauen zu den MINT-Berufen zu fördern. Die vier Technikantinnen waren von der persönlichen Betreuung bei StudiumPlus sehr angetan und können sich gut vorstellen, ein duales Studium aufzunehmen. Technikantinnen besuchen StudiumPlus web

Das Programm des Hessen-Technikums läuft ein halbes Jahr. In dieser Zeit absolvieren die Teilnehmerinnen zwei Praktika in Unternehmen, an jeweils einem Tag der Woche besuchen sie MINT-Veranstaltungen an einer Hochschule. In diesem Jahr „schnuppern“ 27 Technikantinnen an den fünf hessischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Vier von ihnen waren nun zu Gast bei StudiumPlus. Das StudiumPlus-Team stellte ihnen das Konzept des dualen Studienprogramms der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD) vor. Begrüßt wurden sie von dem Leitenden Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH), Prof. Dr. Harald Danne, und dem CCD-Vorstandsvorsitzenden Uwe Hainbach. „Dadurch, dass Sie wissen, in welche Richtung Sie gehen wollen und sich im Vorfeld informieren, sind sie klar im Vorteil“, sagte Danne. Und Hainbach betonte, dass die etwa 950 Partnerunternehmen, die im CCD organisiert sind, großes Interesse an Nachwuchskräften haben, gerade an weiblichen.

Die vier Technikantinnen haben durchaus schon Vorstellungen, in welche Richtung es für sie gehen könnte. Melanie Heimann, die derzeit ein Praktikum bei der Adolf Lupp GmbH + Co KG macht, interessiert sich für Mathematik und Elektrotechnik und kann sich gut vorstellen, ein Studium im Bereich Bau oder Architektur aufzunehmen. Lea-Sophie Leschhorn und Michelle Jazdzyk haben beide bereits eine Ausbildung zur umwelttechnischen Assistentin gemacht und möchten nun sehen, ob sie noch ein Studium im MINT-Bereich anschließen. Lea-Sophie Leschhorn ist derzeit im Mathematikum aktiv, Michelle Jazdzyk bei der Fritz Winter Eisengießerei GmbH & Co. KG. Und Karlotta Schäfer, die als Praktikantin bei der Stanley Engineered Fastening | Tucker GmbH ist, findet es sehr gut, dass man im Hessen-Technikum Praxis und Hochschule gleichermaßen kennenlernt. Alle vier Technikantinnen zeigten sich sehr angetan davon, dass sie in den Unternehmen eigenständig Projekte betreuen dürfen und interessierten sich sehr dafür, dass dies auch im dualen Studium der Fall ist. Auch die Tatsache, dass sie im Studium bereits ein Gehalt beziehen würden, nannten sie als großen Vorteil. „Ich möchte eigenes Geld verdienen und Berufserfahrung sammeln, mich aber zugleich mit einem Studium für die Berufswelt qualifizieren“, sagte Michelle Jazdzyk. Damit sei sie bei StudiumPlus genau richtig, betonten Danne und Hainbach.

Die StudiumPlus-Mitarbeiterinnen Annette Lust und Karen Hofmann informierten die vier Besucherinnen über den Aufbau der Studiengänge und den Weg zum Studienplatz, der immer über den Vertrag mit einem der Partnerunternehmen führt. „Ich finde es sehr gut, dass auf der Homepage von StudiumPlus alle Partnerunternehmen und offene Stellen abrufbar sind“, betonte Lea-Sophie Leschhorn. Anschließend konnten die vier an einer Online-Vorlesung von Swetlana Fjodorov zum Thema „Elektronik“ teilnehmen.

Die vier jungen Frauen zeigten sich beeindruckt, wie intensiv und persönlich sie bei StudiumPlus informiert und betreut wurden – ganz im Sinn des StudiumPlus-Mottos „Persönlich. Praxisnah. Professionell“. Alle vier konnten sich am Ende ihres Besuchs sehr gut vorstellen, ein duales Studium bei StudiumPlus aufzunehmen.