„Herzensprojekt der Hessischen Landesregierung“  

Bereits zum zweiten Mal seit ihrem Amtsantritt Anfang 2019 war die Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn bei StudiumPlus am Campus Wetzlar zu Gast. Die Ministerin nahm sich fast zwei Stunden Zeit, um mit den Verantwortlichen zu reden und sich vor Ort über die aktuellen Entwicklungen beim dualen Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. zu informieren. Ihre Begeisterung für das Konzept brachte sie auch dieses Mal klar zum Ausdruck, indem sie StudiumPlus als Herzensprojekt der Hessischen Landesregierung lobte. Hessische Wissenschaftsministerin besucht StudiumPlus Kopie

Staatsministerin Dorn, die sich bereits bei der Absolventenfeier 2019 als Fan des dualen Studienprogramms geoutet hatte, betonte: „StudiumPlus ist ein Erfolgsprojekt. Die passgenaue Kooperation zwischen Hochschule und Unternehmen für die Sicherung von Fachkräften für die Region, ist ein wichtiger Meilenstein, um Hessen zukunftsfähig zu halten. Auch deshalb hat die Landesregierung bereits 2008 die Kampagne Duales Studium Hessen initiiert, um duale Studienangebote zu fördern. Nicht nur in dem besonders innovativen Bereich der Digitalisierung ist StudiumPlus immer am Puls der Zeit. Als gebürtige Mittelhessin weiß ich ganz genau, wieviel Potenzial in der starken Wirtschaftsregion Mittelhessen steckt. Hier ist StudiumPlus ein großartiger Innovationsmotor.“

Der Leitende Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH), Prof. Dr. Harald Danne ging in seiner Präsentation insbesondere auch auf die Herausforderungen ein, vor welche die Coronavirus-Pandemie StudiumPlus gestellt habe: „Auch, wenn wird das vergangene digitale Semester perfekt meistern konnten, werden wir im kommenden Wintersemester doch auf eine Mischform aus Präsenzvorlesung und digitaler Lehrveranstaltung umstellen. Gerade im dualen Studium ist der persönliche Austausch durch nichts zu ersetzen“, berichtete Danne. Jede Studiengruppe solle für mindestens drei Wochen die Möglichkeit haben, am Präsenzunterreicht teilzunehmen. THM-Präsident Willems garantierte StudiumPlus diesbezüglich die volle Unterstützung der Hochschule. Zudem lobte Willems: „StudiumPlus ist das größte Alleinstellungsmerkmal unserer Hochschule. Eine derart intensive Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Unternehmen ist bundesweit einmalig.“

Der Vorstandsvorsitzende des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD) Norbert Müller, der seit insgesamt acht Jahren dem Verein der inzwischen über 950 Partnerunternehmen von StudiumPlus vorsteht, betonte: „Bildung muss Chancen eröffnen und jungen Menschen zeigen – hier kann ich beweisen, was ich kann. Nur mit einer Zielübereinstimmung von Wirtschaft und Hochschule, wie StudiumPlus sie hat, können wir die Region nach vorne bringen. Wettbewerbsfähigkeit entscheidet sich nicht in Werkshallen, sondern in Hörsälen. Genau diese Wettbewerbsfähigkeit sichert Arbeitsplätze. Dies war all die Jahre mein Antrieb, mich für StudiumPlus zu engagieren.

Bei ihrem Besuch erhielt die Staatsministerin und Diplom-Psychologin auch Gelegenheit, mit zwei Alumni von StudiumPlus ins Gespräch zu kommen, die im Modul Coaching Erstsemestern von StudiumPlus unter die Arme greifen. Maria Meuser und Senouci Allam vermitteln den Studienanfängern aufgrund ihrer eigenen Erfahrung, worauf es im dualen Studium ankommt und wie sie am besten mit der Doppelrolle in Hörsaal und Betrieb zurechtkommen.  „Ich wollte nach dem Studienabschluss keinen Theorieschock bekommen, daher habe ich mich damals bewusst für ein duales Studium entschieden“, so erzählte Meuser. „Wenn man von Anfang an viel Verantwortung im Unternehmen hat, laufen natürlich auch einige Dinge mal nicht glatt. Hier konstruktiv mit Kritik umzugehen und daraus positiven Antrieb zu schöpfen, vermitteln wir den Erstsemestern.

Allam berichtete über seine Erfahrung als Coach: „In meinem dualen Studium war es für mich immer eine großartige Motivation, mein neu erworbenes Wissen in meinem Partnerunternehmen einzubringen und dieses so voran zu bringen. Die Begeisterung für diese Chance und für den Freiraum, eigene Projekte zu gestalten, möchte ich den Studienanfängern mitgeben. Dorn nutzte die Gelegenheit, um von ihrer eigenen Entscheidung für das Studienfach Psychologie zu berichten und sagte zum dualen Studium: „Schon damals hatte ich großen Respekt vor dem Einsatz von dual Studierenden, die parallel in den beiden Welten Hochschule und Betrieb Zuhause sind. Bei StudiumPlus sieht man einfach, hier herrscht eine persönliche Atmosphäre, von der die Studierenden profitieren.“